2013 Jahresende-Checkliste

Jahresende-Checkliste 2013

2013 Jahresende-ChecklisteDie traditionelle Jahresende-Checkliste für 2013 mit Finanztipps & Terminen!

Was ändert sich 2014?

Dieses Jahr stehen – anders als zum Jahresende 2012keine substantiellen gesetzlichen oder steuerlichen Veränderungen auf der Jahresende-Checkliste. Dennoch macht es wie jedes Jahr Sinn, einige wichtige Themen noch rechtzeitig vor Jahresende zu regeln. Die zeitkritischeren Themen sind rot markiert.

Und was machen Sie jetzt damit? Entweder Sie kümmern sich selbst um die in der Jahresende-Checkliste 2013 beschriebenen Themen oder Sie nutzen (m)eine professionelle Beratung, z.B. bei einem Finanzcheck. Bis Jahresende habe ich nur noch wenig freie Beratungskapazität, also melden Sie sich bitte frühzeitig!

jahresend-checkliste 2012Jahresende-Checkliste 2013

Berufsunfähigkeit

  • Ausreichenden Schutz (~ Nettoeinkommen, siehe BU Konfiguration) prüfen (insbesondere nach Gehaltserhöhungen) und ggf. aufstocken. Ab Jahreswechsel zahlen Sie bei den meisten Gesellschaften dauerhaft ca. 3-4% mehr Beitrag wg. höherem Eintrittsalter!
  • WICHTIG: die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist generell kein Thema für die lange Bank – schon kleinere gesundheitliche Veränderungen können den Abschluss unmöglich oder dauerhaft teurer machen!

Krankenversicherung

  • Wechsel in die Private Krankenversicherung prüfen, sobald absehbar ist, dass Ihr Jahresbrutto (angestellt) ab 1.1.2014 über 53.550 € liegt (siehe Sozialversicherungwerte 2014).
  • Sind Sie bereits freiwillig GKV versichert (Angestellte mit Einkommen über 52.200€ in 2013, Beamte, Selbstständige) können Sie jederzeit mit einer Kündigungsfrist von 2 Monaten in die PKV wechseln. Die „3-Jahresregelung“ wurde abgeschafft.
  • Mit einer sog. „Vorschaltanwartschaft“ können Sie sich noch das günstigere Eintrittsalter 2013 sichern, d.h. Sie zahlen dauerhaft weniger Beitrag.
  • Können Sie jetzt noch nicht wechseln, aber voraussichtlich in einigen Jahre, sollten Sie über einen sog. Optionstarif nachdenken.
  • WICHTIG: ein möglicher Wechsel in die PKV ist generell kein Thema für die lange Bank – schon kleinere gesundheitliche Veränderungen können den Abschluss unmöglich oder dauerhaft teurer machen!

Riester-Förderung

  • Noch kein Riester-Vertrag? Bei der Riester-Rente kommen Sie in den Genuss von Zulagen i.H.v. 154 € pro Person zuzüglich 300 € je Kind und ggf. 200 € Berufsstarterbonus. Durch die steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge erhalten Sie zusätzlich eine Steuerförderung von bis zu 800 €. Daraus ergibt sich eine Förderquote von bis zu 50%. Diese können Sie sich bei rechtzeitiger Einzahlung noch für das ganze Jahr sichern.
  • Bei bestehenden Riester-Verträgen sollten Sie überprüfen, ob Sie mit Ihrer Einzahlung bereits die volle Förderung ausschöpfen, oder ob eine Aufstockung bis zum Höchstbetrag von 162,17 EUR im Monat (ohne Kinder) sinnvoll ist. Falls Sie zu den wenigen Riester-Sparern ohne Dauerzulagenantrag gehören, sollte dieser bis Jahresende gestellt werden. Relevante Änderungen, z.B. Geburt eines Kindes, sollten dem Anbieter auch umgehend mitgeteilt werden.

Basisrente / Rürup-Rente

  • Gerade Selbstständige, die erst zum Jahresende überblicken, wie gut das Jahr einkommensmäßig gelaufen ist, sollten jetzt noch über den Abschluss einer Basisrente oder Rürup-Rente nachdenken bzw. eine Aufstockung oder zusätzliche Einmalzahlung bei bestehenden Verträge planen. So können Sie Ihre Steuerlast zugunsten von Altersvorsorge senken. Maximal können bis zu 20.000 € bei Alleinstehenden bzw. 40.000 € bei Ehegatten bzw. Lebenspartnern eingezahlt werden. Davon sind 2013 76% absetzbar, 2014 78% usw.

Altersvorsorge allgemein

Diese beiden Punkte sind weniger zeitkritisch – das reicht auch noch ab Januar:

  • Erstellen / Update einer Altersvorsorgeanalyse mit Vergleich inflationsbereinigte Wunschrente (Soll) mit bislang erreichten Rentenansprüchen aus gesetzlicher Rentenversicherung und privater Vorsorge (Ist) und Planung ggf. erforderlicher weiterer Investitionen (siehe Beratung Altersvorsorge).
  • Überprüfung Anlagestrategie: einige gängige Fonds (z.B. Templeton Growth Fund, Fidelity European Growth Fund) haben ihre besten Zeiten hinter sich, diese sollten im Bestand und bei den monatlichen Einzahlungen durch aktuelle Top-Fonds ersetzt werden.

Sonstiges

  • Überprüfung Anlagestrategie im Depot: einige gängige Fonds (Templeton Growth Fund, Fidelity European Growth Fund) haben ihre besten Zeiten hinter sich, diese sollten im Bestand und bei den monatlichen Einzahlungen durch aktuelle Top-Fonds ersetzt werden.
  • Investition der „Merkel-Förderung“: Ersparnis 50 bis 130 € p.m. durch Bürgerentlastungsgesetz (auch private Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich absetzbar), Konjunkturpaket II (Anhebung Freibeträge, Senkung Eingangssteuersatz), Alterseinkünftegesetz (Beiträge für Gesetzliche Rentenversicherung und Versorgungswerke mit jährlich steigendem Anteil absetzbar), und Erhöhung Kindergeld (184 €) in Altersvorsorge, Krankenversicherung oder Vermögensaufbau.
  • KfZ-Versicherung: bis 30.11. Wechsel zu einem günstigeren Anbieter prüfen mit meinem KfZ-Versicherungsvergleichsrechner von Check24

  • Spenden: Höhe planen, Zahlung bis 31.12.! Ich empfehle die Christoffel Blindenmission – für 30 € kann ein Blinder wieder sehen! Nutzen Sie hier die Möglichkeit zur einfachen Online-Spende!

Beratung zur Jahresende-Checkliste 2013

Wie eingangs geschrieben haben Sie nun die Wahl: Sie können sich mit Hilfe meiner Jahresende-Checkliste selbst um diese Themen kümmern oder Sie nutzen (m)eine professionelle Beratung, z.B. bei einem Finanzcheck. Melden Sie sich bitte möglichst bald – bis Jahresende habe ich nur noch wenig freie Beratungskapazität!2013 Jahresende-Checkliste