Welche Vor- und Nachteile hat betriebliche Altersvorsorge, kurz BAV nach dem neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) und welche Durchführungswege gibt es?

Betriebliche Altersvorsorge – Hintergrund

Jeder Arbeitnehmer hat einen Anspruch darauf, einen Teil seines Lohns oder Gehalts in Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung (BAV) umzuwandeln und sich damit eine Zusatzrente aufzubauen.

Jeder Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet, seinen Arbeitnehmern die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung anzubieten.

Die betriebliche Altersvorsorge gehört zusammen mit der Riester-Rente zur sog. “Zusatzvorsorge” in der 2. Schicht nach dem Alterseinkünftegesetz:

Zusatzversorgung Altersvorsorge 2. Schicht AEG aus Beratungsmappe Betriebliche Altersvorsorge BAV

Betriebliche Altersvorsorge – Neuerungen

Am 1. Januar 2018 ist das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) in Kraft getreten mit neuen steuerlichen Förderungen und einem verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss. Eingeführt wird damit ein “Sozialpartnermodell” einer Tarifrente ohne Garantien des Arbeitgebers. Ziel der Regelung ist, die Verbreitung der betrieblichen Altersvorsorge zu verbessern, insbesondere für Geringverdiener. Siehe dazu den hier verlinkten Überblick zum BRSG.

Die wichtigste Neuerung für die bestehenden “Durchführungswege” (s.u.) ist die Erhöhung des steuerfreie Höchstbetrags der Entgeltumwandlung von vier auf acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (West). Der sozialversicherungsfreie Höchstbetrag bleibt unverändert bei vier Prozent.

Von den von ihm eingesparten Sozialversicherungsbeiträgen muss der Arbeitgeber bei ab 2019 abgeschlossenen Entgeltumwandlungsvereinbarungen pauschaliert 15 Prozent des Umwandlungsbetrags in die betriebliche Altersvorsorge des Mitarbeiters einzahlen. Für Altverträge gilt diese Regelung erst ab 2022.

Betriebliche Altersvorsorge – Durchführungswege

Folgende fünf Durchführungswege kommen für die betriebliche Altersvorsorge in Betracht:

  • Direktversicherung: Im Jahr 2018 ist ein Höchstbetrag von 520 EUR p.m. (§ 3 Nr. 63 S. 1 EStG: 8% der BBG West = 6.240 EUR p.a.) steuerfrei. Evtl. Beiträge zu Altverträgen nach § 40b Abs. 1 und 2 EStG a. F. werden davon abgezogen. Die ersten 260 EUR (4% der BBG West) des Beitrags sind außerdem gem. § 2 Abs. 2 Nr. 5 ArEV sozialversicherungsfrei. Eine Direktversicherung ist häufig der vorteilhafteste und flexibelste Weg zum Einstieg in die betriebliche Altersvorsorge.
  • Pensionskasse
  • Pensionsfonds
  • Unterstützungskasse
  • Pensionszusage (auch: Direktzusage)

Die Auswahl des angebotenen Durchführungswegs obliegt dem Arbeitgeber.

Nicht jede betriebliche Altersvorsorge ist für jeden gleichermaßen gut geeignet. Bei der Entscheidung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Welches Förderangebot das günstigste ist, hängt u.a. ab von:

  • Familienstand (verheiratet oder alleinstehend),
  • Allein- oder Doppelverdiener,
  • ein oder beide Ehepartner förderberechtigt,
  • Zahl der Kinder,
  • Höhe des Einkommens,
  • Höhe des jährlichen Sparbetrags.

Vorteile und Nachteile betriebliche Altersvorsorge

Vorteile betriebliche Altersvorsorge

Die Vorteile betrieblicher Altersvorsorge liegen auf der Hand: Einzahlungen innerhalb der jeweiligen Höchstgrenzen reduzieren das Bruttoeinkommen und damit die zu zahlende Einkommensteuer sowie Beiträge zur Sozialversicherung (gesetzliche Rente, Arbeitslosenversicherung, gesetzliche Krankenversicherung und gesetzliche Pflegeversicherung).

Der Arbeitgeber profitiert von einem reduzierten Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungsbeiträgen. Einige Arbeitgeber lassen diese Ersparnis ganz oder teilweise den Arbeitnehmern als Arbeitgeberzuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge zukommen (ab 2019 Pflicht i.H.v. 15%). Ggf. kombiniert mit Fristen der Betriebszugehörigkeit für “unverfallbare” BAV Leistungen des Arbeitgebers ist die betriebliche Altersvorsorge ein wirksames Instrument zur Mitarbeiterbindung und -motivation.

Der Arbeitnehmer investiert aus seinem Bruttoeinkommen in betriebliche Altersvorsorge (z.B. 100 EUR pro Monat), sein verfügbares Nettoeinkommen wird aber (bei hohem Steuersatz) nur um knapp die Hälfte reduziert (d.h. rund 50 EUR p.m.). Die spätere Rente aus betrieblicher Altersvorsorge kann nicht gepfändet werden und ist damit quasi “Hartz IV sicher”. Bündelt der Arbeitgeber die BAV bei einem Anbieter, kommen Arbeitnehmer häufig in den Genuss von um 2-3% rabattierten Gruppenverträgen.

Nachteile betriebliche Altersvorsorge

Vor allem für Arbeitnehmer hat betriebliche Altersvorsorge auch einige Nachteile (siehe dazu auch den hier verlinkten Plusminus Beitrag “Betriebliche Altersvorsorge – Minusgeschäft für viele Rentner”):

  • als staatlich geförderte Altersvorsorge ist die BAV in der Auszahlungsphase relativ unflexibel (u.a. Rentenbeginn frühestens mit 62 bei Verträgen ab 2012, nicht beleihbar, einmalige Kapitalauszahlung nur teilweise möglich)
  • die spätere Rente ist voll steuerpflichtig – dann zwar i.d.R. aufgrund geringeren Einkommens mit einem geringeren Steuersatz zu versteuern, allerdings wirkt sich der Steuerabzug dann häufig gefühlt stärker aus.
  • gesetzlich Krankenversicherten müssen auf die BAV Rente volle Krankenversicherungsbeiträge zahlen (aktuell 15,5% der BAV Rente), ohne Beitragszuschuss von der Krankenversicherung der Rentner.
  • nicht nur der Arbeitnehmer spart sich durch BAV Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch der Arbeitgeber. Sofern der Arbeitgeber dies nicht durch einen Zuschuss zur BAV ausgleicht (s.o.), entsteht für den Arbeitnehmer ein höherer Verlust an gesetzlicher Altersrente, als es seiner eigenen Beitragsersparnis entspricht.
  • der Arbeitgeber gibt i.d.R. den Anbieter der BAV vor. Der Arbeitnehmer hat dann keine freie Auswahl des BAV Anbieters, um anhand unabhängiger Ratings, Bilanzkennzahlen, Bonität, Kostenquoten, Durchschnittsverzinsung, BAV-Marktanteil (für einfachere Portabilität bei späterem Wechsel, s.u.) etc. den nachhaltig “besten” Anbieter aussuchen zu können.
  • bei einem Wechsel des Arbeitgebers besteht zwar gem. § 4 BetrAVG ein Anspruch auf Übertragung bestehender BAV Anwartschaften (Portabilität), es besteht aber kein Anspruch auf den den bisherigen Durchführungsweg mit evtl. Zusatzrisikoabsicherungen oder die Auswahl eines bestimmten Versicherers (idealerweise mit niedrigen Kosten und hoher Verzinsung). Beim Arbeitgeberwechsel entstehen somit häufig unerwünschte Reibungsverluste. Daher ist es vorteilhaft, wenn ein längerer Verbleib beim Arbeitgeber absehbar ist.
  • ggf. wird durch den Abzug der BAV Beiträge das Bruttoeinkommen soweit reduziert, dass die Grenze für die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung unterschritten wird. Damit könnte ein Arbeitnehmer, der sich vorher privat krankenversichern konnte, wieder Zwangsmitglied in der GKV werden.

Wichtiger Hinweis für “Besserverdiener”: Wird Gehalt oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze der Kranken- bzw. Rentenversicherung umgewandelt (= nicht sozialversicherungspflichtig), dann werden in der Ansparphase die darauf gezahlten Sozialversicherungsbeiträge nicht reduziert! Dennoch müssen GKV Versicherte auf die sich daraus ergebende Rente später Krankenversicherungsbeiträge zahlen.

Eine Entscheidung für betriebliche Altersvorsorge kann durchaus sinnvoll sein, wenn diese den gemeinsam mit einem fachkundigen Berater ermittelten Zielen und Wünschen des Arbeitnehmers für die Altersvorsorge entspricht (siehe Beratung Altersvorsorge). Dieser sollte sich bei Abschluss eines BAV Vertrags auch der hier beschriebenen Nachteile bzw. Einschränkungen bewusst sein, um spätere Überraschungen zu vermeiden. Als eine Möglichkeit, die Mehrbelastung der BAV im Rentenbezug durch Steuern und Krankenversicherungsbeiträge auszugleichen, könnte der Arbeitnehmer z.B. zusätzlich zumindest einen Teil der bis zur Rente eingesparten Steuerzahlungen und Sozialversicherungsbeiträge langfristig investieren, z.B. als private Altersvorsorge.

Welche Art von betriebliche Altersvorsorge passt zu mir?

Häufig ist eine Direktversicherung ein sinnvoller erster Baustein für eine betriebliche Altersvorsorge. Die Auswahl des konkreten Anbieters und Produkts ist sehr individuell und hängt von Situation, Zielen und Risikoneigung des Kunden ab. Die verschiedenen Formen (klassisch verzinst, fondsgebunden mit und ohne Garantien) in Abhängigkeit von der Risikoneigung werden auf meiner Seite Risikoklassen Altersvorsorge kurz beschrieben.

Die Entscheidung für (oder gegen) betriebliche Altersvorsorge und die Auswahl von Anbieter und Produkt sollte nach einer umfassenden Beratung Altersvorsorge durch einen entsprechend spezialisierten Berater getroffen werden.

Betriebliche Altersvorsorge – Informationen

Zum Thema betriebliche Altersvorsorge / BAV finden Sie weitere Informationen unter folgenden Links:

Betriebliche Altersvorsorge – Vergleich Durchführungswege 2018

DirektversicherungPensionsfondsPensionskassePensionszusageUnterstützungskasse
Rechtsform des AnbietersVersicherer: Aktiengesellschaft (AG), Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG)Aktiengesellschaft (AG), Pensionsfondsverein auf Gegenseitigkeit (PVaG)VVaG, auch AG (häufig kleinere Betriebs-, Verbands- oder Vereinspensionskassen). Zumeist: firmeneigene PensionskassenDie Pensionszusage (auch: Direktzusage) ist ein Versprechen des Arbeitgebers an seinen ArbeitnehmerStiftung, GmbH, zumeist: eingetragene Vereine (e. V.) Unterscheidung nach Einzel-, Konzern- und Gruppenunterstützungskassen
Bundesanstalt für Finanzdienstleis- tungsaufsicht (BaFin)JaNein Rückdeckungsversicherer: Ja
PSV-Beitrag/Schutz (§§ 7–15 BetrAVG)
a) AnwartschaftsphaseNein
(1. beliehene DV: Ja
2. gesetzlich unverfall bare DV mit widerruflichen Bezugsrecht: Ja)
JaNeinJaJa
b) Bemessungsgrundlage während
Anwartschaft
1. beliehener Anteil
2. gesamter Vertrags wert
20 % vom TeilwertTeilwertRente: 5-fache Jahresrente zzgl. Rente aus vorhandenen Überschüssen
Kapital: halbe Versicherungssumme zzgl. Überschüsse  BU: 1,2-fache Jahresrente
Risiko-LV: 12 % der Versicherungssumme
c) RentenphaseNeinJaNeinKapitalzahlung: Nein Rente: JaKapitalzahlung: Nein Rente: Ja
Bemessungsgrundlage während
Rentenphase
20 % vom TeilwertTeilwertJahresrente multipliziert mit Faktor aus „Vervielfältigertabelle“. Anlage zu § 4 d EStG.
ZahlweiseFlexibel (laufend, schwankend, einmalig, abgekürzt)
Bei Direktversicherung und Pensionskasse: Dynamik möglich; fester Prozentsatz zwischen 3 und 20 % (bei selbständigen BU-Versicherungen max. 10 %) bis max. 8 % der BBG. Nach Erreichen der BBG weitere Dynamik gemäß Erhöhung der BBG oder ab Beginn BBG-Dynamik, wenn der Höchstbeitrag beantragt wurde. Erhöhungen erfolgen immer zum Beginn des Versicherungsjahres, nicht zum Kalenderjahr.
Rückdeckungsversicherung: flexibel (laufend, schwankend, einmalig, abgekürzt)Gleichbleibende oder steigende Beiträge; für Leistungsempfänger (Rentner) auch Einmalzuwendungen.
RechtsanspruchRechtsanspruch gegen Versorgungsträger.Rechtsanspruch gegen Arbeitgeber.Kein Rechtsanspruch, aber § 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG.
DirektversicherungPensionsfondsPensionskassePensionszusageUnterstützungskasse
Beitrag/ Zuwendung (Steuer)1. Steuerfrei bis zur Höhe von 8 % der BBG (West), darüber hinaus steuerpflichtiger Arbeitslohn (§ 3 Nr. 63 EStG).
2. Individuelle Lohnversteuerung mit der Möglichkeit der Förderung nach § 10 a EStG („ZulagenRente“).
3. DV/PK: pauschale Versteuerung (§ 40 b EStG a. F.) weiterhin möglich für bestehende Zusagen; Beitrag max. 1.752 EUR bzw. 2.148 EUR jährlich pro Arbeitgeber. Bei Arbeitgeberwechsel: Antrag nach § 52 EStG erforderlich.
Beiträge des Arbeitgebers und Arbeitnehmers werden zusammengerechnet. Beiträge an DV, PF und PK werden zusammengerechnet. Arbeitgeberbeiträge gehen Arbeitnehmerbeiträgen vor.
Kein steuerpflichtiger Arbeitslohn, da kein Zufluss; also steuerfrei
Beitrag/ Zuwendung (Sozialversicherung)Arbeitgeberfinanziert
Sozialabgabenbefreit bis 4 % der BBG (West) (DV, PF, PK und Arbeitnehmerbeiträge zusammengerechnet).
Pauschal versteuerte Beiträge bis 1.752 bzw. 2.148 EUR p. a., unabhängig von der Zahlweise.
Entgeltumwandlung
1. Maximale Befreiung in Höhe von 4 % der BBG (West) (DV, PF, PK und Arbeitgeberbeiträge zusammengerechnet).
2. Förderung nach § 10 a EStG: Beiträge sozialabgabenpflichtig.
3. Pauschal versteuerte Beiträge bis 1.752 bzw. 2.148 EUR p. a., wenn aus Sonderzahlung umgewandelt.
Arbeitgeberfinanziert
Sozialabgabenbefreit in unbegrenzter Höhe
Entgeltumwandlung
Maximale Befreiung in Höhe von 4 % der BBG (PZ und UK zusammengerechnet).
Maximale SV-freie BeträgeEntgeltumwandlung: Sozialabgabenfrei sind max. 8 % der BBG der Gesetzlichen Rentenversicherung (West) + 1.752 bzw.
2.148 EUR p. a. pauschal versteuerte Beiträge.
· Bis zu 4 % für Pensionszusagen und Unterstützungskassen (zusammengerechnet; Arbeitgeberbeiträge müssen nicht
berücksichtigt werden)
· Und zusätzlich bis zu 4 % für Direktversicherungen, Pensionsfonds und Pensionskassen (zusammengerechnet inkl. Arbeitgeberbeiträge)
· Zusätzlich sind pauschal versteuerte Beiträge (DV, PK) bis zu 1.752 bzw. 2.148 EUR p. a. beitragsfrei, wenn aus Sonderzahlungen umgewandelt.
Sonstige Voraussetzungen (z. B. Gehalt unterhalb der jeweiligen BBG) müssen erfüllt sein.
LeistungsartenLebenslange Rentenzahlungen, alternativ Kapitalabfindung bis 100 %Kapital- und Rentenzahlungen
Leistungsphase
(Steuer)
1. Steuerpflichtig (Kapital und Rente) in voller Höhe; sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 5 EStG, Freibetrag: Altersentlastungsbetrag.
2. Steuerfrei (Kapital), wenn Beiträge pauschal versteuert wurden. Mindestlaufzeit 12 Jahre, Beitragszahlung mindestens 5 Jahre, mindestens 60 % der Beitragssumme als Todesfallsumme (Zusage vor 1. Januar 2005). Steuerpflichtig (Rente): Ertragsanteil
3. Wird eine vor dem 1. Januar 2005 erteilte DV erhöht und die Beiträge pauschal versteuert: Versteuerung der Erträge (Kapital); Rente: Ertragsanteil
Steuerpflichtig (Kapital und Rente) in voller Höhe; Lohnsteuerabzug nach § 19 EStG, Freibeträge: Arbeitnehmerpauschbetrag, Vorsorgeaufwendungen, Versorgungsfreibetrag.
Reduzierte Besteuerung der Kapitalzahlung nach § 34 EStG (fiktive Fünftelung) möglich.
DirektversicherungPensionsfondsPensionskassePensionszusageUnterstützungskasse
Leistungsphase
(Sozialversicherung)
Renten- und Kapitalzahlungen sind sozialabgabenpflichtig. Fällig wird der Arbeitnehmer – und Arbeitgeberanteil der GKV und GPV, soweit gesetzlich pflicht-/freiwillig versichert. Bei Kapitalzahlungen wird der Beitrag auf 1/120 des Kapitals berechnet und max. 10 Jahre (120 Monate) lang monatlich erhoben. Leistungen aus privat fortgeführten Pensionskassenversicherungen müssen verbeitragt werden. Leistungen aus privat fortgeführten Direktversicherungen sind hingegen beitragsfrei (BSG-Rechtsprechung).
AnlageformenKlassische oder fondsgebundene RentenversicherungKlassische oder fondsgebundene RentenversicherungKlassische oder fondsgebundene Rentenversicherung als RückdeckungsversicherungKlassische oder fondsgebundene Rentenversicherung
BesonderheitenEinmalbeiträge und Zuzahlungen.
Möglichkeit der Vervielfältigung.
Keine Beiträge nach § 10a EStG oder
§ 40b a. F. EStG Zuzahlungen
Bildung von Rückstellungen nach § 6 a EStG (Passiva).
Aktivierung der Rück- deckungsversicherung (Aktiva).
Umwandlung von Tantiemen und Sonderzahlungen
Verwaltungsgebühren
ÜbertragungenWird der Geschäftsbetrieb eingestellt (Liquidation) können Anwartschaften bzw. laufende Leistungen übertragen werden. Die Übertragung ist steuer- und sozialversicherungsfrei.
Versteuerung und Verbeitragung der Leistungen laut ursprünglichem Durchführungsweg.
Beiträge an einen Pensionsfonds nach § 3 Nr. 66 EStG
(Übertragung von Direkt- und Unterstützungskassen zusagen) sind steuer- und sozialabgabenfrei. Hier braucht nicht unterschieden zu werden, ob es sich um arbeitgeber- finanzierte Leistungen oder um Entgeltum- wandlung handelt
(§ 1 Abs. 1 Nr. 10 SvEV).
Anwartschaften und laufende Leistungen können übertragen werden. Anwartschaften nur gegen laufenden Beitrag, laufende Leistungen nur gegen einmalige Zuwendung. Das Trägerunternehmen muss weiter bestehen; also keine Liquidationen.

(Die tabellarische Zusammenstellung basiert auf einer Ausarbeitung der Nürnberger Versicherung)

Betriebliche Altersvorsorge – Fazit

Nutzen Sie unsere Beratung Altersvorsorge bei der Planung und Umsetzung von betrieblicher Altersvorsorge / BAV. Dies gilt sowohl für Arbeitgeber, die Ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen möchten als auch für Arbeitnehmer, die von den Fördermöglichkeiten Gebrauch machen wollen.

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