Berufsunfähigkeit FAQ - Häufig gestellte Fragen zur BUBerufsunfähigkeit FAQ – Antworten auf häufig gestellte Fragen zur BU

Berufsunfähigkeit FAQ

Hier eine Sammlung häufiger Fragen (“frequently asked questions” – FAQ) zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese Seite Berufsunfähigkeit FAQ wird laufend erweitert und ergänzt.

Hier verlinkt finden Sie weitere Berufsunfähigkeit FAQ: – Antworten auf häufige Fragen zur Berufsunfähigkeit FAQ der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Am einfachsten wenden Sie sich mit Ihrer Frage – ob “frequently asked” Berufsunfähigkeit FAQ oder nicht – direkt an uns. Damit ersparen Sie sich langes recherchieren!

BU

Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer?

Ich finde eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer! Für ein Berufsunfähigkeitsrisiko von nur 20-25% soll ich so viel Geld zahlen!?

Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer?

Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer?Stimmt, eine gute BU Versicherung ist nicht “billig”. Die Frage “Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer?” lässt sich aber nur im Verhältnis der Kosten zum Berufsunfähigkeitsrisiko (Wahrscheinlichkeit) und zur möglichen Gesamtleistung (maximaler “Schaden”) beantworten.

Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Derzeit kostet z.B. die Absicherung von 3.000 EUR Berufsunfähigkeitsrente für einen 34-jährigen Dipl. Ing. mit überwiegender Bürotätigkeit bei einem günstigen Anbieter bis Endalter 67 und mit 3% garantierter Rentensteigerung netto 145,62 EUR im Monat.

Bis zum Rentenbeginn mit 67 werden Beiträge i.H.v. insgesamt 57.666 EUR bezahlt (ohne Dynamikerhöhungen).

Berufsunfähigkeitsrisiko

Siehe dazu ausführlich meine Seite Berufsunfähigkeitsrisiko.

Leistungen bei Berufsunfähigkeit

Vergleicht man damit die BU Leistung bei Verwirklichung des “Maximalrisikos” (= frühzeitige Berufsunfähigkeit), so summieren sich 3.000 EUR beitragsfreie BU Rente im Monat über 34 Jahre bei 3% jährlicher garantierter Rentensteigerung auf insgesamt 1.982.802 EUR …
… in Worten: fast 2 Millionen Euro!

Rechnen Sie einmal aus, wie viel Sie bzw. Ihre Arbeitskraft wert sind!

Fazit – Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer?

Der maximale Aufwand beträgt hier also 2,9% des maximalen Nutzens aus der Absicherung – meines Erachtens eine sehr vernünftige Investition bei der o.g. Eintrittswahrscheinlichkeit.

Die Abwägung “Verzicht auf Konsum jetzt ” (z.B. könnte man mit dem o.g. BU Beitrag 2x pro Monat zu zweit nett essen gehen) gegenüber dem Risiko, bis ans Lebensende von Sozialhilfe zu leben, muss jeder für sich selbst vornehmen.

Aus meiner Sicht sind die Kosten, also der Versicherungsbeitrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung, im Verhältnis zur Leistung fair kalkuliert.

Unterschiede Unfallversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung?

Unterschiede Unfallversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung

Unterschiede Unfallversicherung BerufsunfähigkeitsversicherungUnterschiede Unfallversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Unterschiede Unfallversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung, auch im Vergleich zur sog. Schwere Krankheiten Vorsorge (SKV), Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder Grundfähigkeitsversicherung, finden Sie in meinem Blog-Artikel Berufsunfähigkeit oder Unfallversicherung – BU Alternativen? beschrieben.

Berufsunfähigkeitsversicherung wann abschließen?

Berufsunfähigkeitsversicherung wann abschließen? Klare Antwort: so früh wie möglich, solange Sie noch rundherum gesund sind, ggf. schon als Schüler oder Student!

Berufsunfähigkeitsversicherung wann abschließen?Berufsunfähigkeitsversicherung wann abschließen?

Praxisfall 1 – Bandscheibenvorfall

“Sehr geehrter Herr Dr. Schlemann, wir haben heute einen Beratungstermin für den … zum Thema BU ausgemacht. Jetzt ist es so, dass ich gerade von meinem Orthopäden nach Hause komme, da ich seit heute Nacht einen steifen Nacken mit leichtem Taubheitsgefühl in den Fingern hatte. Er hat mir ein paar Spritzen gegeben und sagte, dass es wahrscheinlich ein leichter Bandscheibenvorfall sei, der aber nicht weiter schlimm ist und auch keiner weiteren Therapie bedarf. Gleichzeitig hat er mir einen MRT-Termin für den … vermittelt, da ich seit einem Sturz bei Druck Beschwerden an meinem linken Oberschenkel habe.”

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Beschwerden eigentlich gar nicht so schlimm waren – ein Arztbesuch hätte auch noch Zeit gehabt!

Der Kunde – ein junger Familienvater, der nach dem Studium gerade in den Beruf startet – wird trotzdem noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen. Jedoch vermutlich mit einem Ausschluss für die Wirbelsäule. Eine unschöne Einschränkung, da Rückenbeschwerden einen nicht ganz kleinen Teil der Fälle von Berufsunfähigkeit ausmachen. Möglicherweise wird es gelingen, den Risikoprüfer zu bewegen, diesen Ausschluss mit einer sog. “Nachschauklausel” zu versehen, d.h. nach ca. 3 Jahren Behandlungs- und Beschwerdefreiheit kann dieser Ausschluss dann wieder entfallen (siehe dazu auch Risikoprüfung bei Antrag Berufsunfähigkeit (mit Tipps zu Ausschluss, Zuschlag und Nachschauklausel).

Praxisfall 2 – stationäre Psychotherapie

Ein ausgesprochen analytischer und vorsichtiger Kunde wollte nach einer Beratung, die sich bereits über drei Monate hinzog, und sehr detaillierter Ermittlung seiner Gesundheitshistorie mit 32 Seiten Unterlagen (Gesundheitsfragen, Beiblätter, Zusatzfragebögen, Atteste) zunächst noch weiter mit der Antragstellung warten, um zusätzlich noch einen Leistungsspiegel seiner Krankenversicherung(en) und Kopien der Patientenkarteikarten seiner Ärzte einzuholen.

Grundsätzlich ist es natürlich wichtig, Gesundheitsfragen sehr genau und vollständig zu beantworten um zu vermeiden, dass eine Gesellschaft im BU Fall Leistungen wegen einer Verletzung der Anzeigepflicht nach § 19 VVG verweigert.

Häufig wird vor Beantragung einer BU pauschal das Einholen von Auskünften von Ärzten bzw. Krankenkassen empfohlen, um ganz auf Nr. Sicher zu gehen. Oft entdeckt man dabei auch Fehldiagnosen oder Abrechnungsdiagnosen, die später im Fall einer Berufsunfähigkeit Probleme bereiten können. Daher bietet eine solche Nachfrage – vor allem wenn man sich seiner Gesundheitsgeschichte nicht mehr ganz sicher ist – ein erhöhtes Maß an Sicherheit. Der Nachteil: es dauert meistens eine ganze Weile, bis die Antworten dazu vorliegen – mehrere Monate mit zwischenzeitlichen Erinnerungen sind keine Seltenheit. Dies obwohl der Patient klare Ansprüche auf unverzügliche Einsicht in seine Patientenakten hat (siehe dazu die neue Vorschrift § 630g BGB – Einsichtnahme in die Patientenakte und den Beitrag Datenschutzrechte für Patienten). Bis dahin kann sich der Gesundheitszustand verschlechtern, so dass der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung unmöglich wird!

Letztlich wird eine solche “Erkundigungspflicht” des Kunden durch keine obergerichtlichen Urteile festgelegt. Auch juristische Kommentare (z.B. Römer/Langheid, VVG, 3. A. 2012, § 19 RN 28) sprechen primär von “angemessener Gedächtnisanstrengung” bzw. “verstärktem Nachdenken” und einer nur “in gewissem Umfang” bestehenden “Nachfrage- und Erkundigungspflicht” (insbesondere wenn dazu Anlass besteht, siehe z.B. BGH v. 21.04.1993, AZ IV ZR 34/92).

Daher gilt es im Einzelfall immer abzuwägen was wichtiger ist – absolute Genauigkeit oder frühzeitiger Schutz.

Berufsunfähigkeitsversicherung wann abschließen

Im Fall dieses Kunden war der von ihm – gegen meinen Rat – gewählte supergenaue Ansatz leider falsch. Die nächste Mail erhielt ich drei Monate später mit folgendem Inhalt: “… zunächst möchte ich mich bei Ihnen für die sehr lange Zeit entschuldigen, in der Sie nichts von mir gehört haben. Dies hat konkrete Gründe, die jedoch nichts mit Ihnen oder Ihrer bisherigen Arbeit zu tun haben. Sie haben sich stets sehr bemüht. Ich bin leider an einer schweren Depression erkrankt, weswegen ich leider für zwei Monate in stationärer psychotherapeutischer Behandlung war. Aus diesem Grunde konnte ich auch zwischenzeitlich mich nicht mit meinen E-Mails befassen.”

Sicher steht hier im Raum, ob nicht bereits psychische Probleme vorlagen, die auch bei früherer Beantragung bei den Gesundheitsfragen hätten angegeben werden müssen. Spätestens mit Beginn einer Therapie ist die Tür zu einer richtigen BU jedoch für die nächsten 5-10 Jahre erst einmal verschlossen. Dann bleiben nur noch alternative Absicherungsformen wie auf meiner Seite Berufsunfähigkeit, Unfallversicherung oder Schwere Krankheiten Vorsorge? beschrieben.

Praxisfall 3 – ambulante Psychotherapie

Im ersten Beratungsgespräch am 18.3. erkennt der Kunde die Wichtigkeit einer Absicherung seiner Arbeitskraft durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Bis zu einem nächsten Termin möchte er sich alles noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Die nächste Mail des Kunden vom 2.4.: “auf Grund einer zwischenzeitlichen psychologischen Beratung falle ich aus einer BU raus”.

Damit ist auch diesem Kunden der Weg zu einer Berufsunfähigkeitsabsicherung für die nächsten 5-10 Jahre leider verbaut.

Praxisfall 4 – malignes Melanom

Ein Kunde, leitender Angestellter, wird von uns zunächst zum Thema Private Krankenversicherung beraten. Im Zuge der am Anfang jeder Beratung stehenden sog. “Risikoaufnahme” weisen wir bereits im Juli auf die Wichtigkeit der Absicherung der Arbeitskraft durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung hin. Der Kunde wollte das Thema BU zunächste zurückstellen. Bei der späteren Beratung rang er etwas mit den Kosten einer BU.

Der nächste Termin verzögerte sich, auf eine Rückfrage von uns kam dann die Antwort: “Guten Morgen Herr Schlemann, das Thema ist etwas untergegangen da mir bei einer Vorsorgeuntersuchung ein malignes Melanom diagnostiziert wurde. Das Melanom wurde entfernt und kategorisiert. Level 2. Low Risk. Soweit ich mich eingelesen habe hat sich damit das Thema BU auch erledigt.”

Hoffentlich wird alles wieder gut, dennoch ist die Gefahr von erneuten malignen Melanomen (“Rezidiv”) sehr hoch. Deshalb ist mit dieser Diagnose der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung derzeit tatsächlich unrealistisch.

Glück im Unglück: kurz zuvor konnten wir den Kunden bei seinem Wechsel von der gesetzlichen in die Private Krankenversicherung begleiten. Zumindest ist so die optimale medizinische Versorgung sichergestellt.

Spare ich nicht Geld, wenn ich die BU später abschließe?

Nein, sparen Sie nicht. Die Ersparnis ist allenfalls minimal, da eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit jedem Jahr, das Sie älter werden, je nach Anbieter ein paar Prozent teurer wird. Was Sie also zunächst vermeintlich sparen, zahlen Sie bei späterem Einstieg durch entsprechend höhere Beiträge nach. Und woher wissen Sie, dass Sie erst später berufsunfähig werden??

Berufsunfähigkeitsversicherung wann abschließen? – die klare Antwort:

Die klare Antwort lautet: sofort, so früh wie möglich, solange Sie noch rundherum gesund sind, ggf. schon als Schüler oder Student!

Berufsunfähigkeitsversicherung wann abschließen? ExpertentippBerufsunfähigkeitsversicherung wann abschließen – Praxistipps:

Die Praxistipps zur Frage “Berufsunfähigkeitsversicherung wann abschließen” sind ebenso schlicht wie wichtig:

  • BU frühzeitig beantragen
  • achten Sie bis zur Antragstellung besonders auf Ihre Gesundheit
  • vermeiden Sie bis zur Antragstellung unnötige Arztbesuche
  • beantworten Sie alle Gesundheitsfragen richtig und genau
  • eine umfassende Recherche bei Krankenkassen und Ärzten ist manchmal sinnvoll, aber nicht in jedem Fall zwingend notwendig
Anfangs niedrigere Berufsunfähigkeitsrente mit mehr Dynamik – lohnt sich das?

Manche Kunden überlegen, zunächst eine niedrigere Berufsunfähigkeitsrente zu versichern, obwohl sie sich von Anfang an eine “richtige” BU leisten könnten. Sie setzen darauf, dass die sog. “Beitragsdynamik” (z.B. i.H.v. 5% p.a.) die Lücken zum Nettoeinkommen mittelfristig ausgleicht. Damit zahlen sie zunächst weniger für ihre Berufsunfähigkeitsversicherung und hoffen so (verständlicherweise), die nicht unerheblichen monatlichen Kosten einer BU möglichst gering zu halten. Lohnt sich das?

Niedrigere Berufsunfähigkeitsrente mit Beitragsdynamik - Mehrkosten und RisikenNiedrigere Berufsunfähigkeitsrente – welchen Betrag sollte ich denn absichern?

Wie auf unserer Seite Rentenhöhe ausführlich beschrieben, wird allgemein empfohlen, mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung eine Rente in Höhe des ungefähren Nettoeinkommens abzusichern. Theoretisch Ersparnisse im Fall der Berufsunfähigkeit (“weniger Anzüge” ohne Büroarbeit) werden meistens mehr als aufgewogen durch höhere Belastungen, u.a. weil im BU-Fall die ganze Altersvorsorge alleine gestemmt werden muss, ohne Beteiligung eines Arbeitgebers. Wer 3.500 EUR netto verdient, sollte also i.d.R. auch ca. 3.500 EUR Berufsunfähigkeitsrente absichern, zumal wenn am Anfang der Karriere noch größere Gehaltssprünge und erhöhte Aufwendungen für Immobilienkauf, Familiengründung etc. zu erwarten sind, die zu einem jetzt schon zeitnah absehbaren höheren Absicherungsbedarf führen.

Wieviel spare ich wenn ich anfangs eine niedrigere Berufsunfähigkeitsrente versichere?

Die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung verhalten sich ziemlich linear zur versicherten Berufsunfähigkeitsrente. Kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für einen 32 jährigen Diplomkaufmann mit einer BU-Rente von 3.500 EUR bis Endalter 67 mit 3% garantierter Rentensteigerung im Leistungsfall und Arbeitsunfähigkeitsklausel in “Mercedes-Qualität” bei jährlicher Zahlung monatlich umgerechnet 199 EUR, dann fällt für eine 1.000 EUR geringere BU Rente i.H.v. 2.500 EUR ein monatlicher Beitrag von ca. 143 EUR an, d.h. die Ersparnis für die 1.000 EUR niedrigere BU-Rente beträgt anfangs rund 56 EUR pro Monat.

Lohnt sich eine anfänglich niedrigere Berufsunfähigkeitsrente?

Nehmen wir an, der o.g. Kunde schließt zunächst nur 2.500 EUR BU Rente ab statt 3.500 EUR und nutzt jedes Jahr die vereinbarte 5%-ige Beitragsdynamik. Damit steigt die BU Rente von 2.500 EUR nach einem Jahr auf 2.625 EUR, im nächsten Jahr auf 2.756 EUR usw.. Nach 8 Jahren liegt sie bei 3.518 EUR, d.h. der Kunde hat erst dann die Berufsunfähigkeitsrente, die er jetzt schon bräuchte. Sein Bedarf wird bis dahin vermutlich schon schneller gestiegen sein, s.o. (Gehaltssprünge, Immobilienkauf, Familiengründung).

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung wird jedoch mit jedem Jahr, das sie später abgeschlossen (oder aufgestockt) wird, aufgrund des dann höheren Eintrittsalters (= höheres BU-Risiko) teurer, i.d.R. zum 1.1. Die Mehrkosten betragen je nach Anbieter ca. 2-3% des Nettobeitrags. Dies gilt auch für die geplanten späteren Anpassungen durch eine Beitragsdynamik. Jede spätere Anpassung (z.B. per Beitragsdynamik von 5%) ist also im Schnitt pro Jahr des Wartens 2,5% teurer!

Aus der anfänglichen Ersparnis wird über die gesamte Laufzeit deshalb ein deutlicher Mehrbeitrag, wie die unten abgebildete Tabelle zeigt. Schon im sechsten Jahr ist der Beitrag für die zunächst billigere reduzierte BU höher, als wenn der Kunde direkt den vollen Betrag abgesichert hätte. Und das, obwohl die abgesicherte Berufsunfähigkeitsrente immer noch 309 EUR p.m. unterhalb der vollen geplanten BU liegt! Über die gesamte Laufzeit von 35 Jahren ergibt sich eine Mehrbelastung i.H.v. 11.922 EUR – m.E. ziemlich unnötige Kosten!

Das zwischenzeitliche Risiko, im Ernstfall weniger BU-Rente zu erhalten, ist enorm. Im ersten Jahr beträgt die Leistungsdifferenz 1.000 EUR im Monat BU Rente. Bei einer garantierten Rentensteigerung von 3% ergibt sich daraus über 35 Jahre eine Minderleistung von 725.544 EUR! Und das nur, um 672 EUR p.a. Beitrag zu sparen! Im zweiten Jahr ist die Beitragsersparnis auf 1.213 gestiegen, die BU Lücke beträgt nach der ersten Beitragsdynamik nur noch 875 EUR pro Monat, der Verlust an BU Rente für die restliche Laufzeit beträgt jedoch immer noch 634.852 EUR! Erst nach 8 Jahren erreicht die anfangs niedrigere BU-Rente wie oben beschrieben die Höhe der von Anfang an richtig konfigurierten BU.

Fazit anfänglich niedrigere Berufsunfähigkeitsrente

Nein, diese Gedankenspiele lohnen sich nicht – Sie sparen nichts und haben nur höhere Risiken!

Details zur Frage niedrigere Berufsunfähigkeitsrente

Download Tabelle Niedrigere Berufsunfähigkeitsrente mit BeitragsdynamikHier die Tabelle zum o.g. Beispiel mit den sich ergebenden Mehrkosten und Risiken, einmal eingebettet als Grafik und hier verlinkt zum Download als Excel Tabelle. Nicht berücksichtigt sind dabei Zinseffekte. BWLer mögen dem Juristen mangelnde Finesse im Detail nachsehen :-). Rechnen Sie selbst nach! Oder noch besser: vertrauen Sie einem erfahrenen Finanzberater, z.B. uns! 🙂

Tabelle Niedrigere BU mit Beitragsdynamik – Mehrkosten und Risiken Niedrigere Berufsunfähigkeitsrente mit Beitragsdynamik - Mehrkosten und Risiken

 

 

 

 

 

 

Jetzt kostenlosen Termin buchen

Lassen Sie sich von den vielen Informationen auf unserer Website nicht zu "do-it-yourself" Lösungen verführen. Mit unserer persönlichen Beratung kommen Sie einfacher und sicherer ans Ziel. Buchen Sie jetzt Ihren kostenlosen Beratungstermin in Köln oder bundesweit per "Onlineberatung":

Wird geladen ...