Dienstunfähigkeitsversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung – welche Absicherung der Arbeitskraft brauchen Richter, Soldaten und Beamte je nach Lebensphase – Beamte auf Probe (BaP), Beamte auf Widerruf (PaW), Beamte auf Zeit (BaZ), Beamte auf Lebenszeit (BaL)? Mit einer Versorgungsanalyse ermitteln wir für Sie Ihre individuelle Versorgungslücke. Besonders Dienstanfänger benötigen in den ersten fünf Jahren vollen BU-Schutz!

Dienstunfähigkeitsversicherung als BeamterDienstunfähigkeit

Wenn Beamte aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund ihres körperlichen Zustands dauerhaft unfähig sind, ihre dienstlichen Pflichten gegenüber ihrem Dienstherrn zu erfüllen, können Sie für “dienstunfähig” erklärt werden.

Definiert ist die Dienstunfähigkeit in § 26 Beamtenstatus-Gesetz (BeamtStG) in Verbindung mit den jeweiligen Beamtengesetzen des Bundes (§ 44 Bundesbeamtengesetz – BBG) oder der Länder. Richter, Soldaten und Minister sind strenggenommen keine Beamten, die nachfolgenden Ausführungen gelten hier aber analog.

§ 26 Dienstunfähigkeit

(1) 1Beamtinnen auf Lebenszeit und Beamte auf Lebenszeit sind in den Ruhestand zu versetzen, wenn sie wegen ihres körperlichen Zustands oder aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung ihrer Dienstpflichten dauernd unfähig (dienstunfähig) sind. 2Als dienstunfähig kann auch angesehen werden, wer infolge Erkrankung innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten mehr als drei Monate keinen Dienst getan hat und keine Aussicht besteht, dass innerhalb einer Frist, deren Bestimmung dem Landesrecht vorbehalten bleibt (Anmerkung: i.d.R. sechs Monate = 6-3-6 Formel), die Dienstfähigkeit wieder voll hergestellt ist. 3Von der Versetzung in den Ruhestand soll abgesehen werden, wenn eine anderweitige Verwendung möglich ist. 4Für Gruppen von Beamtinnen und Beamten können besondere Voraussetzungen für die Dienstunfähigkeit durch Landesrecht geregelt werden.

(2) 1Eine anderweitige Verwendung ist möglich, wenn der Beamtin oder dem Beamten ein anderes Amt derselben oder einer anderen Laufbahn übertragen werden kann. 2In den Fällen des Satzes 1 ist die Übertragung eines anderen Amtes ohne Zustimmung zulässig, wenn das neue Amt zum Bereich desselben Dienstherrn gehört, es mit mindestens demselben Grundgehalt verbunden ist wie das bisherige Amt und wenn zu erwarten ist, dass die gesundheitlichen Anforderungen des neuen Amtes erfüllt werden. 3Beamtinnen und Beamte, die nicht die Befähigung für die andere Laufbahn besitzen, haben an Qualifizierungsmaßnahmen für den Erwerb der neuen Befähigung teilzunehmen.

(3) Zur Vermeidung der Versetzung in den Ruhestand kann der Beamtin oder dem Beamten unter Beibehaltung des übertragenen Amtes ohne Zustimmung auch eine geringerwertige Tätigkeit im Bereich desselben Dienstherrn übertragen werden, wenn eine anderweitige Verwendung nicht möglich ist und die Wahrnehmung der neuen Aufgabe unter Berücksichtigung der bisherigen Tätigkeit zumutbar ist.

Versorgungsansprüche bei Dienstunfähigkeit

Beamte auf Lebenszeit, die eine 60 monatige Wartefrist erfüllt haben, werden bei Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt und erhalten Leistungen von ihrem Dienstherrn. Für diese Wartezeit zählen alle Zeiten mit “ruhegehaltfähigen Dienstbezügen” i.S.v. § 6 BeamtVG, d.h. auch Zeiten als Beamter auf Widerruf oder Beamter auf Probe.

Beamte auf Widerruf oder Beamte auf Probe haben noch keine Versorgungsansprüche. Bei Krankheit oder einen Freizeitunfall werden sie entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert! Nur bei Dienstunfall oder Dienstbeschädigung erhalten sie einen Unterhaltsbeitrag.

Der Dienstherr entscheidet, ob er einen Beamten in den Ruhestand versetzt oder nicht. Bis dahin hat der Beamte Anspruch auf ungekürzte Dienstbezüge. Ein Krankentagegeld braucht der Beamte daher nicht.

Statt den Beamten für dienstunfähig zu erklären, kann der Dienstherr diesen aber auch

  • anderweitig einsetzen (Umsetzung / Versetzung; beim gleichen Dienstherrn, gleichem Endgrundgehalt und erfüllbaren gesundheitlichen Anforderungen sogar ohne Zustimmung des Beamten), oder
  • für teildienstunfähig erklären – der Beamte erhält dann nur noch anteilige Bezüge.

Die folgende Übersicht veranschaulicht die verschiedenen Versorgungsansprüche bei Dienstunfähigkeit je nach Beamtenstatus (Copyright DBV):

Dienstunfähigkeitsversicherung - Versorgungsansprüche bei Dienstunfähigkeit nach Beamtenstatus DBV

Daraus wird deutlich, dass Dienstanfänger in den ersten 5 Dienstjahren einen deutlich höheren Schutz benötigen, als Beamte auf Lebenszeit. Dies gilt z.B. für Lehramtsanwärter wie in dieser Broschüre der DBV “Vorsorgeangebot für Lehramtsanwärter mit Dienstanfängerpolice” genauer erklärt. Auf welche verschiedenen Arten sich gerade Dienstanfänger passend absichern können, wird weiter unten unter dem Punkt Dienstanfänger ausführlich erläutert.

Versorgungslücke bei Dienstunfähigkeit

Ansprüche aus der Beamtenversorgung bei Dienstunfähigkeit werden wie folgt berechnet: Ruhegehaltfähige Dienstbezüge (aktuelle Besoldungsgruppe) x Ruhegehaltfähige Dienstzeiten = Geld x Zeit. Erst nach 40 Dienstjahren werden die maximal möglichen ruhegehaltfähigen Dienstbezüge in Höhe von 71,75% erreicht, die auch der Altersrente des Beamten entsprechend. Bis dahin hat der Beamte bei Dienstunfähigkeit i.d.R. eine Versorgungslücke i.H.v. 50-60% seiner Bezüge!

Hier verlinkt zum Download finden Sie eine Muster-Versorgungsanalyse mit den aktuellen Lücken bei Ruhegehalt mit 67 (es fehlen 1.560 EUR p.m.) und Dienstunfähigkeit (1.570 EUR p.m. zu wenig) für eine 40-jährige Lehrerin, die als Beamte auf Lebenszeit in NRW tätig ist.

Erstellen einer Versorgungsanalyse

Wenn Sie sich Ihre konkrete Versorgungslücke selbst ausrechnen wollen finden Sie hier zwei Links zu Versorgungsrechnern der DBV:

Mit dem ausgefüllten hier verlinkten Fragebogen Versorgungsanalyse erstellen wir Ihnen gerne in einem Beratungstermin eine Versorgungsanalyse mit der Berechnung Ihrer individuellen Versorgungslücke.

Dienstunfähigkeitsversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Dienstunfähigkeitsversicherung als BeamterUm die o.g. Lücken abzusichern bieten verschiedene Versicherer eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer sog. “Dienstunfähigkeitsklausel” an. Eine “Dienstunfähigkeitsversicherung” gibt es strenggenommen gar nicht.

Aber: Wie die im obigen Auszug aus § 26 BeamtStG fett markierten Passagen belegen, ist ein Beamter nicht unbedingt eher dienstunfähig als berufsunfähig im Sinn der Bedingungen einer Berufsunfähigkeitsversicherung!

Prognose:

  • BU: Eine Prognose für die nächsten 6 Monate reicht aus bzw. wird bei 6 Monate bestehender BU fingiert. Die Prognose bezieht sich auf die Wiederherstellung von 50% Berufsfähigkeit
  • DU: Zusätzliche Anforderungen durch die 6-3-6 Regel, 6 Monate Prognose alleine reichen nicht aus. Die Prognose bezieht sich allerdings auf die Wiederherstellung von 100% Dienstfähigkeit (günstiger für den Versicherten, da schwerer zu erreichen, als 50%).

Abstrakte Verweisung, Qualifizierung:

  • BU: keine abstrakte Verweisung auf andere theoretisch ausübbare, ggf. niedriger qualifizierte Tätigkeiten (“Putzfrau / Pförtner”) möglich, Erwerb Zusatzqualifikation nicht verpflichtend
  • DU: Verweisung auf geringwertigere Tätigkeiten im Bereich desselben Dienstherrn möglich wenn “zumutbar”, Qualifzierungsmaßnahmen verpflichtend

Daraus könnte man schlussfolgern, dass wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen dienstunfähig ist, er regelmäßig auch berufsunfähig ist.

Gleichzeitig ist zu beobachten, dass nach der “Dienstunfähigkeitswelle” im Zuge der Privatisierung von Telekom und Post die Zahl der Beamten, die wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt werden, kontinuierlich sinkt.

Somit ist wie nachfolgend beschrieben eine “einfachere” Dienstunfähigkeitsversicherung (Berufsunfähigkeitsversicherung mit Dienstunfähigkeitsklausel) nicht in jedem Fall einer “besseren” Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Dienstunfähigkeitsklausel vorzuziehen ist! Dies ist im Zuge der Beratung Berufsunfähigkeit oder Dienstunfähigkeit je nach Situation, Lebensplanung und (aktuellen wie künftig zu erwartenden) Gepflogenheiten beim Dienstherrn sorgfältig abzuwägen!

Unterschiede Berufsunfähigkeitsversicherung vs. Dienstunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeit oder Dienstunfähigkeit beruhen zwar beide auf einem vollständigen oder teilweisen Verlust Arbeitskraft infolge gesundheitlicher Einschränkungen, sind jedoch unterschiedlich definiert wie diese Tabelle (ergänzend zu den oben bereits beschriebenen Unterschieden) zeigt:

BerufsunfähigkeitDienstunfähigkeit
Definition durch VersicherungsbedingungenGesetzliche Regelung durch Beamtenversorgungsgesetz
Unveränderlich während der VertragslaufzeitÄnderung während der Dienstzeit; Änderung der Versorgungsgesetze
Leistung ab 50% bedingungsgemäßer BerufsunfähigkeitEs gibt keine 50%-Grenze
Prognosezeitraum abhängig von den VersicherungsbedingungenKrankheitsbedingte, dauerhafte Unerfüllbarkeit der Dienstpflichten
Feststellung in der Regel durch behandelnden oder vom Versicherer beauftragten ArztEntscheidung durch den Dienstherrn auf Basis eines ärztlichen Gutachtens (Gesundheitsamt)

Beide Begriffe haben eine relativ große Schnittmenge, sind jedoch nicht kongruent!

Weshalb eine Dienstunfähigkeitsklausel?

Folge der oben beschriebenen Unterschiede zwischen Berufsunfähigkeit und Dienstunfähigkeit ist, dass ein Beamter für dienstunfähig erklärt werden kann, ohne dass er berufsunfähig im Sinn der Versicherungsbedingungen ist. Auch umgekehrt ist es möglich, dass eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit bereits vorliegt, der Beamte jedoch nicht für dienstunfähig erklärt wird.

Was bewirkt eine Dienstunfähigkeitsklausel?

Eine Dienstunfähigkeitsklausel führt zur unwiderlegbaren Vermutung der Berufsunfähigkeit während der eine Versicherungsnehmer eine BU erst beweisen muss. Damit leistet der Versicherer bereits dann, wenn der Beamte – ggf. aufgrund eines amtsärztlichen Zeugnisses – (allein) aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt wird. Eine weitere, ggf. langwierige Leistungsprüfung des Versicherers entfällt.

Welche Arten von Dienstunfähigkeitsklausel gibt es?

Zu unterscheiden sind:

  • “echte” Dienstunfähigkeitsklausel: der Versicherer schließt sich ohne weitere eigene Prüfung der Entscheidung des Dienstherrn an.
  • “unechte” Dienstunfähigkeitsklausel: der Versicherer prüft anhand der im Vertrag definierten Kriterien selbst, ob eine Dienstunfähigkeit vorliegt.

Eine “echte” Dienstunfähigkeitsklausel als Bestandteil einer Dienstunfähigkeitsversicherung bietet also einen deutlich besseren Schutz als eine “unechte” Dienstunfähigkeitsklausel!

Je nach Einsatzgebiet des Beamten ist ferner darauf zu achten, ob eine

  • sog. “Allgemeine Dienstunfähigkeitsklausel” für die allgemeine Verwaltungsdienstunfähigkeit ausreicht („Als dienstunfähig kann auch angesehen werden, wer … innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate keinen Dienst getan hat, wenn keine Aussicht besteht, dass innerhalb einer Frist, deren Regelung dem Landesrecht unterliegt, wieder voll hergestellt ist.“) ausreicht (auch als sog. “6-3-6 Regel” bekannt) oder ob eine
  • Spezielle Dienstunfähigkeitsklausel“ erforderlich ist, die darauf abstellt, ob der Beamte bestimmte spezielle Aufgaben nicht mehr ausüben kann, wie z.B. der Gebrauch von Schusswaffen als Polizeibeamter („ …wenn er den besonderen gesundheitlichen Anforderungen an seinen Dienst nicht mehr genügt und seine Dienstfähigkeit nicht innerhalb eines Jahres wiederhergestellt werden kann.“).

Ein Polizist, der nach dem Verlust seines Zeigefingers nicht mehr schießen kann, in den Innendienst versetzt wird und dort ggf. weniger verdient, ist meistens jedoch auch berufsunfähig, da er seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit nicht mehr wie in gesunden Tagen nachgehen kann. Damit verliert eine spezielle Dienstunfähigkeitsklausel etwas an Relevanz.

Wie eingangs beschrieben ist eine “einfachere” Dienstunfähigkeitsversicherung (also Berufsunfähigkeitsversicherung mit Dienstunfähigkeitsklausel) nicht in jedem Fall einer qualitativ “besseren” Berufsunfähigkeitsversicherung, ohne Dienstunfähigkeitsklausel vorzuziehen ist! Dies ist im Zuge der Beratung je nach Situation, Lebensplanung und (aktuellen wie künftig zu erwartenden) Gepflogenheiten beim Dienstherrn sorgfältig abzuwägen.

Wer bietet eine Dienstunfähigkeitsklausel?

Nur wenige Versicherer bieten überhaupt eine Dienstunfähigkeitsversicherung mit Dienstunfähigkeitsklausel an. Zu nennen sind hier u.a.:

  • Aachen Münchener (“echte” DU, generell nur bis Endalter 60, leistet nicht bei Entlassung in den ersten 5 Jahren!)
  • die Bayerische / BBV (“echte” DU)
  • Condor (“echte” DU, leistet nicht bei Entlassung in den ersten 5 Jahren!)
  • Deutsche Anwalts- und Notarversicherung (DANV)
  • DBV (zum Axa Konzern gehörend, “echte” DU)
  • Debeka (“echte” DU)
  • Ergo (generell nur bis 46)
  • Hamburg Mannheimer
  • HUK
  • Münchener Verein
  • Nürnberger Beamten
  • R+V
  • SDK (nicht für Lehrer, Feuerwehrleute, Polizisten, Bundespolizei, Justizvollzugsbeamte, Zollbeamte).
  • Signal Iduna (“echte” DU)
  • Universa (generell nur bis 50)
  • Württembergische
  • WWK

Nicht alle dieser Anbieter bieten jedoch eine qualitativ gute Berufsunfähigkeitsversicherung (siehe unsere Seite “beste Berufsunfähigkeitsversicherung“) mit einer wirklich umfassenden Dienstunfähigkeitsklausel! Die Auswahl an Anbietern / Tarifen ist deshalb sehr reduziert, wenn Wert auf Qualität gelegt wird!

Vergleich von Dienstunfähigkeitsklauseln

Dienstunfähigkeitsklauseln der verschiedenen Anbieter einer Dienstunfähigkeitsversicherung bieten unterschiedliche Leistungen. Sofern eine Dienstunfähigkeitsklausel gewünscht ist, sollte auf folgende Kriterien einer Dienstunfähigkeitsversicherung geachtet werden:

Keine zeitliche Einschränkung der Leistungsdauer

Die statistische Wahrscheinlichkeit von gesundheitlichen Problemen steigt mit zunehmendem Alter. Die “letzten” Jahre einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind deshalb die wichtigsten und teuersten.

Häufig ist die Laufzeit einer Dienstunfähigkeitsversicherung begrenzt auf 62 oder 65 Jahre. Im Hinblick auf die aktuelle Absicherung durch den Dienstherrn mag diese Laufzeit ausreichen. Probleme entstehen jedoch falls der Dienstherr künftig das Pensionsalter hochsetzt oder der Beamte später doch zurück in die Privatwirtschaft wechselt.

Eine Dienstunfähigkeitsrente sollte deshalb so lange wie möglich gezahlt werden, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, ab dem der Beamte ein Altersruhegehalt bezieht (max. bis zum Ablauf des Vertrages).

Teildienstunfähigkeit

Durch Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen kann bei Beamten die Weiterbeschäftigung mit reduzierter Arbeitszeit (Teildienstfähigkeit) geprüft werden. Die Teildienstfähigkeit ist jedoch auch mit Einkommenskürzungen verbunden. Werden im Fall einer Teildienstunfähigkeit von mind. 20 % die für den Fall der Dienstunfähigkeit versicherten Leistung anteilig erbracht?

Verzicht auf abstrakte Verweisbarkeit

Marktstandard – die Dienstunfähigkeitsrente wird so lange gezahlt, wie Versorgungsbezüge gezahlt werden, also auch wenn der Versicherte aus Sicht der Versicherung theoretisch einer anderen Erwerbstätigkeit nachgehen könnte (ohne sie tatsächlich auszuüben).

Verzicht auf konkrete Verweisbarkeit

Die Dienstunfähigkeitsrente wird so lange gezahlt, wie Versorgungsbezüge gezahlt werden, also auch wenn der Versicherte einer anderen Erwerbstätigkeit konkret / tatsächlich nachgeht.

Laufzeit / Versicherungsdauer / Leistungsdauer

Bis zu welchem Alter können Beamte gegen Dienstunfähigkeit versichert werden – gegen allgemeine Dienstunfähigkeit bei Lehrern bis 65 und bei Verwaltungsbeamten bis 67? Polizisten sind i.d.R. mit einer speziellen Vollzugsdienstunfähigkeitsklausel nur bis zum 63. Lebensjahr absicherbar. Siehe dazu auch Laufzeit. Viele Anbieter von DU-Klauseln versichern Beamte nur bis zu einem Endalter zwischen 55 und 60 Jahren, die meisten BU-Leistungsfälle entstehen jedoch erst ab 55!

Garantierte Rentensteigerung / Dynamik im Leistungsfall

Garantierter Inflationsausgleich für die gezahlte DU-Rente (1, 2 oder 3 % Dynamik) gegen Mehrbeitrag, siehe dazu Inflationsausgleich.

Integration der Dienstunfähigkeit in das BU Bedingungswerk

Ist die allgemeine Dienstunfähigkeitsabsicherung fester Bestandteil der Versicherungsbedingungen zur Berufsunfähigkeit? Nur so ist ein Wechsel eines Angestellten in den Beamtenstatus oder z. B. die Kindererziehungszeit für Beamte unproblematisch weil automatisch immer der aktuelle Beruf versichert ist.

Dynamik und Nachversicherungsoptionen

Ist neben den üblichen Kriterien wie z.B. Heirat, Geburt von Kindern oder Immobilienerwerb eine Erhöhung auch bei besonders für Beamte relevanten Veränderungen möglich wie z.B. Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit, Besoldungserhöhungen und gesetzliche Reduzierungen der Beamtenversorgung.

Absicherbare DU-Rente

In welcher Höhe kann eine Dienstunfähigkeitsrente abgesichert werden? Viele Anbieter begrenzen die maximal versicherbare Rente (z.B. auf 750 Euro im Monat).

Dies ist wegen des in den ersten Jahren deutlich höheren Versorgungsbedarfbesonders besonders wichtig bei Dienstanfängern (“Dienstanfängerpolice”, s.u.). Hier können teilweise je nach Laufbahngruppe unterschiedliche Dienstunfähigkeits-Renten versichert werden (z.B. einfacher und mittlerer Dienst: bis 1.200 Euro, gehobener Dienst: bis zu 1.500 Euro, höherer Dienst: bis zu 1.800 Euro). Mit Verbeamtung auf Lebenszeit entsteht ein Mindestversorgungsanspruch gegenüber dem Dienstherren von ca. 1.400 Euro. Zu diesem Zeitpunkt sollte die DU-Rente dann bedarfsgerecht angepasst werden können.

Für Lehramtsstudenten gibt es eine spezielle Dienstanfänger-Police bereits ab dem ersten Studien-Semester, die bis zu 1.200 Euro BU Rente mit eingebauter DU-Absicherung absichert. Zu Beginn des Referendariats oder Lehramtes ist daher keine Umstellung des Vertrages auf eine DU erforderlich, die Rente kann dann jedoch ohne erneute Gesundheitsprüfung auf bis zu 1.800 EUR erhöht werden.

Ich habe schon eine BU ohne DU-Klausel – muss es immer eine Dienstunfähigkeitsversicherung sein?

Sie haben bereits eine bestehende Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Dienstunfähigkeitsklausel abgeschlossen und werden nun verbeamtet? Sofern Ihre BU qualitativ “gut” (siehe beste Berufsunfähigkeitsversicherung) und richtig konfiguriert ist (siehe BU Konfiguration) – was wir für Sie gerne überprüfen, folgt daraus nicht automatisch, dass Sie Ihre alte BU nun kündigen müssen, um eine Dienstunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Sobald Sie auf Lebenszeit verbeamtet sind und die Wartezeit von 5 Jahren erfüllt haben, könnte stattdessen auch eine Reduzierung der bestehenden Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll sein, sofern Sie nicht im BU Fall besonders umfassend abgesichert sein wollen. Denn auch wenn Sie nun höhere Leistungen von Ihrem Dienstherrn bekommen, leistet die “alte” BU weiterhin voll!

Manchmal kann auch der bewusste Neuabschluss einer “normalen” BU noch vor der Verbeamtung die passendere Option sein, z.B. wenn eine evtl. spätere berufliche Veränderung (zurück) in die Privatwirtschaft möglich bzw. wahrscheinlich ist.

Eine (ggf. schon bestehende) “normale” Berufsunfähigkeitsversicherung kann (abgesehen von der fehlenden DU Klausel) z.B. folgende Vorteile bieten:

  • keine vergleichbaren Einschränkungen bei Rentenhöhe und Laufzeit / Endalter (je nach Beruf)
  • ein (abgesehen von der DU Klausel) “besseres” Bedingungswerk (siehe beste Berufsunfähigkeitsversicherung)
  • flexibler bei evtl. Rückkehr in die Privatwirtschaft
  • ältere bestehende Verträge mit höherem Garantiezins und niedrigerem Eintrittsalter sind häufig preislich günstiger
  • bei Neuabschluss sind
    a) zwischenzeitliche gesundheitliche Veränderungen anzugeben und können eine Annahme erschweren und
    b) die Fristen des § 19 VVG zur Geltendmachung von Anzeigepflichtverletzungen durch die Gesellschaft (5 bzw. 10 Jahre) beginnen neu zu laufen, d.h. Sie haben wieder ein höheres Risiko wenn Sie bei der Antragstellung etwas falsch machen!

Manchmal kann es deshalb auch durchaus sinnvoll sein, eine “alte” BU zu behalten und ggf. anzupassen bzw. vor der Verbeamtung noch eine “normale” BU abzuschließen. Diese Frage sollten Sie für sich individuell im Gespräch mit Ihrem Berater bzw. uns klären.

Dienstanfänger

Zur Absicherung von Dienstanfängern gibt es verschiedene Wege:

1. Dienstanfängerpolice

Teilweise bieten Gesellschaften wie die DBV hierfür eine spezielle “Dienstanfängerpolice” an, bei der die anfänglich notwendige höhere Dienstunfähigkeitsrente (max. 1.800 EUR bei A13 oder R1) nach 5 Jahren, wenn die Versorgungslücke mit Verbeamtung auf Lebenszeit schrumpft, automatisch auf 35% der ursprünglichen DU Rente reduziert wird (bei A13 oder R1 auf 630 EUR DU-Rente).

Vorteil sind hier u.a. spezieller auf Beamte abgestimmte Klauseln wie oben beschrieben und eine mögliche Laufzeit bis 67.

Die dafür notwendige Kombination mit einem kleineren Altersvorsorgebaustein erhöht die Prämie und beinhaltet verschiedene Vor- und Nachteile, siehe dazu unsere Seite “Kombination mit Altersvorsorge?“.

Für Kunden die sich für diese Lösung interessieren, hier zur Vorbereitung verlinkt die Gesundheitserklärung der DBV (Stand 01/2013) als ausfüllbare PDF Datei mit den zu beantwortenden Gesundheitsfragen. Für eine genauere/umfassendere Auflistung von Vorerkrankungen empfehle ich die Verwendung des hier verlinkten Beiblatts für Gesundheitsfragen. Für medizinische Details bitte die hier verlinkten medizinischen Zusatzerklärungen verwenden.

2. Selbstständige Dienstunfähigkeitsversicherung für Dienstanfänger

Alternativ kann z.B. bei der DBV auch bei einem BaP eine selbstständige Dienstunfähigkeitsversicherung (SDU) bis zur DU Obergrenze lt. Versorgungsanalyse eines Beamten auf Lebenszeit (mit simulierter Erfüllung der 60 monatigen Wartezeit) versichert werden (80% der Nettoversorgungslücke), dann ohne zwingende Kombination mit Altersvorsorge und ohne automatische Absenkung.

Beispiel: eine Richterin in Besoldungsgruppe R1 oder ein Lehrer in Besoldungsgruppe A13 könnten im Rahmen einer DAP zunächst zwar 1.800 EUR Dienstunfähigkeitsrente versichern (in Kombination mit Altersvorsorge), die DU würde jedoch nach 5 Jahren bzw. Verbeamtung auf Lebenszeit automatisch auf nur noch 630 EUR sinken. Alternativ könnten Sie als BaP einen etwas geringeren Betrag von nur 1.400 EUR (= 80% der Nettoversorgungslücke als BaL) mit einer selbstständigen Dienstunfähigkeitsversicherung (ohne Altersvorsorge) absichern, der mit Verbeamtung auf Lebenszeit dann beibehalten werden kann. Anmerkung: Richter sind strenggenommen keine Beamten 🙂

3. Kombilösung für Dienstanfänger

Einige Anbieter versichern Beamte auf Probe mit einer Kombilösung aus zwei selbstständigen DU-Verträgen, ohne zusätzliche Altersvorsorge:

Beispiel Kombilösung für Dienstanfänger:

  1. SDU von max. 750 EUR bis Endalter 65 kombiniert mit
  2. einer SDU über z.B. 1.250 EUR mit einer Laufzeit bis 65 aber einer Versicherungsdauer bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit (max. 5 Jahre).

Vorteil dieser preislich oft günstigeren Kombilösung: scheidet ein Beamter in den ersten Jahren wieder aus dem öffentlichen Dienst aus, hat er eine für eine privatwirtschaftliche Tätigkeit of günstigere / passendere BU Versicherung mit einer höheren Berufsunfähigkeitsrente. Dafür gilt die Dienstunfähigkeitsklausel aber erst ab Verbeamtung auf Lebenszeit (vorher nur normale BU Klausel), es fehlen einzelne speziellere DU Klauseln wie unten beschrieben und es ist nur eine maximale Laufzeit bis 65 möglich.

Beispiel Kombilösung für Dienstanfänger DBV:

  1. SDU Vertrag bis zum maximalen Endalter (je nach Tätigkeit) in Höhe der laufbahnabhängigen SDU Obergrenze (z.B. 1.100 EUR p.m. bei A13 oder R1), kombiniert mit
  2. SDU Vertrag mit gleicher Laufzeit, aber einer verkürzten Versicherungsdauer bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit (max. 5 Jahre) und einer DU Rente i.H. der Differenz zu der per DAP (s.o.) maximal versicherbaren Rente (= 700 EUR bei A13 oder R1)

4. “Sonderkombination” für Dienstanfänger

Bei der DBV können unsere Kunden auch eine Sonderkombination aus Variante 2 (SDU) und Variante 3 (Kombilösung) absichern, d.h.

  1. SDU Vertrag bis max. Endalter in Höhe der Lücke lt. Versorgungsanalyse des Beamten auf Lebenszeit (z.B. 1.400 EUR bei A13 oder R1) – siehe oben Ziff. 2
  2. SDU Vertrag mit gleicher Laufzeit, aber einer verkürzten Versicherungsdauer bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit (max. 5 Jahre) und einer DU Rente i.H. der Differenz zu der per DAP (s.o.) maximal versicherbaren Rente (= 400 EUR bei A13 oder R1) – s.o. Ziff. 3

Wird keine spezielle Dienstanfängerpolice gewünscht, dann ist das Risiko Dienstunfähigkeit mit dieser Sonderkombination aus unserer Sicht aufgrund der längeren Versicherungsdauer der höheren SDU Absicherung sehr sinnvoll abgesichert.

5. Abschluss einer “normalen” Berufsunfähigkeitsversicherung

Wie auf dieser Seite verschiedentlich erwähnt kann es für einen Beamten sinnvoll sein, noch vor der Verbeamtung eine gute “normale” Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen bzw. eine vorher abgeschlossene BU beizubehalten.

Einige Anbieter bieten auch schon für “Noch-Nicht-Beamte” BU-Tarife mit einer Dienstunfähigkeitsklausel an (z.B. bei der DBV dann allerdings ohne Absicherung der Teildienstunfähigkeit im Vergleich zur DU für Beamte).

Vorteile gegenüber einer Dienstunfähigkeitsversicherung:

  • die üblichen Einschränkungen für Beamte bezüglich BU Höhe (z.B. bei der DBV einfacher und mittlerer Dienst: bis 1.200 Euro, gehobener Dienst: bis zu 1.500 Euro, höherer Dienst: bis zu 1.800 Euro) und Laufzeit greifen nicht,
  • die Absicherung kostet häufig einen deutlich geringeren Beitrag.

Ab Verbeamtung auf Lebenszeit kann die Höhe der Absicherung dann ggf. per Teilkündigung auf einen geringeren Bedarf angepasst werden. Bei einem evtl. zwischenzeitlichen Ausscheiden besteht jedoch langfristig ausreichender Schutz zu einem sehr günstigen Beitrag.

Optimale Rentenhöhe für Dienstanfänger

Die je nach Anbieter einer Dienstunfähigkeitsversicherung maximal versicherbare Monatsrente liegt besonders im sog. “höheren Dienst” gerade anfangs, wenn Absicherung am wichtigsten ist, teilweise erheblich unterhalb des abzusichernden Nettoeinkommens. Nur in besonders gelagerten Einzelfällen akzeptieren die Gesellschaften bei Beamten auf Probe ausnahmsweise eine etwas höhere Absicherung. Damit würde im Ernstfall häufig eine deutliche Lücke bleiben! Zumindest bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit wäre deshalb ggf. ein zusätzlicher DU oder BU Baustein sinnvoll. Dieser kann auch dann nützlich sein, wenn ein Beamter sich später doch wieder für die freie Wirtschaft entscheidet. Damit die gewünschte Monatsrente von beiden Gesellschaften akzeptiert wird, ist der Zeitpunkt (ggf. vor Verbeamtung) und die Reihenfolge der Antragstellung wichtig. Sprechen Sie uns an, wir finden gemeinsam mit Ihnen die für Sie passende Lösung.

Beispiel Dienstunfähigkeitsversicherung vs. Berufsunfähigkeitsversicherung für Dienstanfänger

Hier ein konkretes Beispiel zur Einkommensabsicherung eines 33 jährigen Gymnasiallehrers, der sich VOR (!) seiner Verbeamtung (manche Tarife gelten nur für Beamte bzw. nur für Angestellte) noch als Angestellter von uns beraten lässt.

Als Angestellter verdient er monatlich 4.200 EUR brutto bzw. 2.500 EUR netto. Als Beamter erhält er in Besoldungsgruppe A13, Stufe 7 brutto 4.492 EUR und netto 3.365 EUR p.m.. Er würde gerne wie allgemein empfohlen in den ersten 5 Jahren als Beamter sein Nettoeinkommen möglichst zu 100% absichern.

Berechnungsparameter: 1.100 EUR BU Rente (als kleinster gemeinsamer Nenner, s.u.), Endalter 65 (i.d.R. Maximum bei Beruf Lehrer), 2% Leistungsdynamik (als kgN wg. Maximum Bayerische)

Die Bayerische bietet hier also ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Außerdem kann der Kunde dort solange er noch Angestellter ist 80% seines aktuellen Nettogehalts absichern. Später als Beamter wären dies bei Die Bayerische nur noch 40% bzw. bei auf Widerruf verbeamteten Lehrern max. 1.500 EUR.

Die als Angestellter bei Die Bayerische abgeschlossenen 2.500 EUR Berufsunfähigkeitsrente bis Endalter 65 mit 2% Inflationsausgleich im Leistungsfall kosten inkl. Dienstunfähigkeitsklausel 183,47 EUR brutto bzw. 112,83 EUR netto – ein im Verhältnis zur Leistung sehr wettbewerbsfähiger Beitrag!

Sobald die Wartezeit von 60 Monaten erreicht und eine dauerhafte Tätigkeit im Staatsdienst sicher ist, kann diese Berufsunfähigkeitsrente (und damit der zu zahlende Beitrag) durch eine Teilkündigung um die dann bei BU / DU einsetzenden Dienstunfähigkeitsbezüge reduziert werden.

Fazit

Lassen Sie sich unabhängig beraten, welche Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. Dienstunfähigkeitsversicherung in welcher Konfiguration zu Ihrer aktuellen Lebenssituation und Lebensplanung sowie zu Ihrem Beruf passt und welche Gesellschaft Sie je nach Gesundheitszustand und Vorerkrankungen zu welchen Bedingungen versichert. Bitte lassen Sie uns zur Vorbereitung auf einen Beratungstermin das hier verlinkte interaktive Formular Datenaufnahme Dienstunfähigkeit schon einmal ausgefüllt zukommen, einschließlich der Gesundheitsfragen auf S. 3 ff.. Achtung: die gestellten Gesundheitsfragen beziehen sich auf Behandlungen und Beschwerden der letzten 5 Jahre (ambulant) bzw. bei Operationen und Psychotherapie der letzten 5-10 Jahre (je nach Gesellschaft). Sollten hier umfangreichere Angaben erforderlich sein, bitte das hier verlinkte Beiblatt Gesundheitsfragen verwenden (mit Verweis auf die jeweilige Frageziffer) und für weitere Details zu spezielleren Erkrankungen bitte die hier verlinkten medizinischen Zusatzerklärungen nutzen. Wenn es ärztliche Befunde, Arztberichte, Atteste, Röntgenbilder, etc. gibt bitte auch beilegen.

HINWEIS: Manchmal kann eine “normale” Berufsunfähigkeitsversicherung die bessere Wahl sein, um die oben beschriebenen Einschränkungen der Dienstunfähigkeitsversicherung bei Laufzeit und Endalter zu vermeiden oder wenn eine spätere berufliche Veränderung (zurück) in die Privatwirtschaft möglich bzw. wahrscheinlich ist (s.o.).

Suchen Sie sich dafür einen auf Dienstunfähigkeitsversicherung spezialisierten unabhängigen Finanzberater, entweder in Ihrer Nähe oder eine unabhängige Finanzberatung, die Telefonberatung oder Online-Beratung per Webmeeting anbietet. Ja, das könnten z.B. wir sein 😉

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