Gesetzlich oder Privat krankenversichert – worin unterscheiden sich gesetzliche und private Krankenversicherung? Sehr informativ dazu ist auch die hier verlinkte Broschüre „Gesundheit schützen“, die PKV und GKV anschaulich vergleicht.

Gesetzlich oder Privat: was sagt das Sozialgesetzbuch?

Wie schon erwähnt: beim Thema Krankenversicherung geht es um Ihr wichtigstes GutIhre Gesundheit! Und darum wie frei Sie entscheiden können, welche Medikamente in Ihren Körper kommen und welcher Arzt Sie behandelt wenn Sie krank sind, um möglichst schnell wieder gesund & fit zu werden. Oder ob Sie als GKV Mitglied nur die Therapie erhalten, die gem. § 12 SGB V:

  • ausreichend (übersetzt: “Schulnote 4“),
  • zweckmäßig (übersetzt: “einfach“)
  • wirtschaftlich (übersetzt: “billig“) und
  • notwendig (übersetzt: “unvermeidbar“) ist,

d.h. Sie bekommen in der

  • GKV: die Behandlung und die Medikamente, die ins Budget passen, nicht unbedingt wie in der
  • PKV: die neuesten Behandlungsmethoden, die Ihnen mit möglichst wenig Nebenwirkungen helfen, so schnell wie möglich wieder gesund und arbeitsfähig zu sein.

Der Patient hält natürlich alles für “medizinisch notwendig“, was ihm möglicherweise hilft. Der Kostenträger dagegen sieht die medizinische Notwendigkeit durch die Brille der Kostenersparnis. Da ist regelmäßig Ärger vorprogrammiert, der dann bei Ombudsmann oder Richtern endet. Und wie meinen Sie, wird sich die Interpretation der unbestimmten Begriffe “ausreichend, zweckmäßig, wirtschaftlich und notwendig” bei sinkenden Budgets, alternden Versicherten und fehlenden jungen Beitragszahlern in Zukunft entwickeln?

Gesetzlich oder Privat: Leistungsunterschiede?

Dieser Leistungsvergleich zeigt, weshalb Sie in der PKV deutlich mehr für Ihre Gesundheit tun können.

Gesetzlich oder Privat: und was ist im Alter?

Häufige Kritische Fragen und Vorurteile zur Privaten Krankenversicherung, die manche vom sinnvollen Wechsel abhalten, finden Sie hier ausgeräumt.

Gesetzlich oder Privat: kritische Defizite GKV

In langjähriger Erfahrung mit den Systemen Gesetzliche Krankenversicherung und Private Krankenversicherung habe ich selbst (auch aus der ärztlichen Praxis meiner Frau) einige Fälle erlebt, in denen die Art der Krankenversicherung (gesetzlich oder privat) entscheidend war, ob und wie schnell jemand wieder gesund wurde … oder nicht! Beispiele dafür aus meinem eigenen Umfeld habe ich hier beschrieben.

Zitat eines Bekannten, der mit 27 schon seinen zweiten Herzinfarkt hatte: “Ich würde sofort 5 bis 10.000 EUR dafür zahlen, jetzt noch in die PKV wechseln zu können, um eine deutlich bessere medizinische Versorgung zu bekommen“.

Auf meiner Seite “Zweiklassenmedizin” sehen Sie, zu welchen Ergebnissen kritische Journalisten in TV Berichten kommen. Nicht ohne Grund sind alle Journalisten unter meinen Kunden privat krankenversichert!

Gesetzlich oder Privat: was verdient der Arzt?

Wissen Sie welches Honorar Ihr Arzt für die Behandlung eines GKV Versicherten erhält? Bei Gynäkologen beträgt z.B. der sog. Regelleistungssatz je nach Bundesland 12 bis 16 EUR im Quartal, unabhängig davon wie oft die Patientin behandelt wird. Bei einer Kostenquote von mindestens 50% “verdient” der Arzt also bei einem Behandlungstermin gerade einmal ca. 6 -8 EUR vor Steuer. An privat krankenversicherten Patienten verdienen Ärzte im Schnitt das Zehnfache wie bei GKV Versicherten. Um welchen Patienten würden Sie sich als Arzt intensiver kümmern?

Zusätzlich wird der Arzt bei der Behandlung von GKV Patienten begrenzt durch Budgets und Regelleistungsvolumen gem. § 87b (2) SGB V (“wie viel Medizin darf ein Arzt pro Quartal an seine Patienten verteilen”). Überschreitet er diese mit Behandlung, Heilmitteln (z.B. Anzahl verschriebene Massagen) oder Verschreibung teurer Medikamente, dann bezahlt der Arzt diese Kosten aus eigener Tasche! Würden Sie als Arzt diese Kosten selber zahlen oder bei GKV Patienten Termine ins nächste Quartal schieben und weniger Massagen und günstigere Medikamente verordnen?