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Psychotherapie in der Krankenversicherung

Gute private Krankenversicherungstarife leisten bei Psychotherapie umfassend sowohl im ambulanten wie im stationären Bereich. Einfache Tarife enthalten ggf. überhaupt keine Leistungen für Psychotherapie – das wäre in diesem Bereich ein schlechterer Schutz, als ihn die GKV bietet.

Stationäre Psychotherapie

Stationäre Psychotherapie wird z.B. eingesetzt bei Zwangserkrankungen, Angsterkrankungen, somatoformen Störungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, psychosomatischen Störungen, depressiven Syndromen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Borderline Störungen, Burn-out, etc. (siehe dazu z.B. hier „Krankheitsbilder A-Z„). Die Kosten von 500 bis 1.000 EUR pro Tag können bei einer Therapiedauer von 3 Monaten zu Gesamtkosten von rund 90.000 EUR führen! Gute Tarife leisten hier umfassend ohne Beschränkung auf einen Zeitraum oder eine Anzahl von Behandlungstagen.

Ambulante Psychotherapie

Wie viele ambulante psychotherapeutische Sitzungen pro Jahr werden erstattet? Der Umfang einer psychotherapeutischen Behandlung hängt vom Behandlungsverfahren ab. Eine Verhaltenstherapie umfasst i.d.R. bis zu 80 Sitzungen à 50 Minuten, tiefenpsychologische Verfahren benötigen bis zu 120 Sitzungen und eine analytische Psychotherapie bis zu 300 Sitzungen. Die Häufigkeit der Behandlungen schwankt zwischen bis zu 3-mal wöchentlich (Psychoanalyse) und einmal in zwei oder drei Wochen oder länger (hier dazu Infos der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung). Pro Jahr sollten deshalb mindestens 50 Sitzungen übernommen werden, noch besser ist eine unbegrenzte Anzahl.

Gute Tarife enthalten keine Verpflichtung zum Einholen einer vorherigen Zusage beim Versicherer und erstatten auch Behandlungen durch „Nicht-Ärzte“ (z.B. Dipl. Psychologen per „Delegationsverfahren„). Ärztliche Therapeuten sind i.d.R. sehr langfristig ausgebucht. Werden auch die Kosten für „nicht-ärztliche Therapeuten“ erstattet, wird es einfacher, in Notfällen kurzfristiger einen Behandlungstermin zu erhalten.

Entziehungsmaßnahmen

Sind ggf. auch Entziehungsmaßnahmen trotz § 5 Abs. 1 b) MB/KK versichert?

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