Private Krankenversicherung mit Familie

Private Krankenversicherung mit Familie

Private Krankenversicherung mit Familie – ist eine private Krankenversicherung mit Familie zu teuer oder lohnt sich ein Wechsel auch mit Kindern? Auch dies ist eine der typischen Fragen private Krankenversicherung.

Denkanstoß: Was ist Ihnen bei Krankheit wichtiger – ein paar evtl. gesparte Euro oder bessere Leistungen und die Gesundheit Ihrer Kinder!

Private Krankenversicherung mit Familie – Situation GKV

In der gesetzlichen Krankenversicherung sind Familienangehörige, die kein eigenes Einkommen haben, im Rahmen der sog. „Familienversicherung“ beitragsfrei mitversichert. Bei einer „klassischen“ Familie mit 6 Kindern und nur einem Verdiener zahlt nur dieser einmal den GKV Beitrag. Alle anderen Familienmitglieder sind ohne zusätzliche Kosten mitversichert.

Private Krankenversicherung mit Familie

Anders als in der GKV bezahlt bei der PKV jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag und hat damit auch einen eigenen Anspruch auf optimale medizinische Versorgung.

Achtung: Bedenken Sie bitte, dass der zusätzliche Beitrag für Kinder nur bis zum Beginn von Ausbildung oder Studium anfällt. Danach versichern sich diese zu günstigen Ausbildungskonditionen selbst entweder gesetzlich oder privat. Der Zeitraum einer evtl. Mehrbelastung durch Kinder ist daher angesichts einer Vertragslaufzeit von häufig 60 Jahren überschaubar.

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Hier ein vereinfachter Überblick, wie sich die Kosten einer private Krankenversicherung mit Familie bei moderater Qualität (keine Spitzentarife – hier gibt es große Unterschiede!) und jüngerem Eintrittsalter im Vergleich zur GKV verhalten:

  • Bei dauerhaft nicht erwerbstätigem Ehepartner (Hausfrau / Hausmann) sollte man sich den Wechsel in die PKV gut überlegen. Hier kommen mit Kindern über einen längeren Zeitraum die Vorteile der Familienversicherung der GKV zum Tragen. Das frühere Modell der „Hausfrauen-/Hausmann-Ehe“ wird heutzutage jedoch kaum noch dauerhaft gewählt.
  • Arbeitet der Ehepartner wie üblich nach ein paar Monaten oder Jahren wieder sozialversicherungspflichtig (und zahlt dann seinen eigenen Beitrag zur PKV oder GKV), dann ist für eine Familie mit bis zu 2 Kindern die PKV nicht teurer als die gesetzliche Krankenversicherung.
  • Berücksichtigt man die deutlichen Leistungsunterschiede zwischen GKV und PKV, dann ist die PKV bis einschließlich 3 Kindern nicht teurer als die GKV. In der GKV müsste man nämlich für jede Person diverse Zuzahlungen und Krankenzusatzversicherungen (ambulant, stationär, Zahn) einplanen, siehe Effektivkosten gesetzliche Krankenversicherung. für jede Person auszugleichen wären. Es ist aber auch klar festzustellen, dass das Modell der „Hausfrauen-/Hausmann-Ehe“ heutzutage kaum noch gewählt wird.
  • Bei vier und mehr Kindern stellt sich ggf. die Frage, ob Ihnen die Gesundheit Ihrer Familie einen gewissen Mehrbeitrag wert ist – sofern Sie sich diesen leisten können.

Bei  Beamten (wg. Beihilfe) und Ärzten / Zahnärzten (wg. rabattierten Ärztetarifen bzw. Zahnarzttarifen) verschiebt sich die „Rentabilitätsgrenze“ bei der Kinderzahl noch einmal etwas nach oben. Einige private Krankenversicherer bieten eine 6-monatige Beitragsbefreiung bei Elternzeit, damit wird die Gesamtkalkulation für Familien ebenfalls etwas günstiger.

Tipp: Sind beide Ehepartner angestellt und privat krankenversichert, ist ggf. eine Aufteilung der Kinder sinnvoll, damit jeder Ehepartner für den eigenen Beitrag und den des Kindes den maximalen Arbeitgeberzuschuss erhält.

Hier ein konkretes Beispiel der R+V zu den Beiträgen einer Familie mit zwei Kindern in GKV vs. PKV (Stand 2018, Mutter Anja ist in Teilzeit als Krankenschwester tätig mit brutto 1.500 EUR/Monat, Vater Daniel arbeitet als angestellter Projektmanager in einem mittelständischen Unternehmen mit 5.000 EUR brutto pro Monat, die beiden Kinder Hanna und Tom besuchen den Kindergarten). In diesem Vergleich fehlen noch Beiträge für die in der GKV erforderlichen Zusatzversicherungen:

Beiträge Familie GKV vs. R+V PKV

Der PKV Verband beantwortet auf seiner Website Fragen zu „Was gilt in Mutterschutz und Elternzeit?„. Hier finden Sie zum Download Auszüge aus dem „KV Handbuch“ einer größeren Krankenversicherung (Stand 2020), die viele Fragen rund um die private Krankenversicherung in Mutterschutz und Elternzeit im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung umfassend beantworten, u.a.:

  • Einkommensvergleich GKV vs. PKV in Mutterschutz und Elternzeit unter Berücksichtigung Elterngeld
  • Welche Zahlungen erhalten Mütter während der Mutterschutzfristen (GKV und PKV für Angestellte, Selbstständige und Beamte)
  • Beitragsvergleich GKV vs. PKV in Mutterschutz und Elternzeit
  • Muss ich mich während bzw. nach der Elternzeit wenn ich nur Teilzeit arbeite und weniger verdiene wieder gesetzlich krankenversichern?
  • Krankenversicherung während und nach der Elternzeit
  • usw.

Zu den finanziellen und gesundheitlichen Aspekten von Schwangerschaft, Mutterschutz und Elternzeit hier verlinkt auch noch eine informative Broschüre der Barmenia „Mutterschutz und Elternzeit“ u.a. zur Übernahme von Vorsorgeuntersuchungen in der SS durch die PKV (Messen des Blutdrucks, Gewichtsermittlung, Urin- und Blutuntersuchungen, Abtasten des Bauches, Beratungsgespräche, Herzton-Wehenaufzeichnungen, Laboruntersuchungen, die über den Rahmen der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchung hinausgehen – z.B. Titerbestimmung auf Toxoplasmose, Listeriose etc., Fruchtwasseruntersuchung bei altersbedingter Risikoschwangerschaft, GKV: nur drei Ultraschalluntersuchungen, PKV: auch öfters).

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