Ärztin Krankenhaus

Krankenhaus

Ärztin KrankenhausDas Krankenhaus ist der Ort, an dem Sie bei wirklich ernsten Erkrankungen behandelt werden. Um so wichtiger sind gerade in diesem Bereich sehr gute Leistungen Ihrer privaten Krankenversicherung!

In den allgemeinen Krankenhausleistungen („GKV-Standard“) ist die Behandlung durch den Dienst habenden Arzt (ggf. ein vom Nachtdienst übermüdeter Assistenzarzt der noch nicht viel Erfahrung mit der konkreten Behandlung oder Operation hat) sowie die Unterkunft im Mehrbettzimmer (mit intensivem Miterleben des Privatlebens des Zimmernachbarn) enthalten.

Die sog. „Wahlleistungen“ beinhalten die Wahl eines spezialisierten Arztes („wahlärztliche Behandlung“ / “Chefarzt”) sowie die Unterkunft (z.B. 1- oder 2-Bettzimmer).

Chefarztbehandlung” heißt, dass Sie sich selbst Ihren Behandler oder Operateur aussuchen können. Oft wird tatsächlich der Chefarzt die erster Wahl sein, manchmal aber auch ein Oberarzt mit mehr spezifischer Operationserfahrung. Im Rahmen der wahlärztlichen Behandlung werden ggf. (z.B. bei komplizierten Operationen) individuelle Honorarvereinbarungen zwischen Arzt und Patient getroffen. Gute Tarife übernehmen die hierdurch entstehenden Mehrkosten (siehe auch Gebührenordnung).

Ein Krankenhaus, das freie Zimmer im Ostflügel durch einen Phsyiotherapeuten zur Reha nutzen lässst, wird dadurch zur sog. “gemischten Anstalt” i.S.v. § 4 Abs. 5 MB/KK. Ca. 1/3 der deutschen Krankenhäuser hat diesen Status – ohne dass man dieses als Patient jedoch von außen erkennen könnte! Konsequenz: vor Einlieferung müssen Sie nachfragen, ob Ihre Krankenversicherung dort Kosten übernimmt, sonst bleiben Sie auf den vollen Kosten sitzen (mehrfach gerichtlich bestätigt)! Gute Anbieter verzichten auf diese Regelung.

Einen Krankenhausaufenthalt müssen Sie nach § 9 Abs. 1 MB/KK innerhalb 10 Tagen melden, sonst riskieren Sie die Erstattung. Im KKH hat man andere Sorgen – gute Anbieter verzichten auf diese Regelung.

Nach § 5 Abs. 1 d) MB/KK übernimmt die PKV normal keine Kosten für Kur-/Sanatoriumsbehandlung und für Rehabilitationsmaßnahmen (Anschlussheilbehandlung / Anschlussgesundheitsmaßnahmen). Springt kein Träger der Sozialversicherung ein (z.B. gesetzl. Rentenversicherung zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, d.h. nicht bei Mitgliedern in einem Versorgungswerk, Selbstständigen, Schülern/Studenten, Rentnern!) bleiben Sie z.B. auf Kosten für 9 Wochen Reha nach Herzinfarkt mit einem Tagessatz von 1.000 EUR = 63.000 EUR ggf. ganz alleine sitzen! Siehe dazu auch unsere Seite Versorgungswerk und Krankenversicherung. Gute Tarife übernehmen diese Kosten.

Zur stationären Psychotherapie finden Sie hier genauere Informationen.

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