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Als Spezialisten für die Beratung zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wird uns oft die Frage gestellt „Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Lohnt sich eine BU?

Diese Frage ließe sich sehr einfach beantworten: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung lohnt sich nicht, wenn Sie nie berufsunfähig werden. Sie lohnt sich, wenn Sie berufsunfähig werden, d.h. aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen Ihre bisherige Tätigkeit zu mindestens 50% nicht mehr ausüben können. Das ist bei allen Risikoversicherungen so, sie „lohnen“ sich nur bei Risikoeintritt, sonst waren die Beiträge rausgeworfenes Geld. „Lohnen“ klingt mehr nach Ertrag / Rendite / Performance eines Investments und ist bei einer Risikoabsicherung ein etwas irreführender Begriff.

So einfach machen wir es uns aber nicht. Weiter unten finden Sie eine konkrete Berechnung zur Frage „Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?“

Ihre Arbeitskraft ist die Grundlage für Ihren Vermögensaufbau. Rechnet man das zu erwartende Einkommen bis Alter 67 hoch, so verdient ein heute 30-Jähriger mit einem Einstiegsgehalt von 50.000 EUR bis zur Rente rund 1,8 Mio. EUR. Dabei sind künftige Gehaltssteigerungen noch nicht berücksichtigt. Kalkuliert man mit einer jährlichen Anpassung von 2,5%, erwirtschaftet ein heute 30-Jähriger während seines Arbeitslebens schon über 3 Mio. EUR. Dazu kommen noch Arbeitgeberanteile zur Kranken- und Rentenversicherung. Die Frage „Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?“ könnte man schon mit einer Gegenfrage beantworten. Können Sie es sich leisten, keine Berufsunfähigkeitsversicherung zu haben?

Unsere Kunden empfehlen unsere Beratung in über 2.900 Bewertungen. Machen Sie sich den Weg zur Lösung Ihres Anliegens nicht unnötig schwer.

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Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung in vier Schritten

Wir wollen der Frage „Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?“ jedoch in gewohnt analytischer Weise am Beispiel eines 30-jährigen Assistenzarztes in vier Schritten beantworten:

1. Ermittlung der passenden BU-Höhe

Im ersten Schritt ermitteln wir die passende BU-Höhe nach der auf unserer Seite BU-Konfiguration dargestellten Berechnungsgrundlage. Meistens orientiert man sich dabei am Nettoeinkommen.

2. Die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Im zweiten Schritt berechnen wir die Maximalkosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung über die gesamte Laufzeit (i.d.R. bis Endalter 67, hier 37 Jahre). D.h. wie hoch der insgesamt bezahlte Beitrag ist wenn der Versicherte nie berufsunfähig wird.

Die Maximalkosten liegen in diesem Fall bei 73.482 EUR.

Der monatliche Beitrag in Höhe von 165,50 EUR entspricht 4,73% der BU-Rente. Typisch in risikoarmen Berufen wie Akademikern mit Schreibtischtätigkeit sind um die 5%. So viel müssen Sie also für eine sinnvoll konfigurierte Berufsunfähigkeitsversicherung ungefähr einplanen. Diese 5% kann sich normalerweise jeder leisten. Wer viel verdient, sichert viel ab und zahlt mehr, wer weniger verdient entsprechend weniger.

3. Wie hoch ist der „Ertrag“ im Leistungsfall?

Natürlich hofft jeder, nie berufsunfähig zu werden. Die Statistik spricht leider eine andere Sprache. Das Risiko für einen 30-jährigen Akademiker, in den nächsten 37 Jahren berufsunfähig zu werden, liegt bei etwa 12%. Nachzulesen und nachzurechnen auf unserer Seite Berufsunfähigkeitsrisiko bzw. direkt über den hier verlinkten Rechner BU-Risiko.

Der „Ertrag“ im Leistungsfall berechnet sich wie folgt:

Wird unser 30-jähriger Arzt im worst case Szenario „morgen“ berufsunfähig und bezieht 37 Jahre lang eine Berufsunfähigkeitsrente, dann erhält er eine BU-Rentenleistung von insgesamt 2.779.317 EUR bis zum 67. Lebensjahr. Im Best Case, wenn er mit durchschnittlicher Wahrscheinlichkeit nur für 15 Jahre berufsunfähig wird, beträgt die Leistung immer noch 93.739 EUR und damit mehr als die Summe aller eingezahlten Beiträge.

4. Wann lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Im vierten Schritt schauen wir uns an, wie lange die Berufsunfähigkeit dauern müsste, damit der „Ertrag“ größer ausfällt, als die „Investition“.

Bereits nach 1,73 Jahren Berufsunfähigkeit hat unser Arzt alle Beiträge, die er jemals in diesen Vertrag eingezahlt hätte, als Berufsunfähigkeitsrente erhalten! Man könnte also sagen, eine Berufsunfähigkeitsversicherung „lohnt“ sich bei knapp 21 Monaten Berufsunfähigkeit.

Ich spare lieber und sichere mich so gegen Berufsunfähigkeit ab!

Alle die meinen, Sie könnten das Risiko einer Berufsunfähigkeit durch eigenes Sparen ohne die ungeliebten Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung selbst abdecken und günstiger selbst vorsorgen, mögen sich die folgende Rechnung sehr genau ansehen.

Um 5 Jahre Berufsunfähigkeit zu finanzieren, müssten Sie den BU-Beitrag in Höhe von 165,50 EUR über 39,7 Jahre mit 5% Rendite nach Steuern und Kosten anlegen. Für unseren Assistenzarzt bedeutet das, dass er sich 5 Jahre Berufsunfähigkeit überhaupt nicht leisten könnte, da er nach 39,7 Jahren Laufzeit schon fast 70 Jahre alt ist. Dann braucht er auch keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr. 🙂

Fazit: Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

JA, eine Berufsunfähigkeitsversicherung lohnt sich! Schon bei 21 Monaten Berufsunfähigkeit ist die Bilanz positiv. Sparen ist keine sinnvolle Alternative. Wer schon in jungen Jahren über ein Vermögen von mehr als einer Million Euro verfügt hat (siehe „Ich spare lieber, um gegen Berufsunfähigkeit vorzusorgen“) käme ggf. ohne eine BU aus – sollte sich aber auch gut überlegen, ob er bereit ist, dieses Vermögen bei Berufsunfähigkeit ggf. vollständig zu verlieren.

Lassen Sie sich von uns beraten. Mit Ihren individuellen Daten erhalten Sie von uns eine individuelle Berechnung nach obigem Muster, damit Sie die Frage „Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?“ für sich ganz individuell und genau beantworten können.

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