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Wieder einmal herrscht Panik an den weltweiten Finanzmärkten. Trotz aller Hilfsmaßnahmen der EZB zur Rettung Griechenlands und trotz Zustimmung des Senats zur Anhebung der US-Schuldengrenze befinden sich die Märkte in den letzten Wochen und Tagen im Sinkflug. Die Kursentwicklung im letzten Monat: Dax -10,5%, Eurostoxx 50 -13,14%, Dow Jones Industrial -5,45%. Die jüngste Herabstufung der US-Bonität durch die Ratingagentur S&P wird diese Nervosität noch verstärken und vermutlich zum Anfang der Woche zunächst zu weiter sinkenden Kursen führen.

Verschiedene Szenarien sind möglich, z.B.:

Wieder einmal sind die Meinungen der Fachleute höchst uneinheitlich. Und wieder einmal fehlt die Glaskugel, um die künftige Entwicklung sicher vorherzusagen. Erschwert werden sämtliche Prognosen dadurch, dass immer mehr von Politikern abhängt statt von der Wirtschaft.

DEN „richtigen“ Zeitpunkt für Kaufen oder Verkaufen zu erwischen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Alle aktuellen Erkenntnisse sind in den Märkten bereits eingepreist. Bevor der private Anleger handeln kann (z.B. als Reaktion auf die Herabstufung der USA) haben die schneller ausgeführten Order der institutionellen Anleger schon längst die Kurse verändert.

Besonders vorsichtige Anleger könnten auch in dieser Krise versuchen auf Nummer sicher zu gehen, Positionen ganz oder teilweise zu verkaufen, die Liquidität zu parken und erst mal abzuwarten wohin die Entwicklung geht. Ein großer Teil der Kursverluste ist allerdings schon eingetreten. Und das Risiko, das man eingeht: vorprogrammiert „zu spät“ wieder einzusteigen, wenn die Kurse sich wieder erholen – und das wird dann auch in größeren Sprüngen geschehen. Wer in der Erwartung einer weiteren Verschlechterung der Situation jetzt verkaufen möchte sollte dies sehr schnell tun – und wird Verluste infolge der Herabstufung der USA dennoch nicht mehr vermeiden können, s.o.. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass beim Verkauf von vor 2009 erworbenen Depotpositionen die später wieder neu gekauften Werte der Abgeltungssteuer unterliegen.

Mein anlagestrategisches „Credo“ ist weiterhin die Überlegenheit des langfristigen strategischen Investierens (d.h. in ein gut diversifiziertes Portfolio) gegenüber kurzfristigen taktischen Ansätzen. Nimmt man die oben genannte Kursentwicklung im letzten Monat als Beispiel, dann haben gute, in den von mir gemanagten Depots enthaltene etwas konservativere Mischfonds in Zeiten zweistelliger Verluste der klassichen Indizes eine positive Rendite von 0,46% bzw. 0,95% (Ethna-Aktiv / Ethna-Global Defensiv), 3,08% (Carmignac Patrimoine) bis hin zu 4,03% (Pioneer Investments Substanzwerte) erzielt. Und das vor allem mit deutlich niedrigerer Volatilität = Risiko! (ausführliche Daten und Charts finden Sie hier zum Download). Diese Zahlen sprechen denke ich eine deutliche Sprache und tragen in der momentanen Situation vielleicht auch etwas zur Beruhigung bei.

Ich persönlich bleibe deshalb bis auf weiteres abwartend investiert – und empfehle das auch meinen Kunden. Bei Fragen sprechen Sie mich gerne an!

Ihr Berndt Schlemann

Dr. Schlemann unbhängige Finanzberatung Köln Ihr unabhängiger Finanzberater, Versicherungsmakler und Anlageberater in Köln http://www.schlemann.com

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