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Das Karl-May-Prinzip ©: Setzen Sie aufs schnellste Pferd. Viele Pferde laufen nicht automatisch schneller als wenige exzellente! Größe beeindruckt, für unsere Kunden zählen Qualität, Verantwortung und Ergebnis.

Wer hat für Kunden, Patienten oder Mandanten wirklich mehr PS:

Diese Frage stellt sich in vielen beratungsintensiven Berufen – und sie ist meist weniger eindeutig, als Hochglanzbroschüren und Marketingbotschaften suggerieren.

Unser Karl-May-Prinzip auf einen Blick

Grafik zum Karl-May-Prinzip: Vergleich zwischen spezialisierten Beratern und großen Organisationen wie Big4, Großkanzleien, MVZ und Strukturvertrieben
Karl-May-Prinzip – © Dr. Schlemann

Was Sie hier sehen, erleben unsere Kunden in der Praxis.

Karl-May-Prinzip: Spezialisten oder BigX?

Mit „BigX“ bezeichnen wir große Organisationen mit standardisierten Strukturen: internationale Großkanzleien, Big4-Gesellschaften, medizinische Versorgungszentren oder große Strukturvertriebe. BigX ist keine Wertung, sondern eine Strukturfrage. Ihnen gegenüber stehen spezialisierte Einheiten: Anwaltsboutiquen, spezialisierte Wirtschaftsprüfer, Fachärzte – oder unabhängige Spezialmakler wie wir.

Viele unserer Kunden kommen zu uns, nachdem sie von einem Finanzvertrieb beraten wurden – häufig von einem sogenannten Strukturvertrieb oder „Dreibuchstabenvertrieb“. Besonders oft erleben wir das bei Ärzten & Zahnärzten, wie zahlreiche Praxisbeispiele zur Falschberatung zeigen.

Die Frage ist fast immer dieselbe:

Bin ich bei einer großen Organisation automatisch besser aufgehoben, nur weil dort mehr Menschen beteiligt sind? Oder verliere ich dort genau das, was bei komplexen Entscheidungen entscheidend ist: persönliche Verantwortung?

Dieses Argument begegnet uns nicht nur in der Finanzberatung, sondern ebenso in Rechtsberatung, Wirtschaftsprüfung oder Medizin. Große Einheiten wirken professionell, strukturiert und sicher. Doch Größe allein ist kein Qualitätsmerkmal.

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Das Karl-May-Prinzip

Diese Frage beantworten wir gerne mit dem von uns entwickelten Karl-May-Prinzip (auch Karl-May-Theorie genannt).

Wer Winnetou und andere Bücher von Karl May gelesen hat erinnert sich: Zwanzig Pferde laufen nicht zwingend schneller als ein oder zwei exzellente. Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern Qualität, Erfahrung, Ausdauer und Führung. Lieber die Rappen Hatatitla („Blitz“) oder Iltschi („Wind“), als die Gäule von Santer und seinen Ganoven.

Das Prinzip lässt sich auf viele beratungsintensive Berufe übertragen: Rechtsberatung, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Medizin oder Finanzberatung. Ein gut eingespieltes, hochspezialisiertes Team kann bessere Ergebnisse erzielen als große Organisationen, in denen Mandate, Patienten oder Kunden intern weitergereicht und profitorientiert nach Standardschemata abgearbeitet werden.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Schon als General Counsel von Mazda Motor Europe habe ich nicht mit großen „Anwaltsfabriken“ sondern sehr erfolgreich mit spezialisierten „Boutiquen“ wie Schindler in Düsseldorf oder Wragge & Co LLP in Birmingham zusammengearbeitet.

Dr. B. Schlemann

Große Einheiten – Chancen und Grenzen aus Kundensicht

Vorteile von BigX

Der Fairness halber: Größere Einheiten bieten je nach Situation durchaus Vorteile.

Ein Wirtschaftsprüfungs-Testat der Big4-Gesellschaften steht für formale Sicherheit und institutionelle Verlässlichkeit. Wirecard hat eindrücklich gezeigt, dass dies nicht automatisch inhaltliche Qualität garantiert.

Wer eine renommierte Großkanzlei mandatiert, minimiert das Risiko des Vorwurfs, die „falsche“ Kanzlei ausgewählt zu haben, wenn etwas schief geht. Die Auswahl bietet somit nicht nur fachliche, sondern auch haftungs- und reputationsbezogene Absicherung.

Nachteile und verdeckte Kosten großer Einheiten

Die Kehrseite sind Nachteile, die für Kunden erst im laufenden Mandat spürbar werden:

Nicht jede größere Einheit ist „BigX“

Es gibt spezialisierte Einheiten, die trotz Größe klar dem Karl-May-Prinzip folgen.

Ein Beispiel ist Flick Gocke Schaumburg – keine klassische Großkanzlei, sondern eine hochspezialisierte Einheit mit Boutique-DNA. 2025 haben wir ein größeres steuerliches Projekt gemeinsam mit Dr. Christian Kahlenberg und seinem Team erfolgreich umgesetzt. Entscheidend war nicht die Größe der Organisation, sondern fachliche Exzellenz, persönliche Verantwortung, sehr hohe Ergebnisorientierung sowie außergewöhnliche Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft.

Ein weiteres Beispiel ist die Wirtschaftskanzlei ARQIS, die moderne, technologieaffine Ausrichtung mit hoher juristischer Spezialisierung und klarer persönlicher Verantwortung verbindet. Dies war prägend für die frühere anwaltliche Tätigkeit von Daniel Schlemann.

So bestätigt sich unsere Erfahrung: Größe und Spezialisierung schließen sich nicht aus – entscheidend ist, wie gearbeitet wird.

Karl-May-Prinzip – Vorteile für unsere Kunden

Genau an diesen Punkten setzt das Karl-May-Prinzip an – aus Sicht unserer Kunden.

Persönliche Beratung von erfahrenen Experten

Bei uns werden Sie nicht an wechselnde Ansprechpartner oder Hilfskräfte weitergereicht. Unsere Berater kümmern sich persönlich um unsere Kunden – auch bei vermeintlichem „Kleinkram“.

Einerseits sind wir als Team groß genug, um dauerhaft verlässlichen Service zu gewährleisten, andererseits bewusst klein genug, damit Sie keine Nummer sind, sondern individuelle Betreuung genießen.

Dieses Spannungsfeld kennen viele Mandanten auch aus anderen Bereichen: Einzelanwalt vs. Großkanzlei, Facharzt vs. MVZ oder spezialisierter Berater vs. Konzernstruktur.

Große Auswahl an Lösungen statt interner Vorgaben

Große Organisationen wie Strukturvertriebe neigen dazu, Auswahl einzugrenzen – sei es aus Margengründen, aus Konzerninteressen oder wegen interner Vorgaben. Manchmal haben Versicherungen als Gesellschafter einen starken Einfluss. In Extremfällen wird faktisch nur ein einziger Anbieter oder Produktgeber aus dem eigenen Verbund angeboten.

Wie darf man sich das dann vorstellen?

„Lieber Kunde, ich haben den ganzen Markt für sie analysiert, zufällig ist wieder die A&M Versicherung der beste Anbieter“?

Wen wundert es, dass die Deutsche Ärztefinanz bei Berufsunfähigkeit und Altersvorsorge in erster Linie die hauseigenen Produkte der Deutsche Ärzteversicherung bzw. des Axa Konzerns anbietet?

Über Maklerpools, die das Geschäft zehntausender unabhängiger Makler bündeln, arbeiten wir mit einer sehr großen Auswahl von Anbietern in den Bereichen Versicherungen, insbesondere Berufsunfähigkeitsversicherung und private Krankenversicherung, und Investment zusammen.

Wir sind an keinen Anbieter gebunden, sondern ermitteln wir für jeden Kunden die Lösung, die zu seiner persönlichen Situation, seinem Risikoprofil und seinen Zielen passt.

Tiefes fachliches Know-how statt Generalistentum

Unsere Kunden profitieren von einer in der Finanzberatung seltenen Kombination aus fundiertem Wissen in den Bereichen Finanzen, Recht und Steuern. Diese fachliche Tiefe ist typisch für spezialisierte Experten-Boutiquen und kann sie von großen Generalisten bzw. Strukturvertrieben unterscheiden.

Ergänzt wird dieses Know-how durch leistungsstarke Backoffices unserer Maklerpools sowie ein engmaschiges Netzwerk spezialisierter Kollegen.

Fazit Karl-May-Prinzip

Das Karl-May-Prinzip ist keine ideologische Entscheidung, sondern eine Frage der Passung. Manche Kunden bevorzugen große Organisationen mit festen Strukturen. Andere setzen bewusst auf spezialisierte Einheiten mit persönlicher Verantwortung, Tiefe und Klarheit.

Unsere Erfahrung zeigt:

Nachhaltige Qualität, echte Verantwortung und bessere Ergebnisse entstehen meist dort, wo wenige erfahrene Experten persönlich für ihre Arbeit einstehen – und genau dafür stehen wir als unabhängige Spezialmakler.

Entscheiden Sie selbst, wie Sie dieses Prinzip für sich umsetzen möchten – etwa in einem unverbindlichen und kostenlosen persönlichen Termin oder Finanzcheck.

Zur ersten Orientierung empfehlen wir Ihnen unseren Beitrag Wie finde ich einen guten Finanzberater oder Versicherungsmakler?

Letztes Update:
Dr. Berndt Schlemann
Autor: Dr. Berndt SchlemannGeschäftsführer, Volljurist
Seit 2005 berate ich anspruchsvolle Kunden als unabhängiger Finanzberater und Versicherungsmakler. Meine Spezialgebiete sind die Beratung zu privater Krankenversicherung, Absicherung gegen Berufsunfähigkeit und steueroptimierter Altersvorsorge. Von meiner Ausbildung her bin ich Volljurist mit zwei bayerischen Prädikatsexamen, juristischer Promotion in Saarbrücken und Zusatzqualifikation im Steuerrecht.

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