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Barmenia Pflegeversicherung – aktuelle Informationen. Die Pflegepflichtversicherung reicht wie auf unserer Seite Pflegezusatzversicherung beschrieben nicht aus, wir empfehlen dringend eine zusätzliche private Pflegeversicherung.

Aktuelles zur Barmenia Pflegeversicherung

Aktueller Hinweis: Die Barmenia Pflegegeldtarife sind seit 24.11.2021 vorübergehend wegen „Missbrauch“ geschlossen. Nach unseren Informationen hatte ein „findiger“ Versicherungsvertreter gezielt werdende Eltern angesprochen, bei deren ungeborenen Kindern Pflegebedarf zu erwarten war. Das kranke Kind erhielt dann per Mitversicherung ab Geburt direkt ein Pflegemonatsgeld von 3.000 EUR. Solche vorprogrammierten Hochkostenfälle gefährden den normalen Risikoausgleich im Kollektiv. Zum Schutz der Versicherten können die Tarife PM100, PM0, PMD100 und PMD0 deshalb derzeit nicht mehr abgeschlossen werden.

Wann gibt es eine neue Barmenia Pflegeversicherung?

Ein neues, angepasstes Pflegeprodukt, das dem beschriebenen Missbrauch einen Riegel vorschiebt, ist für das zweite Halbjahr 2022 avisiert.

Sonderregelung: Kostenlose Option Pflegeversicherung exklusiv für SFB Kunden

Unseren Kunden, die sich für eine private Krankenversicherung der Barmenia entscheiden, fehlt derzeit die passende Pflegeversicherung. Grundsätzlich ist es zwar möglich, diese bei einem anderen Anbieter abzuschließen. Die Kombination von Krankenversicherung mit Pflegepflichtversicherung und Pflegezusatzversicherung bei einem Anbieter hat jedoch einige Vorteile:

Zur Lösung dieser vorübergehenden Lücke konnten wir für unsere Kunden mit der Barmenia eine kostenlose Pflegeoption als exklusive Sonderregelung mit folgendem Inhalt vereinbaren:

(Details ergeben sich aus der Police)

Ich habe schon eine Barmenia Pflegeversicherung

Wenn Sie schon die Pflegezusatzversicherung der Barmenia abgeschlossen haben, ist das aus unserer Sicht kein Grund zur Besorgnis. Sie sind noch in den Genuss eines Tarifs gekommen, der im Marktvergleich ein besonders gutes Preis-/Leistungsverhältnis bietet. Mit der Schließung dürfte die Barmenia rechtzeitig gegengesteuert haben, damit die Beiträge nicht aus dem Ruder laufen. Laut Barmenia können die genannten Fälle im Gesamtbestand noch sehr gut verkraftet werden. Der Tarif steht weiterhin unter Beobachtung. Sollten sich weitere schadenträchtige Veränderungen ergeben, würde direkt reagiert, beispielsweise durch die separate Kalkulation dieser kleinen Gruppe besonderer Fälle, um das übrige Kollektiv zu schützen.

Alternativen zur Barmenia Pflegeversicherung

Wir zeigen Ihnen gerne passende Alternativen zur Pflegeabsicherung.

Die bisherige Barmenia Pflegeversicherung (5/2017 – 11/2021)

Als unabhängige Finanzberater und Versicherungsmakler publizieren wir selten Statements zu einzelnen Produkten, da es nicht „die eine“ passende Lösung gibt. Die konkreten Anforderungen unserer Kunden erfüllen je nach Situation meistens unterschiedliche Anbieter und Tarife. Die neue Barmenia Pflegeversicherung bietet jedoch im Marktvergleich sehr gute Leistungen zu einem günstigen Preis. Die gezahlten Beiträge „amortisieren“ sich bereits ab zwei Jahren in irgendeinem ambulanten oder stationären Pflegegrad.

Da ich bei diesem Thema sehr tief drin bin, kann ich sagen, dass der Leistungsinhalt von diesem Tarif wirklich exzellent ist.

Leiter eines Pflegedienstes aus Berlin

Als Pflegeexperten hatte uns die Barmenia schon vor der Markteinführung Informationen zu den neuen Tarifen zukommen lassen und uns um eine kritische Würdigung gebeten. Das machen wir gerne und lassen hier auch gleich Kunden und Kollegen von unseren Recherchen profitieren.

WICHTIG: Eine Pflegezusatzversicherung ist ein „einfacheres“ Produkt ohne komplizierte Gesundheitsfragen etc. Deshalb können Sie die Barmenia Pflegeversicherung wie unten beschrieben auch in vier einfachen Schritten selbst direkt online abschließen. Bitte lassen Sie sich dadurch aber nicht zu anderen „do-it-yourself“ Lösungen verführen. Mit unserer Beratung kommen Sie deutlich einfacher und sicherer ans Ziel. Wir wissen immer noch etwas mehr, als Sie hier lesen! Buchen Sie jetzt Ihren kostenlosen Beratungstermin – bundesweit per Onlineberatung. Gerne auch zur Barmenia Pflegeversicherung.

Für Vorinformierte, die das Thema Pflege direkt regeln möchten, hier der Link zum Online-Abschluss der neuen Barmenia Pflegeversicherung:

Was leistet die Barmenia Pflegeversicherung?

Die neuen Barmenia Pflegetarife

Seit Mai 2017 bietet die Barmenia ein neues „Pflege-Monatsgeld“ (letztlich nur eine andere Bezeichnung für eine Pflegetagegeldversicherung) in zwei Varianten an:

  1. Tarif Pflege100 in zwei Tarifstufen: a) PM100 mit Bildung von Alterungsrückstellungen ab dem 21. Lebensjahr b) PM0 ohne Bildung von Alterungsrückstellungen (wird ab 21 alle fünf Jahre schrittweise in Tarifstufe PM100 umgestellt, spätestens mit 60)
  2. Tarif Pflege100D. Der einzige Unterschied ist eine verdoppelte Leistung in Pflegegraden 4 und 5.

Alle Details finden Sie in der hier verlinkten Tarifbedingungen Pflege100 und Tarifbedingungen Pflege100D. Ergänzend gelten die Musterbedingungen und Tarifbedingungen für die ergänzende Pflege-Krankenversicherung (MB/EPV 17 + TB/EPV13).

Die Leistungen der neuen Barmenia Pflegeversicherung

Die bedingungsgemäßen Leistungen der neuen Barmenia Pflegetarife Pflege100 / Pflege100D umfassen

Das „Leistungsversprechen der Johanniter„, mit dem die Barmenia wirbt, ist ein interessantes Feature. Bislang fehlt eine verbindliche Regelung des Leistungsumfangs in den Bedingungen (siehe unten).

Wer kann sich versichern – Höchstalter und Gesundheitsfragen

Die Barmenia Pflegeversicherung kann grundsätzlich ohne Altersbegrenzung abgeschlossen werden. Ein 73-Jähriger zahlt allerdings ca. den doppelten Beitrag im Vergleich zu einem 60-Jährigen.

Wie bei allen Pflegetarifen ohne Wartezeit wird auch bei der neuen Barmenia Pflegeversicherung bei Abschluss nachgefragt, wie gesund der Interessent ist. Die konkrete Formulierung der Gesundheitsfragen lautet:

Besteht oder bestand in den letzten 5 Jahren

Die konkrete, sehr umfassende „Erkrankungsliste“ der Barmenia für diesen Tarif finden Sie aus Übersichtlichkeitsgründen unten auf dieser Seite.

Positiv ist zu vermerken, dass nur „geschlossene“ Fragen gestellt werden, die mit Ja bzw. Nein beantwortet werden können. Ein „Ja“ bei Frage 1 führt außerdem nicht automatisch zur Ablehnung, sondern es erfolgt dann eine individuelle Risikoprüfung. Auf Nachfrage wurde mir seitens der Barmenia erklärt, dass psychische Erkrankungen, auch wenn sie in den letzten 5 Jahren aufgetreten (und damit eigentlich anzugeben) sind, nur bei laufender Behandlung (therapeutisch und/oder medikamentös) zur Ablehnung führen.

Wie hoch ist Ihr Bedarf?

Wie auf unserer Seite Pflegeversicherung ausführlich beschrieben werden in Deutschland immer mehr Menschen pflegebedürftig. Die Leistungen der Pflegepflichtversicherung haben nur Teilkasko-Charakter. Vom Pflegebedürftigen bzw. seiner Familie (Ehepartner, Eltern, Kinder, Enkel) sind beträchtliche Kosten selbst zu tragen. Von den verschiedenen angebotenen Absicherungsmöglichkeiten (Pflegekostenversicherung, Pflegetagegeld, Pflegerente, Pflege-Bahr) ist eine Pflegetagegeldversicherung häufig die sinnvollste Lösung, siehe dazu ausführlich unsere Seite Pflegeversicherung.

Die notwendige bzw. sinnvolle Höhe der Absicherung ist individuell anhand der Kundensituation zu klären, ebenso wie die Art der passenden Pflegeversicherung (s.u.). Für eine möglichst lange Pflege zu Hause ist eine höhere Absicherung schon in niedrigeren Pflegegraden erwägenswert, in denen die Verweildauer am längsten ist. Auf unserer Seite Pflegeversicherung finden Sie unsere Empfehlung zur Höhe der Pflegeabsicherung. Zur Orientierung hier die finanzielle Zusatzbelastung eines Pflegebedürftigen in der stationären Pflege je nach Bundesland nach Zahlen des vdek (Stand 1/2021):

Barmenia PM Tabelle

Am teuersten ist Pflege in NRW. Hier zahlt man für einen Heimplatz 2019 im Schnitt eine Eigenbeteiligung von rund 2.400 EUR (2018: 2.309 EUR)! Siehe dazu auch den hier verlinkten Bericht der SZ vom 24.9.2019.

Wie auf unserer Seite Pflegeversicherung unter „Reicht es aus, wenn ich im Pflegefall Geld bekomme?“ erörtert werden Pflegekräfte immer knapper, daher steigt der Bedarf an Zusatzleistungen von Pflegeversicherungen, wie z.B. der Vermittlung von Pflegeleistungen.

Unsere Einschätzung zur neuen Barmenia Pflegeversicherung

Positiv

Im Marktvergleich fiel uns positiv auf:

Verbesserungswürdig

Für verbesserungswürdig halten wir bei der neuen Barmenia Pflegeversicherung:

Diese Verbesserungswünsche sind allerdings „Klagen auf hohem Niveau“. Die Summe aller Kriterien bietet kein auf dem Markt befindliches Produkt.

Unser Fazit zur neuen Barmenia Pflegeversicherung

Die Tarife Pflege100 und Pflege100D sind auf der Leistungsseite gelungen und bieten einige sinnvolle Innovationen. Wer sich für die neue Barmenia Pflegeversicherung interessiert sollte nicht verwundert sein, dass der zu zahlende Beitrag höher liegen kann, als bei anderen Tarifen, die erst in höheren Pflegegraden volle Leistung bieten. Durch die hohe Zahlung schon in niedrigen Pflegegraden mit hoher Leistungswahrscheinlichkeit verteuert sich zwangsläufig der Beitrag. Dafür ermöglichen es diese Leistungen jedoch, im Ernstfall, länger Pflege zu Hause in Anspruch zu nehmen und die „Investition“ in eine solche Absicherung „lohnt“ sich eher .

Ein weiterer wichtiger Vorteil der Barmenia Pflegeversicherung für privat Krankenversicherte ist aus unserer Sicht die Möglichkeit, dort die Pflegezusatzversicherung ohne zusätzliche Gesundheitsprüfung mit den sehr leistungsstarken Tarifen der Barmenia für die private Krankenvollversicherung zu kombinieren. Erhält der Versicherte Leistungen im Krankheitsfall und im Pflegefall (Pflegepflichtversicherung und Pflegezusatzversicherung) aus einer Hand, entfällt das ansonsten bestehende Risiko, dass ein Leistungsträger versucht, sich mit Verweis auf die Zuständigkeit eines anderen Leistungsträgers aus der Affäre zu ziehen.

Expertentipp: Bei der Barmenia besteht die Möglichkeit, bei einem evtl. Ende der privaten Krankenversicherung (z.B. durch Versicherungspflicht in der GKV oder Umzug in ein Land, in dem nur eine gesetzliche Krankenversicherung möglich ist wie z.B. Österreich, Frankreich oder Spanien) angesammelte Alterungsrückstellungen aus der Krankenversicherung oder einem zusätzlichen Beitragsentlastungstarif auf die Pflegezusatzversicherung zu übertragen und dort auf den Beitrag anrechnen zu lassen!

Generell empfehlen wir Ihnen, sich vor dem Abschluss von uns beraten zu lassen. Wenn Sie sich schon ausreichend informiert fühlen, um eine Entscheidung für die Barmenia Pflegeversicherung zu treffen, können Sie diese wie nachfolgend beschrieben mit diesem Link zum Online-Abschluss auch direkt selbst beantragen.

Barmenia Pflegeversicherung in vier Schritten selbst online beantragen

Eine Pflegezusatzversicherung ist kein superkompliziertes Produkt. In vier einfachen Schritten gelangen Sie online zu der für Sie richtigen Lösung:

1. Ermitteln Sie Ihren Bedarf

Um es noch einmal kurz zu rekapitulieren: Sinnvoll und wichtig ist die Ergänzung der im Pflegefall bei weitem nicht ausreichenden Pflegepflichtversicherung mit einer zusätzlichen privaten Pflegetagegeldversicherung, siehe dazu unsere Seite Private Pflegezusatzversicherung. Diese Ergänzung ist unabhängig davon, ob Sie privat oder gesetzlich krankenversichert sind!

Privat Krankenversicherte haben dabei einen Vorteil. Ihr Beitrag zur Pflegepflichtversicherung fällt mit durchschnittlich rund 40 EUR rund 117 EUR niedriger aus als in der GKV mit max. 159,64 (2022, siehe Sozialversicherungswerte). Selbst nach Abzug eines Arbeitgeberzuschusses zur Pflege von max. 73,44 EUR in der GKV bzw. ca. 15 EUR (hälftig) in der PKV verbleibt dem privat Versicherten immer noch ein Vorteil von knapp 65 EUR, der sinnvollerweise in eine Pflegezusatzversicherung investiert wird.

Eine passende Absicherung könnte angesichts des unter Pflegelücke beschriebenen Bedarfs bei einem Pflegetagegeld von 2.000 EUR monatlich über alle Pflegegrade liegen. Damit sind keine Spitzenkosten abgedeckt, man hat aber eine vernünftige Grundabsicherung.

Tipp für Optimierer: Alternativ kann auch ein Pflegegeld von z.B. 1.500 EUR im Tarif PM100 mit einem weiteren Pflegegeld von z.B. 500 EUR im Tarif PMD100 (mit doppelter Leistungen in Pflegegraden 4 und 5) kombiniert werden. Kostet kaum mehr, leistet im Ernstfall aber noch mal ein Stück mehr. Die unten beschriebene Beantragung müssten Sie dann einfach zwei Mal durchlaufen und sozusagen zwei Verträge abschließen, die bei der Barmenia dann aber später wieder zusammengefasst werden.

Handeln Sie jetzt! Es „lohnt“ sich nicht, die Pflegezusatzversicherung erst später zu buchen. Zum einen setzt dies voraus, dass Sie dann immer noch „gesund genug“ dafür sind. Außerdem fällt die Summe der bis z.B. Alter 90 gezahlten Beiträge bei späterem Abschluss aufgrund des höheren Eintrittsalters deutlich höher aus. Bei genauerer Betrachtung wird auch deutlich, dass sich diese Pflegeabsicherung schon bei ca. 2 Jahren in irgend einem Pflegegrad (auch ambulant) „lohnt“, siehe „Dafür bin ich noch viel zu jung, darüber mache ich mir später mal Gedanken“.

2. Der „richtige“ Anbieter

Nach unserer Marktrecherche bietet das Pflegetagegeld der Barmenia ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis mit einem modernen Bedingungswerk wie oben auf dieser Seite ausführlich beschrieben.

Diese zusätzliche Pflegeabsicherung muss nicht unbedingt beim gleichen Anbieter wie die private Krankenversicherung abgeschlossen werden. Es gibt aber einige Vorteile der Kombination von Krankenversicherung mit Pflegepflichtversicherung und Pflegezusatzversicherung bei einem Anbieter:

  1. Im Pflegefall fehlt häufig die Energie, sich mit mehreren Ansprechpartnern auseinanderzusetzen.
  2. Es wird das Risiko reduziert, dass jeder Leistungsträger versucht, sich mit Verweis auf die Zuständigkeit des anderen Leistungsträgers aus der Affäre zu ziehen.
  3. Je nach Anbieter (z.B. bei der Barmenia) besteht die Möglichkeit, bei einem evtl. Ende der privaten Krankenversicherung (z.B. durch Versicherungspflicht in der GKV oder Umzug in ein Land, in dem nur eine gesetzliche Krankenversicherung möglich ist wie z.B. Österreich, Frankreich oder Spanien) angesammelte Alterungsrückstellungen aus der Krankenversicherung oder einem zusätzlichen Beitragsentlastungstarif auf die Pflegezusatzversicherung zu übertragen und dort auf den Beitrag anrechnen zu lassen.

3. Der richtige Zeitpunkt zum Abschluss

Der richtige Zeitpunkt ist JETZT. Für Jüngere ist das Thema Pflege gefühlt noch weit in der Zukunft. Seit Michael Schuhmachers Unfall ist das Risiko eines früheren Pflegebedarfs jedoch etwas deutlicher geworden. Aber auch ohne frühen Pflegebedarf „lohnt“ es sich nicht, diesen Baustein erst später zu buchen. Zum einen setzt dies voraus, dass man dann immer noch „gesund genug“ dafür ist. Vor allem ist aber die Summe der bis z.B. Alter 90 gezahlten Beiträge bei späterem Abschluss aufgrund des höheren Eintrittsalters deutlich höher.

Schließt ein 33 Jähriger 2020 ein Pflegetagegeld von 1.800 EUR ab, zahlt er dafür monatlich 77,22 EUR. Die Beiträge summieren sich über die nächsten 50 Jahre auf 46.332 EUR. Schließt er den gleichen Vertrag erst 10 Jahre später ab, zahlt er monatlich 115,74 EUR und Summe 56.944 EUR, also rund 10.000 EUR mehr. Der investierte Betrag „amortisiert“ sich nach rund zwei Jahren Pflegebedarf in irgendeinem Pflegegrad (ambulanter Pflegegrad 1 reicht aus!) mit einer Gesamtleistung von 45.360 EUR.

Siehe dazu auch „Dafür bin ich noch viel zu jung, darüber mache ich mir später mal Gedanken“.

4. Antragstellung Barmenia Pflegeversicherung

Den Antrag können Sie über den hier verlinkten Tarifrechner PM100 der Barmenia sehr unkompliziert selbst online abschließen (beim Pflegemonatsgeld sollten Sie mind. 1.800 – 2.000 EUR wählen).

Bei der Antragstellung sind nur noch folgende Angaben erforderlich:

Seite 1: Beitrag ausrechnen

Barmenia Pflegeversicherung Screenshot

Seite 2: Angaben zur versicherten Person

Barmenia Screenshot

Seite 3 + 4: Daten und Zahlweise

Seite 5 + 6: Angebot, Zusammenfassung, Abschluss

Prüfen Sie noch einmal kurz Angebot und Zusammenfassung. Wenn alles korrekt ist, müssen Sie nur noch auf „Beitragspflichtig abschließen“ klicken und den Antrag online versenden. Wenige Tage später erhalten Sie direkt von der Barmenia Ihren Versicherungsschein und das Thema Pflege ist geregelt.

Tipp für bereits bei der Barmenia PKV Versicherte: Ihre online abgeschlossene Barmenia Pflegezusatzversicherung wird wenn die Daten übereinstimmen automatisch Ihrer bestehenden Barmenia Krankenversicherung zugeordnet.

Wenn Sie dazu noch Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an!

Gesundheitsfragen Barmenia Pflegeversicherung

Prüfen Sie, ob Sie bei den hier verlinkten (relativ unkomplizierten) Gesundheitsfragen zum Antrag Barmenia Pflege100 überall „nein“ angekreuzt können. Andere Anbieter stellen sehr ähnliche Fragen. Ein „Nein“ bedeutet nicht unbedingt, dass Sie keine Pflegezusatzversicherung erhalten, führt aber zu einer genaueren Gesundheitsprüfung.

Online-Abschluss Barmenia Pflegeversicherung

Das (langfristig günstigere) Pflegetagegeld im Tarif PM100 mit Alterungsrückstellungen, d.h. mit nicht altersbedingt steigendem Beitrag) können Sie über den hier verlinkten Tarifrechner PM100 der Barmenia sehr unkompliziert selbst online abschließen (beim Pflegemonatsgeld sollten Sie mind. 1.800 – 2.000 EUR wählen).

Zwei Optionen zur Auswahl

Beim Online-Abschluss des Pflegemonatsgelds der Barmenia können Sie zwei Optionen auswählen:

1. Verdoppler – PMD100

Mit dem sog. „Verdoppler“ (Tarifvariante PM0D/ PM100D) bekommen Sie bei Pflegegrad 4 und 5 (ambulant und stationär) das doppelte Pflegemonatsgeld – für zusätzliche Mittel bei umfangreicher Pflegebedürftigkeit. Wenn Sie das Pflegemonatsgeld wie von uns empfohlen ausreichend hoch wählen ist ein solcher Verdoppler aus unserer Sicht nicht unbedingt erforderlich.

2. PflegeSofort-Leistungen

Die Option „PflegeSofort“ für 9,99 EUR bietet Ihnen oder einem Familienangehörigen 1. Grades bis zu einem Gesamtbetrag von insgesamt 500 EUR während der gesamten Vertragslaufzeit (was aus unserer Sicht nicht sehr viel ist) verschiedene Leistungen auch schon vor Feststellung der Pflegebedürftigkeit in drei Phasen:

PflegeSofort Workflow

Phase I: Demenzvorsorge, persönliche oder telefonische Pflegeberatung, Wohnraumberatung, Pflegeschulung (auch für die Familie), Erste-Hilfe-Kurs, Hilfestellung bei der Beantragung von Pflegeleistungen.

Phase II: Pflege-Vorleistungen solange noch nicht über den Pflegeantrag entschieden ist, Unterstützung bei der Begutachtung, Installation Johanniter-Hausnotrufsystem, Menüservice, telefonische Vermittlung zusätzlicher Dienstleistungen (Einkaufshilfen, Reinigungsdienste, Fahrdienste)

Phase III: Zusätzliche Leistungen im Pflegefall, z.B. Beratungs- Besuchs, Begleit- oder Fahrdienstleistungen, Zuschuss zu einem Hausnotrufsystem, Pflege-Visite und -Case-Management, 24-Stunden-Pflegeheimplatzgarantie, telefonische Vermittlung zusätzlicher Dienstleistungen.

Darüber hinaus steht die Johanniter-Unfall-Hilfe hier als direkten Ansprechpartner zu allen Fragen der Pflege zur Verfügung.

Nach vier Jahren haben Sie die Höchstleistung von 500 EUR allerdings schon selbst „eingezahlt“, deshalb „lohnt“ sich diese Tariferweiterung aus unserer Sicht nicht.

Für Grenznutzenoptimierer: Pflegemonatsgeld mit oder ohne Alterungsrückstellungen?

Das Pflegemonatsgeld der Barmenia gibt es drei Varianten:

  1. Mit Alterungsrückstellung PM100: Kostet z.B. 77,22 EUR p.m. mit Eintrittsalter 33 (ohne weitere altersbedingte Steigerung).
  2. Ohne Alterungsrückstellung PM0: Hier steigt der Beitrag eines 33-Jährigen von anfangs 13,32 EUR p.m. schrittweise alle 5 Jahre auf 33, 62 EUR, 59, 23 EUR, 91,63 EUR bis zu 132,81 EUR p.m. nach 20 Jahren.

Variante 1 mit nicht altersbedingt steigendem Beitrag kostet für die nächsten 50 Jahre 46.332 EUR und „amortisiert“ sich ab ca. 2 Jahren Pflegebedarf. Variante 2 kostet im gleichen Zeitraum aufgrund der steigenden Beiträge 59.508 EUR, ist also ca. 13.000 EUR teurer. Ein Wechsel zwischen beiden Varianten ist zwar auch später noch möglich, mit jedem Jahr, das der Wechsel in die Variante mit Alterungsrückstellung später stattfindet, steigen allerdings die Kosten – was eigentlich unnötig ist.

Fazit: Besser von Anfang an mit Alterungsrückstellungen!

Das (langfristig günstigere) Pflegetagegeld im Tarif PM100 mit Alterungsrückstellungen, d.h. mit nicht altersbedingt steigendem Beitrag) können Sie über den hier verlinkten Tarifrechner PM100 der Barmenia sehr unkompliziert selbst online abschließen (beim Pflegemonatsgeld sollten Sie mind. 1.800 – 2.000 EUR wählen).

Die Unterschiede beider Varianten verdeutlicht die nachfolgende Grafik (siehe auch den hier verlinkten Rechner):

Barmenia PM Tabelle
Finanzielle Belastung eines Pflegebeduerftigen Diagramm

Den Tarif PM0 ohne Alterungsrückstellungen können Sie über den hier personalisiert verlinkten variablen Tarifrechner der Barmenia selbst online abschließen (beim Pflegemonatsgeld sollten Sie mind. 1.800 – 2.000 EUR wählen).

Video-Interview zur neuen Barmenia Pflegeversicherung

Zur Markteinführung am 9.5.2017 hat die Barmenia mich um eine kritische Würdigung der neuen Pflegetagegeld-Tarife per Video-Interview gebeten. Dieses möchte ich Ihnen hier nicht vorenthalten. Der Dreh war allerdings recht kurz mit wenig Vorbereitung.

Für den Zeitaufwand für das Video Interview habe ich von der Barmenia eine Vergütung erhalten. Auf Inhalte wurde dabei jedoch kein Einfluss genommen und auch dieser Blog-Beitrag wurde nicht von der Barmenia initiiert oder beeinflusst. Um jeden Eindruck ich wäre „käuflich“ zu vermeiden, habe ich dieses Honorar im Rahmen unserer „Dr. Schlemann Finanzberatung Charity Challenge“ der Christoffel Blindenmission gespendet.

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Gesundheitsfragen – Erkrankungsliste

Die Barmenia Pflegeversicherung Pflege100 / Pflege100D fragt nach folgenden Erkrankungen („Erkrankungsliste„):

Abhängigkeit vom Beatmungsgerät, Alzheimer, Amputationen (Arm und/oder Bein), Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Angina Pectoris (Schmerzen durch Verengung der Herzkranzgefäße), Aortenaneurysma (Aussackung der Hauptschlagader), Autismus (Entwicklungsstörung) , Bestrahlungsfolgen, Hämophilie (Bluter), Chorea Huntington (erbliche Nervenerkrankung), COPD (chronisches Lungenemphysem), Creutzfeldt-Jakob (Krankheit des Nervensystems), Colitis oder Morbus Crohn (chronisch entzündliche Darmerkrankungen), Demenz, Diabetes mellitus (Zuckererkrankung), Dialyse (Blutwäsche wegen Nierenversagen), Down-Syndrom (Chromosomenerkrankung), Entwicklungsstörungen (frühkindlich im Rahmen einer bestehenden Behandlungs- und/oder Unterstützungsbedürftigkeit), Epilepsie (Krampfleiden), Hemiparese oder Hemiplegie (Halbseitenlähmung), Hepatitis B/Hepatitis C (virusbedingte Leberentzündung), Herzkrankheiten (Erkrankungen der Herzklappen, des Herzmuskels und der Herzkranzgefäße, Herzrhythmusstörungen, ausgenommen Bluthochdruck), HIV-Infektion (AIDS-Erkrankung), Immunschwäche, angeborene/erworbene, Kinderlähmung, Kollagenosen (Bindegewebserkrankung wie Sklerodermie, Lupus erythematodes, Dermatomyositis, Polymyositis, Sjögren-Syndrom), Koma, Krebs (alle Arten von bösartigen Neubildungen), Lähmungen (u.a. auch Querschnittslähmungen), Leberzirrhose (Leberzellschaden), Lungenembolie (Lungengefäßverschluss), Lymphödem (Lymphstau), Makuladegeneration, altersbedingt (Augenhintergrundveränderung), Morbus Bechterew (chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung der Wirbelsäule), Mukoviszidose (angeborene Stoffwechselerkrankung), Multiple Sklerose, Myasthenie (Muskelschwäche), Myokardinfarkt (Herzinfarkt), Myopathie (Muskelerkrankung), Netzhautablösung, Neurodegenerative Erkrankung (u.a. Degeneration des Gehirns oder Nervensystems), Niereninsuffizienz, chronische (Nierenfunktionsstörung), Organ- oder Gewebetransplantation (als Organempfänger), Parkinson, Picksche Krankheit (neurodegenerative Erkrankung), Polyarthritis, chronische und Psoriasisarthritis (Rheuma), Polyneuropathie (Erkrankung des Nervensystems), Psychische Erkrankungen (nur bei laufender Behandlung – therapeutisch und/oder medikamentös), Rückenmarkkrankheiten, Sarkoidose (entzündliche Erkrankung der Lunge), Schädel-Hirntrauma mit Hirnblutung, Schizophrenie, Schlaganfall (Apoplex), Sehnervschädigung, Skeletterkrankungen (z. B. behandlungsbedürftige Osteoporose und/oder behandlungsbedürftige Arthrose), Stoffwechselerkrankungen (z. B. Morbus Fabry, Morbus Gaucher, Mukoviszidose, Porphyrie, Diabetes, genetischer Enzymmangel) – ausgenommen: Schilddrüsenerkrankungen und Fettstoffwechselstörungen, Subdurales Hämatom (Blutung in der Schädelhöhle), Suchterkrankungen (Alkohol, Medikamente, Drogen), Übergewicht (BMI >40), vorgeburtlich verursachte Erkrankungen und/oder Schädigungen (infolge Fehlbildungen, Infektionen, schädlichem Substanzgebrauch), Wirbelsäulenschaden, Zerebralparese (Hirnschädigung), Zerebrovaskuläre Krankheiten (Folgen von Durchblutungsstörungen des Gehirns)

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