Mit einem PKV Optionstarif erhalten Sie eine Aufnahmegarantie für eine private Krankenversicherung ohne spätere erneute Gesundheitsprüfung. Mit diesem Optionsrecht wird Ihr Gesundheitszustand sozusagen „eingefroren“. Man könnte auch von einem Joker sprechen. Siehe Wozu ein Optionstarif?
Studenten der Humanmedizin und Studenten der Zahnmedizin erhalten diese Option bei uns sogar kostenlos, siehe Kostenloser Optionstarif für Medizinstudenten.
Haben Sie schon einen Optionstarif?
Wurde Ihnen dieser ohne eingehende Beratung von einem Vertrieb mit drei oder mehr Buchstaben wie MLP, DÄF (Deutsche Ärzte Finanz), ZSH, ASI, DVAG (Deutsche Vermögensberatung), Tecis, Horbach, Swiss Life Select etc. vermittelt? Wir beraten Sie dazu gerne unabhängig, kostenlos und ergebnisoffen (!),
- ob ein Wechsel in die private Krankenversicherung für Sie möglich und sinnvoll ist, siehe Beratung PKV Schritt 2: Klärung des „Ob“, ja oder nein? und
- ob der Anbieter Ihres Optionstarifs für Sie die im Marktvergleich beste Lösung bietet, siehe Beratung PKV Schritt 3: Klärung des „Wie“, welcher Anbieter und Tarif?. Wenn nein, finden wir für Sie, soweit Sie noch gesund genug sind, eine bessere Lösung basierend auf Ihren persönlichen Auswahlkriterien für eine gute PKV.
Aktivierung Ihres Optionstarifs: Am besten über uns!
Wenn für Sie nach dieser Überprüfung ein Wechsel in die PKV sinnvoll und Ihr Optionstarif der Richtige ist, übernehmen wir für Sie gerne die Aktivierung Ihrer PKV-Option mit einem Antrag zum Abschluss einer privaten Krankenversicherung.

Vorteile für Sie bei Aktivierung Ihrer Anwartschaft über uns
Ihr wichtigster Vorteil ist unsere wirklich unabhängige Beratung zu Ihrer Krankenversicherung – vor und nach dem Abschluss. Zusätzlich profitieren unsere Kunden durch unsere guten Connections bei einigen Gesellschaften ohne jegliche Mehrkosten von:
Wir setzen uns nachhaltig und mit Nachdruck für die Interessen unserer Kunden ein, siehe Laufende Betreuung und Leistungsfall mit Happy (B)E(r)nd(t).
Unsere Kunden empfehlen unsere Beratung in über 6.100 Bewertungen.
Machen Sie sich den Weg zur Lösung Ihres Anliegens nicht unnötig schwer.
Wozu ein Optionstarif?
Viele „Besserverdiener“ (insbesondere in Kammerberufen wie Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer etc.) versichern sich später privat. Für Beamte mit Beihilfe bietet die PKV fast immer die sinnvollste Lösung, siehe Private Krankenversicherung für Beamte.
Wenn Sie aktuell noch nicht in die private Krankenversicherung wechseln können, haben Sie mit einem Optionstarif die Möglichkeit, sich jetzt schon für kleines Geld die spätere bessere medizinische Versorgung der PKV zu sichern – ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Für wen ist ein Optionsrecht sinnvoll?
Ist absehbar, dass Sie in den nächsten Jahren in die private Krankenversicherung wechseln können?
Ein späterer Wechsel ist nur möglich, solange Sie gesund sind (siehe den hier verlinkten Gesundheitsfragebogen)! Jede gesundheitliche Veränderung, jeder Arztbesuch, jeder Hexenschuss, jede Allergie kann dazu führen, dass die PKV infolge eines Zuschlags teurer wird, Leistungen ausschließt oder es sogar ganz ablehnt, Sie aufzunehmen.
Sichern Sie sich deshalb jetzt Ihren aktuellen Gesundheitszustand! Ein Optionstarif als Form der Anwartschaftsversicherung ermöglicht Ihnen, sich später noch ungeachtet zwischenzeitlicher gesundheitlicher Veränderungen privat krankenzuversichern. Sinnvoll ist eine Kombination mit einer Zusatzversicherung, insbesondere für Krankenhausbehandlung. Damit wird der jetzige Gesundheitszustand sozusagen „eingefroren“ und später bei Antragstellung nicht mehr abgefragt. Das günstigere Eintrittsalter wird dabei allerdings – anders als bei einer sog. „Großen Anwartschaftsversicherung“ – nicht konserviert.
Ein solcher Optionstarif legt Sie jetzt noch nicht auf einen späteren Anbieter fest. Im Fall zwischenzeitlicher gesundheitlicher Verschlechterungen garantiert Ihnen der Anbieter des Optionstarifs jedoch, dass Sie dort ohne Gesundheitsprüfung angenommen werden.
Kostenloses Optionsrecht für Medizinstudenten
Welcher Optionstarif ist der Richtige?
Ein Optionstarif ist wie ein Joker beim Kartenspiel.
Dr. Berndt Schlemann
Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Optionstarif für „Gesunde“
Wenn Sie „die richtigen Karten haben“, dann benötigen Sie keinen Joker. Sind Sie also zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie in die PKV wechseln können, noch rundherum gesund, war Ihr Optionstarif eigentlich unnötig. Dann können Sie mit ganz normaler Gesundheitsprüfung frei zwischen allen PKV Anbietern und Tarifen auswählen.
2. Der Joker für „Kranke“
Ihren „Joker“ setzen Sie dann ein, wenn Ihnen eine wichtige Karte fehlt. Ihr Optionstarif ist also Gold wert, wenn Sie später ansonsten zu krank wären, um sich noch privat krankenzuversichern.
Fazit zum optimalen Optionstarif
Daraus beantwortet sich die Frage, welcher Optionstarif der Richtige ist: Wählen Sie den leistungsstärksten Anbieter / Tarif, der möglichst viele Auswahlkriterien einer guten privaten Krankenversicherung erfüllt. Sie benötigen Ihre Option nur, wenn Sie später zu „krank“ sind. Und dann zählen vor allem maximal Leistungen, der Preis ist nachrangig. Sie sollten sich also einen Optionstarif bei einem Anbieter sichern, der bei einem nach Leistungen sortierten detaillierten Vergleich ganz oben steht.
Wie beantrage ich einen Optionstarif?
Nehmen Sie die Beantragung eines Optionstarifs bitte nicht auf die leichte Schulter. Dabei sind i.d.R. die gleichen Gesundheitsfragen wie bei der Beantragung einer privaten Krankenvollversicherung zu beantworten. Machen Sie dabei Fehler – mit oder ohne Absicht, dann wackelt nicht nur Ihr Optionstarif, sondern Ihre spätere private Krankenversicherung!
Der Joker für GKV Pflichtversicherte (erstmaliger Wechsel in die PKV)
Mit einem sog. „Optionstarif“ können Sie sich jetzt, solange Sie noch gesund sind, den späteren Wechsel in die PKV ohne neue Gesundheitsprüfung sichern. Ihr Gesundheitszustand wird sozusagen auf dem aktuellen Stand „eingefroren“ (auch „kleine Anwartschaft“ genannt).
Ein Praxisbeispiel: ein Kunde von uns (Dipl. Kaufmann) schließt auf unser Anraten den Optionstarif futura z des Deutschen Ring (jetzt Signal Iduna) ab mit einem Monatsbeitrag von 3 EUR. Vier Jahre später wird eine chronische Darmerkrankung diagnostiziert – i.d.R. ein KO Kriterium für die PKV! Zum nächsten 1.1. verdient er genug, um ohne Gesundheitsfragen in die PKV wechseln. In dem Tarif Comfort+ des Deutschen Rings (jetzt Signal Iduna) zahlt er inkl. 100 EUR Krankentagegeld 232,09 EUR als Arbeitnehmeranteil ggüb. 373,08 EUR in der GKV = Ersparnis 141 EUR p.m. bei deutlich besserer Leistung (Zahlen aus 2013).
Ein Optionstarif alleine bietet keine Gesundheitsleistungen, sinnvoll ist deshalb die Kombination mit einer Krankenzusatzversicherung, s.u.
Ein Optionstarif gilt nur für die eine Gesellschaft bei der er abgeschlossen wird. Bleiben Sie gesund, können Sie sich später aber auch wieder neu frei für jede Gesellschaft entscheiden. Sollten bis dahin Gesundheitsprobleme dazu gekommen sein, sollte der Optionstarif Ihnen den Wechsel in einen möglichst leistungsstarken Tarif sichern.
Optionsrechte für freiwillig GKV Versicherte / PKV Versicherte
Die meisten Gesellschaften bieten diese Möglichkeit nur an solange man gesetzlich pflichtversichert ist. Bei einigen Gesellschaften kann von dieser Möglichkeit auch Gebrauch gemacht werden wenn man bereits freiwillig gesetzlich oder bei einer anderen Gesellschaft privat krankenversichert ist.
Hier eine Auflistung von Tarifen, die auch für bereits freiwillig Versicherte und/oder privat Versicherte möglich sind:
- Barmenia MehrOptionen
- Allianz OptionFlexiMed
- Inter Opti (für gesetzlich Versicherte) bzw. Option P für privat Versicherte (max. 18 Monate Laufzeit)
- Signal Iduna flexSI für gesetzlich Versicherte bzw. flexSIprivat für privat Versicherte (max. 24 Monate)
- AXA VIAlife (für privat Versicherte max. 24 Monate)
- R+V Optionstarif OT (max. vier Versicherungsjahre)
- BBKK (nur für pflichtig oder privat Versicherte, max. 18 Monate)
- Hallesche OPTI.free (nur gesetzlich versichert oder freie Heilfürsorge, nicht privat versichert)
- Universa uni-OPTI (auch bei freiwilliger GKV, sofern Einkommen unter BBG z.B. bei Selbstständigen, oder Wahltarif mit Bindungsfrist besteht, nicht für privat Versicherte)
- ARAG FlexiPro (max. 5 Jahre, wenn freiwillig versichert, nicht für privat Versicherte, außer bei der ARAG)
Optionstarife für spätere Beamte und Beamtenanwärter
Vor allem bei Lehramtsstudenten ist sehr früh absehbar, dass diese später verbeamtet werden. Steht eine später Verbeamtung im Raum, ist es wichtig, dass der Gesundheitszustand für einen späteren Wechsel in die private Krankenversicherung so früh wie möglich „eingefroren“ wird. Manche Gesellschaften bieten dies schon für 1 EUR im Monat an. Zudem sollten Sie darauf achten, dass die Gesellschaft auch leistungsstarke Beamtentarife / Beihilfetarife anbietet. Siehe Private Krankenversicherung für Beamte.
Besonderheit Beamtenanwärter: Beamtenanwärter / Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst versichern teilweise Gesellschaften mit leistungsschwächeren Tarifen wie die Debeka zu ungewöhnlich billigen Beiträgen – man könnte fast von „Dumpingpreisen“ sprechen. Hier eine Übersicht zu Leistungen (prozentuale Zielerreichung und Anzahl der erfüllten besonders wichtigen Kriterien) und Beiträgen für eine/n 23-jährige/n Beamtenanwärter/in beim Bund (erstellt mit dem Vergleichsprogramm Levelnine, Stand 3/2023):

Für die gleiche Person als Beamter sieht das Preis-/Leistungsverhältnis schon ganz anders aus:

Sofern man nicht gewillt ist, für bessere Leistungen von vornherein einen angemessenen Beitrag zu zahlen, kann man sich mit einem „Trick“ beides sichern, zunächst günstige Beiträge und langfristig gute Leistungen. Es gibt Gesellschaften mit leistungsstarken Tarifen, die speziell für Beamtenanwärter für ca. 6 EUR im Monat einen Optionstarif zum Ende der Ausbildung bzw. des Vorbereitungsdienstes anbieten. Damit kann der Beamtenanwärter sich dort direkt zum Ende der Ausbildung ohne erneute Gesundheitsprüfung in einem leistungsstarken Beihilfetarif privat versichern und den „billigen“ Ausbildungstarif kündigen.
Zwar können sich auch „kranke“ Beamte über die sog. Öffnungsaktion des PKV Verbands privat versichern. Dann jedoch nur mit einem sog. Risikozuschlag (= Mehrbeitrag) von bis zu 30%. Diesen lebenslangen Nachteil können Sie mit einem früh abgeschlossenen Optionstarif ggf. vermeiden.
Beispiele für günstige Optionstarife für spätere Beamte
Barmenia Genau-Für-Sie-Option (nur 1 Euro): Für Studenten und Absolventen mit späterer Beamtenlaufbahn. Optionsrecht bei Ernennung zum Beamten auf Widerruf, Probe, Zeit oder Lebenszeit, Beendigung Studium, nach 10 Jahren Vertragslaufzeit)
AXA/DBV Tarif AWFH (nur 1 Euro): Für Polizisten, Zoll, Feuerwehrleute mit freier Heilfürsorge (bei Abschluss innerhalb von 3 Monaten nach Ausbildungsbeginn sogar ohne Gesundheitsprüfung) und Studenten und Absolventen mit Lehramtslaufbahn. Optionsrecht bei Wegfall Heilfürsorge oder Berufung ins Beamtenverhältnis.
Beispiele von Optionstarifen
- Barmenia MehrOptionen: innerhalb von 6 Monaten nach Wegfall GKV Versicherungspflicht, entweder rückwirkend oder bis zu 6 Monate in die Zukunft, max. 10 Versicherungsjahre (mit automatischer Verlängerung ohne Gesundheitsprüfung um weitere 10 Jahre) bis max. Alter 51, auch für künftige Beamte
Monatlicher Wechsel in PKV möglich.
Optionsrecht auf PKV-Volltarife inkl. Pflegepflicht, Krankentagegeld (max. 140% des höchsten Krankengeldes der GKV), Pflegetagegeld (bis 2.000 EUR monatlich) und Krankenhaustagegeld (bis 50 EUR pro Tag).
Außerdem auch Optionsrecht auf KV-Zusatztarife (mehrfach möglich) alle zwei Jahre zum 1. Juli des geraden Kalenderjahres + zum Laufzeitende. - Allianz Option FlexiMed: Wechsel in PKV bei Wegfall GKV-Pflicht/Familienversicherung und zum 1. jedes Monats, 10 Jahre Verlängerung nach 10 Jahren möglich für GKV-Pflichtige oder Familienversicherte. Max. Alter 50.
Optionsrecht auf PKV-Volltarife inkl. Pflegepflicht, Krankentagegeld, Pflegetagegeld (bis 4.500 EUR monatlich) Kurtagegeld und Krankenhaustagegeld.
Außerdem auch Optionsrecht auf KV-Zusatztarife (mehrfach möglich) zum Ablauf des 3., 5., 7., 9. 13., 15., 17., 19. Versicherungsjahres + zum Laufzeitende.
- Signal Iduna flexSI: 2 Monate nach Wegfall GKV Versicherungspflicht oder Familienversicherung oder Ende Bindefrist oder nach 1, 2, 3 , 6 oder 9 Jahre oder Ende 50. Lebensjahr, max. 9 Versicherungsjahre bis max. Alter 50.
Optionsrecht auf PKV-Volltarife inkl. Pflegepflicht, Krankentagegeld.
Außerdem auch Optionsrecht auf KV-Zusatztarife (keine Tagegelder) nach Wegfall GKV Versicherungspflicht oder Familienversicherung oder Ende Bindefrist oder nach 1, 2, 3 , 6 oder 9 Jahre oder Ende 50. Lebensjahr - Hallesche Opti.free (neu): 2 Monate nach Wegfall GKV Versicherungspflicht (rückwirkend) bzw. max. 6 Monate wenn Wechsel zum 7. Monat nach Wegfall, mit zwei weiteren Optionsterminen innerhalb von 2 Jahren nach Ende der Versicherungspflicht bzw. 3 Jahren bei Änderung des GKV Beitrags, max. 10 Vertragsjahre bis max. Alter 49, auch für Abschluss einer Zusatzversicherung (ohne Pflegezusatzversicherung).
- Hallesche Joker Flex (bzw. OK als Zusatzversicherung mit Optionsrecht – diese älteren Versionen bleiben weiterhin abschließbar): 2 Monate nach Wegfall GKV Versicherungspflicht (rückwirkend) bzw. max. 6 Monate wenn Wechsel zum 7. Monat nach Wegfall, max. 10 Vertragsjahre bis max. Alter 50, auch für Abschluss Zusatzversicherung.
- Inter Opti: Fortfall GKV-Pflicht, Fortfall des Anspruchs auf Familienversicherung, Fortfall Heilfürsorgeanspruch, Ende Bindefrist in der GKV, Freiwillig GKV-Versicherte bei Änderung des GKV-Beitrags bzw. Zusatzbeitragssatzes und nach 36 Monaten
Optionsrecht auf PKV-Volltarife inkl. Pflegepflicht, Krankentagegeld (bis 200 EUR pro Tag bzw. für niedergelassene Mediziner bis 500 EUR pro Tag) und Krankenhaustagegeld (bis 50 EUR pro Tag).
Außerdem auch Optionsrecht auf KV-Zusatztarife (kein Pflegezusatzversicherung) nach Ablauf von 3 Jahren und nach Ablauf von jeweils weiteren 3 Jahren bei Heirat, Aufnahme einer abhängigen Beschäftigung, Beginn oder Ende Studium / Ausbildung mit Vollendung des 50. Lebensjahres - R+V OT: max. Versicherungsbeginn zuzüglich 3 volle Kalenderjahre, auch für Abschluss Zusatzversicherung, Abschluss nur 1x möglich (keine „Verlängerung“).
Optionsrecht auf PKV-Vollversicherung mit Pflegepflichtversicherung.
Außerdem Optionsrecht auf KV-Zusatztarife nur einmalig zum Ablauf des Vertrages (Krankentagegeld max. bis Nettoeinkommen zzgl. Beiträge zur Rentenversicherung) - ARAG FlexiPro: 2 Monate nach Wegfall GKV-Versicherungspflicht oder Familienversicherung oder 36/60 Monate nach Versicherungsbeginn, sofern bei Abschluss freiwillig versichert gewesen.
Optionsrecht auf PKV-Vollversicherung mit Pflegepflichtversicherung und Krankentagegeld (max. Nettoeinkommen zzgl. Beiträge PKV und PPV, sowie Beiträge Rentenversicherung) - SDK SG1O & SG2O: 2 Monate nach Wegfall GKV-Versicherungspflicht oder Familienversicherung. Versicherbar sind nur gesetzlich Pflicht- oder Familienversicherte zwischen 16 und 40 Jahren.
Nur in Kombination mit stationärer Zusatzversicherung.
Optionsrecht auf PKV-Vollversicherung mit Pflegepflichtversicherung und Krankentagegeldversicherung
Kosten Optionstarife
Die Kosten für die reine Option ohne Zusatzversicherung beginnen je nach Gesellschaft und Eintrittsalter bei 6 EUR (z.B. Deutscher Ring / Signal Iduna – Kinder nur 3 EUR) pro Monat. Bei einigen Gesellschaften ist der Beitrag nach Alter gestaffelt:
- Barmenia Mehr Optionen: 0 – 20: 5,50 EUR, 21 – 25: 6,00 EUR, 26 – 30: 7,00 EUR, 31 – 35: 8,50 EUR, 36 – 40: 11,50 EUR, 41 – 45: 14,00 EUR, 46 – 50: 15,50 EUR pro Monat.
- Allianz Flexi Med: 0 – 24: 4,50 EUR, 25 – 29: 5,95 EUR, 30 – 34: 7,55 EUR, 35 – 39: 9,60 EUR, 40 – 44: 11,60 EUR, 45 – 49: 13,15 pro Monat.
- Hallesche OPTI free: 0 – 30: 7,20 EUR, 31 – 35 Jahre: 8,40 EUR, 36 – 40: 13,30 EUR, 41 – 49 Jahre: 24,70 EUR pro Monat.
- R+V: 0 – 15 Jahre: 1 EUR, 16 – 50 Jahre: 3 EUR, 51 – 60 Jahre: 5 EUR.
- Inter Option: 0 – 30: 6,80 EUR, 31 – 35 7,70 EUR, 36 – 40: 8,50 EUR, 41 – 44 9,00 EUR pro Monat.
- Signal flexSI: 0 – 19: 3,00 EUR, 20 – 50: 7,20 EUR pro Monat.
- ARAG FlexiPro: 5 EUR pro Monat
- SDK SG1O & SG2O (mit stationärer Zusatzversicherung): je nach Alter und Ein- oder Zweibettzimmer 21,18 – 42,43 EUR pro Monat
Sprechen Sie uns an – wir helfen Ihnen gerne bei Auswahl und Beantragung.
Unsere Kunden empfehlen unsere Beratung in über 6.100 Bewertungen.
Machen Sie sich den Weg zur Lösung Ihres Anliegens nicht unnötig schwer.
Optionstarif mit Krankenzusatzversicherungen
Häufig ist es sinnvoll, einen Optionstarif mit einer Krankenzusatzversicherung zu kombinieren. Bei einem späteren Übertritt in die PKV werden die Zusatztarife beendet und deren Alterungsrückstellungen angerechnet.
Mit dieser Kombination profitieren Sie als noch gesetzlich versicherter Patient bereits von zusätzlichen privaten Leistungen bei Arztbesuchen und Medikamenten (ambulante Zusatzversicherung), im Krankenhaus (stationäre Zusatzversicherung) oder beim Zahnarzt (Zahnzusatzversicherung). Manche Gesellschaften bieten hierfür spezielle Kombinationstarife an, wie z.B. die SDK, bei der der Optionstarif nur in Verbindung mit einer stationären Zusatzversicherung abgeschlossen werden kann. Ansonsten wird einfach ein Optionstarif mit der passenden normalen Krankenzusatzversicherung kombiniert.
Ein weiterer Vorteil dieser Kombination: Je nach Anbieter werden leistungsfreie Zeiten aus der Zusatzversicherung bei der Vollversicherung angerechnet. Haben Sie z.B. ein Jahr keine Leistungen der Zusatzversicherung genutzt, erhalten Sie bei der Vollversicherung von Anfang an direkt einen Monatsbeitrag als Beitragsrückerstattung, bei 2 leistungsfreien Jahren 1,5 Monatsbeiträge usw. bis zu 3 Monatsbeiträgen. Alleine dadurch rechnet sich häufig schon die Kombination mit einer Zusatzversicherung, selbst wenn man sie nicht in Anspruch nimmt!
Hier ein Rechenbeispiel:
- Kosten stationäre Zusatzversicherung – „Privatpatient“ im Krankenhaus im Zweitbettzimmer mit Wahlarztbehandlung auch bei ambulanten Operationen für einen 30-jährigen Arzt = 8,83 EUR im Monat mit einer Laufzeit von 3 Jahren = 317,88 EUR.
- Beitragsrückerstattung bei Wechsel in PKV nach 3 Jahren nach einem leistungsfreien Jahr = 2,5 Monatsbeiträge à 800 EUR = 2.000 EUR.
Anwartschaftsversicherung / Vorschaltanwartschaft
Eine sog. Anwartschaftversicherung sichert entweder ähnlich wie ein Optionstarif nur den Gesundheitszustand („kleine Anwartschaft“) oder zusätzlich das jeweilige Eintrittsalter („große Anwartschaft“).
Besonders zum Jahreswechsel macht eine sog. „Vorschaltanwartschaft“ Sinn, bei der trotz Beginn 1.1. noch das günstigere Eintrittsalter des Vorjahres erhalten bleibt.
Anwartschaftstarife kosten einen gewissen Prozentsatz des Beitrags des in Anwartschaft stehenden Tarifs. Siehe dazu ausführlich unsere Seite Anwartschaftsversicherung.
Optionsrechte für den Wechsel innerhalb einer PKV
Eine weitere Kategorie von Optionstarifen sichert Ihnen (i.d.R. gegen einen geringen Zusatzbeitrag) die Möglichkeit, innerhalb Ihrer privaten Krankenversicherung ohne Risikozuschläge, Wartezeiten oder Leistungsausschlüsse in einen leistungsstärkeren Tarif zu wechseln.
Hier einige Beispiele:
- Deutscher Ring futura: max. 5 Versicherungsjahre zum Ende des Kalenderjahrs, max. Alter 45
- Hallesche Jokerflex: nach Ablauf von 3 oder 5 vollen Kalenderjahren zum 1. Januar des Folgejahres
- Hallesche NK.select Flex (neu): Recht auf Höherversicherung innerhalb der Tariflinie NK.select (leistungsstärkerer Tarif / Reduzierung Selbstbehalt) nach Ablauf von 2, 5 oder 8 vollen Kalenderjahren nach Versicherungsbeginn bis max. 68.
- R+V Agil: Wechsel in höherwertigen Tarif nach 5., 10. und 15. Versicherungsjahr bis Alter 50, Reduzierung Selbstbehalt nach jeweils 5 Jahren bis Alter 50, Besonderheit: bei beruflich bedingter Entsendung ins Ausland Wechselmöglichkeit in AGIL premium, kein Zusatzbeitrag
- ARAG FlexiPro: Wechsel in höherwertigen Tarif zum 01. Januar eines Jahres, max. 10 Jahre, max. bis Alter 50.
Andere Gesellschaften wie z.B. die Barmenia bauen solche Optionsrechte ohne Zusatzbeitrag direkt in die Tarife ein (Upgrade-Möglichkeit z.B. nach 3, 5 oder 7 Jahren). Besonders hebt sich hier die Universa hervor, die ohne jeden Zusatzbeitrag das wohl umfassendste Tarifwechselrecht der Branche in über 200 mögliche Tarife bietet.
FAQ
Welche Anbieter bieten einen Optionstarif auch für freiwillig gesetzlich Versicherte?
Viele Anbieter bieten Optionstarife für Ihre Krankenversicherung an. Die meisten Optionstarife richten sich an gesetzlich Pflichtversicherte (z.B. wegen Unterschreiten der JAEG).
Es gibt jedoch auch Optionstarife, in denen sich freiwillig gesetzlich Versicherte versichern können.
Hierzu gehören:
- Barmenia
- Allianz
- Hallesche (mit Einschränkungen)
- Inter (nur nach 36 Monaten aktivierbar)
- ARAG (max. 5 Jahre)
- AXA
- R+V (max. 4 Versicherungsjahre)
Hierbei sind trotzdem bestimmte Fristen zu beachten, in diesen der Optionstarif auf eine PKV-Vollversicherung oder Zusatzversicherung umgestellt werden sollte. Gerne beraten wir Sie hierzu.
Für wen eignen sich Optionstarife?
Grundprinzip: Überall dort, wo ein späterer PKV-Wechsel realistisch ist, aber heute (noch) nicht stattfindet – und wo ein „Einfrieren“ des Gesundheitszustands strategisch Sinn macht ist ein Optionstarif zu empfehlen.
Typisch ist das insbesondere für:
- Angestellte und Berufsstarter, die absehbar die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) überschreiten werden.
- Angehende Beamte/Beamtenanwärter, weil mit Verbeamtung der PKV-Einstieg direkt möglich wird.
- Achtung: Besonders wichtig ist ein Optionstarif für gesetzlich familienversicherte Kinder, wenn ein Elternteil privat versichert ist und für Beamtenkinder, die zunächst aus Sparsamkeit gesetzlich versichert werden.
- Selbstständige (sofort PKV-fähig; Option kann trotzdem strategisch genutzt werden – insbesondere, wenn man die Wechselentscheidung noch offen lässt).
- Freiwillig GKV-Versicherte, die die Wechselmöglichkeit bewusst offen halten wollen.
- Kammerberufe (z. B. Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer), bei denen PKV später häufig relevant ist (siehe auch Versorgungswerk und Krankenversicherung).
- Studierende die später hohe Gehälter erwarten können (insbesondere Medizin, IT, Ingenieure, Wirtschaft, Jura).
- Sportler, die entweder als Olympiakader-Athleten Beamte auf Zeit bei Bund oder Land sind oder Profisportler, die genügend verdienen. Achtung: zusätzlich zur JAEG verlangen manche Gesellschaften wie die Allianz ein Mindestgehalt von z.B. 250.000 EUR im Jahr.
Was sind die größten Vorteile von Optionstarifen?
Die 2 überzeugendsten Vorteile von Optionstarifen:
- „PKV-Joker“ / Aufnahmegarantie: Ein Optionstarif sichert den späteren Wechsel ohne erneute Gesundheitsprüfung. Der Gesundheitszustand wird sinngemäß „eingefroren“.
- „Je früher, desto besser“: den Optionstarif bekommt man nur, solange man gesund ist – jede Veränderung (Arztbesuch, Allergie, Hexenschuss etc.) kann den späteren PKV-Zugang verteuern/verschlechtern/vereiteln.
- Du kaufst dir Zeit und Entscheidungsfreiheit und schützt dich vor dem Gesundheitsrisiko, das später Türen schließt.
Lohnt sich die Kombination mit einer Zusatzversicherung?
Ja, das lohnt sich, siehe Optionstarif mit Krankenzusatzversicherungen
Gibt es Risiken bei Aktivierung des Optionstarifs?
Bei der Umstellung vom Optionstarif in den „richtigen“ PKV-Tarif kann der Versicherer – insbesondere, wenn in den ersten Jahren hohe Kosten entstehen – Ihre Gesundheitsangaben noch einmal prüfen. Stellt sich dabei heraus, dass Angaben nicht korrekt oder unvollständig waren, kann das je nach Schwere unterschiedliche Folgen haben: von einer Vertragsanpassung über eine Kündigung bis hin zum Rücktritt. Siehe dazu ausführlich unsere Seite Gesundheitsfragen von Versicherungen.
Wichtig: Manche Gesellschaften argumentieren, dass Fristen für die Geltendmachung einer sog. vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung (5 bzw. 10 Jahre) erst mit der Aktivierung der Option = Umstellung vom Optionstarif in einen Tarif der PKV Vollversicherung starten, weil sie erst dann die Möglichkeit hätten, Falschangaben zu entdecken.
Das ist aus unserer Sicht falsch! Bei fahrlässigen Falschangaben haben die Gesellschaften daher nur fünf Jahre und bei Vorsatz zehn Jahre ab Abschluss des Optionstarifs Zeit, daraus Konsequenzen zu ziehen. Deshalb kann ein Optionstarif das Risiko von vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzungen sogar etwas reduzieren.
In jedem Fall ist es entscheidend, Gesundheitsfragen eines Optionstarifs von Anfang an vollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten. Dabei unterstützen wir Sie gerne mit unserer Beratung.

