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Zahnarzttarife Private Krankenversicherung: Günstiger krankenversichert als angestellter oder niedergelassener Zahnarzt in speziellen Zahnarzttarifen. Buchen Sie Ihren kostenlosen Beratungstermin und Sie erhalten einen auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen aktuellen Tarifvergleich mit allen Zahnarzttarifen.

Das Wichtigste in Kürze
  • Die meisten Zahnärzte versichern sich privat mit langfristig günstigeren Kosten und deutlich besseren Leistungen als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

  • Ein 32-jähriger Zahnarzt zahlt 2023 in einem Top PKV Zahnarzttarif nur 657,69 EUR im Monat (Zähne: nur Material- und Laborkosten, mit KTG 116 EUR analog GKV). In der GKV bezahlt er als Zahnarzt den Höchstbeitrag von 978 EUR (beides inkl. Pflegeversicherung). Der Arbeitgeber übernimmt davon jeweils die Hälfte.

  • Für Zahnärzte ist i.d.R. die PKV auch in der Rente weiterhin langfristig günstiger. Das Versorgungswerk zahlt weder bei GKV noch bei PKV einen Zuschuss, siehe Versorgungswerk und Krankenversicherung.

  • Spezielle Zahnarzttarife der privaten Krankenversicherung sind monatlich ca. 100 EUR billiger als Tarife für „Normalsterbliche“.

  • Achten Sie darauf, dass Zahnarzttarife ebenfalls möglichst viele qualitative Anforderungen an eine gute PKV erfüllen. Nicht jeder Tarif bietet automatisch ein besseres Preis-/ Leistungsverhältnis als eine „normale“ PKV ohne Zahnarzttarif.

  • Familienangehörige von Zahnärzten inkl. nichtehelichen Lebenspartnern können i.d.R. zu den gleichen vergünstigten Konditionen versichert werden.

Für Ärzte gibt es eine noch etwas größere Anzahl spezieller Arzttarife – siehe Arzttarife Private Krankenversicherung. Als Tierarzt oder Apotheker kommen Sie leider nicht in den Genuss eines Arzttarifs, aber auch ohne Arzttarife gibt es für Tierärzte und Apotheker günstige Möglichkeiten, sich privat krankenzuversichern. Beispielsweise räumen manche Anbieter Apothekern im ambulanten Bereich einen Rabatt von 15% ein, wenn sie auf die Kostenerstattung für Arzneimittel verzichten.

Private Krankenversicherung für Zahnärzte

Die Entscheidung für eine private Krankenversicherung ist auch für Zahnärzte eine sehr langfristige und sollte nur nach ausführlicher Beratung durch einen auf das Thema Krankenversicherung und auf die Beratung von Zahnärzten spezialisierten Makler (siehe Zielgruppe Ärzte Zahnärzte) getroffen werden. Nur weil ein Zahnarzt beruflich mit Gesundheit und Krankheit zu tun hat, wird er nicht zum Versicherungsexperten 🙂. Nutzen Sie unsere professionelle Beratung – die Kosten der Beratung sind in Ihrer Privaten Krankenversicherung bereits enthalten, Sie zahlen dafür nichts extra!

Ab wann kann ein Assistenzzahnarzt sich privat krankenversichern?

Um sich privat krankenversichern zu können, muss ein angestellter Assistenzzahnarzt die gleiche Einkommensgrenze erreichen (sog. „Jahresarbeitentgeltgrenze“ / JAEG) wie andere Arbeitnehmer (2024: 69.300 EUR p.a., siehe dazu unsere Seite Sozialversicherungswerte.).

Zählen Dienste bei der JAEG mit?

Eine immer wieder gestellte Frage ist, ob die Vergütung für vertraglich vereinbarte Bereitschaftsdienste (nachts, am Wochenende, etc.) bei der Berechnung des Einkommens eines Assistenzzahnarztes für die JAEG mit zu zählen sind.

Nach unserer Erfahrungen gehen die Personalabteilungen von Krankenhäusern mit dieser Frage sehr uneinheitlich um. Manche zählen Dienste (richtigerweise) mit, da sie vertraglich vereinbart sind und regelmäßig in ähnlicher Höhe anfallen. Andere meinen, Vergütungen für Bereitschaftsdienste würden nur unregelmäßig anfallen und wären deshalb nicht zu berücksichtigen. Das führt dazu, dass einige Assistenzzahnärzte (fälschlicherweise) gezwungen werden, länger als nötig in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben. Bei einem Beitragsunterschied von häufig fast 300 EUR zur GKV (bzw. 150 EUR bezogen auf den Arbeitnehmeranteil) kann diese Fehleinschätzung für den Assistenzzahnarzt ziemlich teuer werden.

Dabei gibt es dazu ein hier verlinktes klares Statement des GKV Spitzenverbands vom 20. März 2019 unter der Überschrift „Grundsätzliche Hinweise Versicherungsfreiheit von Arbeitnehmern bei Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze“. Darin wird auf Seite 7 von 24 Folgendes festgestellt:

JAEG GKV Dokument

Entscheidung Bundessozialgericht

Konkreter formuliert es das Bundessozialgericht in der darin angesprochenen, hier verlinkten Entscheidung vom 9.12.1981, AZ 12 RK 19/81:

Für den Kläger gehört die Bereitschaftsdienstvergütung zu seinem regelmäßigen Arbeitsverdienst, weil der Bereitschaftsdienst vertraglich vorgesehen ist und nach den Erfordernissen eines Krankenhausbetriebes regelmäßig (in jedem Jahr) geleistet wird. Zwar ist der Umfang des Bereitschaftsdienstes schwankend und damit auch die Vergütung in den einzelnen Monaten. Dennoch steht im voraus fest, dass Bereitschaftsdienstvergütungen regelmäßig anfallen; aus diesem Grund gehören sie auch zum regelmäßigen JAV. Es ist lediglich erforderlich, ihren Umfang zu schätzen, weil sie nicht monatlich in gleicher Höhe anfallen.

Hier ein Beispiel, wie die Pflicht zu Bereitschaftsdiensten und Rufbereitschaftsdiensten im Arbeitsvertrag einer Klinik geregelt ist:

Pflicht zu Diensten laut Arbeitsvertrag

Die Vergütung der Bereitschaftsdienste ergibt sich aus dem jeweiligen Tarifvertrag.

Lassen Sie sich also nicht zu Unrecht in der GKV festhalten!

Private Krankenversicherung für niedergelassene Zahnärzte

Niedergelassene Ärzte / Zahnärzte, die noch freiwillig gesetzlich krankenversichert sind, können jederzeit kündigen und in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln.

Ist für Zahnärzte ein Wechsel der Krankenversicherung sinnvoll?

Ein Wechsel von einer bestehenden PKV in einen anderen Tarif der gleichen Gesellschaft per Tarifwechsel oder zu einer anderen Gesellschaft kann als Zahnarzt sinnvoll sein, wenn der bisherige Tarif wichtige Anforderungen an eine gute PKV (bestmögliche Behandlung, ausreichende Leistung bei signifikanten Kostenrisiken, Flexibilität) nicht erfüllt. Oft bieten neuere Tarifgenerationen bessere Leistungen, z.B. ist in den neueren sog. „Unisex-Tarifen“ i.d.R. der sehr wichtige offene Hilfsmittelkatalog enthalten.

Ältere Kollegen raten von der PKV ab?

Wir stoßen öfters auf das Statement

Ich habe ältere Kollegen gefragt, die raten von der PKV ab, die wird immer teurer!

So zuletzt ein junger Assistenzarzt aus Köln. Sein Vater, Oberarzt in Bonn, 55 Jahre alt, würde vom Wechsel in die PKV abraten, weil sein Tarif so viel teurer geworden sei. Ich bat ihn, das Gespräch kurz zu unterbrechen und seinen Vater anzurufen, wie viel er konkret zahlt und „wettete“ mit ihm, dass es nicht mehr als 650 EUR im Monat sind. Kurz darauf rief er zurück – es waren ca. 630 EUR, in der GKV hätte er zu diesem Zeitpunkt rund 929 EUR gezahlt. ​​​

Der Oberarzt war 1996 in die PKV gewechselt. Für seine private Krankenversicherung zahlte er damals rund 380 EUR. In der GKV hätte er 1996 einen Beitrag von 466,30 EUR bezahlt. Im Kopf des Oberarztes kostet die GKV jedoch immer noch 466,30 EUR, weil er deren Entwicklung nicht mehr verfolgt hat, während seine PKV ja sooo viel teurer geworden ist. Rechnet man nach, ist seine PKV in dieser Zeit jedoch im Schnitt nur 1,96% teurer geworden, während der GKV Höchstbeitrag im gleichen Zeitraum um 2,60% gestiegen ist.

Die PKV-Beitrag steigt im Durchschnitt weniger stark an als der GKV-Beitrag!

Zahnärzte werden beim Abschluss ihrer PKV leider häufig unzureichend aufgeklärt. Sprunghafte Beitragserhöhungen alle paar Jahre sind in der PKV etwas völlig Normales und können schon direkt im ersten Jahr erfolgen. Relevant ist der langfristige Durchschnitt, der bei allen uns bekannten Tarifen deutlich unter der langfristigen Steigerung des GKV-Höchstbeitrags von 5,68% liegt. Nachzulesen mit allen Details auf unserer Seite Kritische Fragen Private Krankenversicherung bzw. Ist eine Private Krankenversicherung im Alter zu teuer?.

Zahnärzte zahlen i.d.R. sowohl bis zur Rente als auch nach der Rente für wesentlich bessere PKV-Leistungen deutlich weniger Beitrag als in der GKV!

Dr. B. Schlemann

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Anforderungen Zahnarzttarife Private Krankenversicherung

Zunächst sollten Zahnarzttarife in der Privaten Krankenversicherung natürlich ebenfalls möglichst viele der qualitativen Anforderungen an eine gute PKV erfüllen, siehe dazu ausführlich unsere Seite Auswahlkriterien Krankenversicherung.

Manche dieser Anforderungen haben für Zahnärzte eine geringere Priorität. Zum Beispiel halten Zahnärzte selten viel von alternativer Medizin (Heilpraktiker, Leistungen nach dem sog. Hufelandverzeichnis, Anthroposophische Medizin).

Bei einigen Kriterien gehen Zahnärzte manchmal irrigerweise davon aus, sie wären als Zahnarzt weniger wichtig. Natürlich sind (Zahn-)Arztkollegen immer etwas netter zueinander. Früher (!) wurde dafür aus Kollegialität sogar noch nicht einmal eine Rechnung gestellt. Bei Humanmedizinern lässt die Kollegialität gegenüber Zahnmedizinern jedoch häufig zu wünschen übrig, so dass eine ganz normale Absicherung notwendig bleibt.

Eminent wichtig für Zahnärzte als Mitglieder eines Versorgungswerks ist die umfassende Übernahme von Kurleistungen (präventiv), Rehabilitationsmaßnahmen (Reha – kurativ) einschließlich ambulanter und stationärer Anschlussheilbehandlung nach einem stationären Krankenhausaufenthalt ohne Einschränkungen. Anders als die gesetzliche Rentenversicherung leistet das Versorgungswerk in diesen Fällen nämlich nicht! Hier können erhebliche Kosten entstehen, z.B. für 9 Wochen Behandlung nach Herzinfarkt bei einem Tagessatz von 550 EUR insgesamt 34.650 EUR, siehe dazu unsere Seite Versorgungswerk und Krankenversicherung.

Primärarzttarife

Primärarzttarife (oft auch Hausarzttarife genannt) werden für Humanmediziner bei manchen Gesellschaften dadurch etwas erträglicher, dass der Arzt selbst für sich und seine Familienangehörigen als Primärarzt gilt, zumindest wenn er selbst zur Gruppe der Primärärzte gehört (i.d.R. Allgemeinmediziner, praktischer Arzt, Internist, Gynäkologe, Kinderarzt, Augenarzt, Notarzt). Bei Zahnärzten sind uns keine solchen Regelungen bekannt. Solche Tarife sind außerdem i.d.R. auch in anderen Punkten deutlich leistungsschwächer und für Zahnärzte selten zu empfehlen. Schließlich benötigen sie noch weniger als andere Hilfestellung beim Finden des richtigen Facharztes bzw. sind weniger bereit, den Hausarzt erst einmal „üben“ zu lassen.

Zahnarzttarife Private Krankenversicherung für Familienangehörige

Familienangehörige von Zahnärzten können i.d.R. zu den gleichen vergünstigten „Zahnarzt-Konditionen“ versichert werden. So ist Dr. Schlemann als Ehemann einer Ärztin auch in einem Ärztetarif privat krankenversichert, ebenso wie die beiden Söhne während ihres Studiums.

Zu den versicherungsfähigen Angehörigen zählen:

Zahnarzttarife für Zahnmedizinstudenten

Häufig studieren Kinder von Zahnärzten ebenfalls Zahnmedizin. Dann kann es vorteilhaft sein, wenn die private Krankenversicherung der Eltern einen Studententarif als Zahnmedizinstudent / Zahnmedizinstudententarife anbietet. Diese Tarife bilden keine Alterungsrückstellung, deshalb ist der Beitrag relativ günstig.

Das Studium ist jedoch nur eine relativ kurze Lebensphase, daher sollte dieses Kriterium nicht überbewertet werden. Langfristig kann es vorteilhafter sein, während des Studiums weiterhin „normale“ Zahnarzttarife private Krankenversicherung zu nutzen und sich so das günstige Eintrittsalter zu sichern und bereits Alterungsrückstellungen aufzubauen, um die Kosten der Krankenversicherung im Alter zu reduzieren. Natürlich ist dies während des Studiums auch eine Budgetfrage.

Für Humanmedizinstudenten siehe unsere Seite Arzttarife Private Krankenversicherung.

Ende der Versicherungsfähigkeit von Familienangehörigen in Zahnarzttarifen

Enden die Voraussetzungen für einen Zahnarzttarif, dann entfallen die Sonderkonditionen für Zahnärzte und der Vertrag wird in einen entsprechenden Normaltarif bzw. Ausbildungstarif umgestellt.

Ein wichtiger Pluspunkt eines Zahnarzttarifs ist, wenn diese Umstellung generell ohne Gesundheitsprüfung möglich ist wie z.B. bei Axa, Barmenia oder Inter!

Beispiele für Wegfall der Versicherungsfähigkeit und damit der Sonderkonditionen in einem Zahnarzttarif sind:

Beihilfeärztetarife – Zahnarzttarife Private Krankenversicherung mit Beihilfe

Einzelne Gesellschaften boten bis Mitte 2022 spezielle Beihilfetarife für Ärzte, Zahnärzte und ihre Familienangehörigen (s.o.). Trotz eines großen Marktanteils unter Beamten hatte z.B. die Debeka keine solchen Beihilfearzttarife im Angebot.

Diese Behilfeärztetarife boten i.d.R. die gleichen Leistungen wie normale Beihilfetarife, waren jedoch meistens etwas günstiger kalkuliert. Die monatliche Ersparnis betrug häufig um die 50 EUR.

Es gab jedoch immer weniger verbeamtete Mediziner. Aufgrund einer schrumpfenden Versichertenzahl waren diese Tarife immer weniger rentabel. Mitte 2022 wurden deshalb leider die letzten uns bekannten Beihilfetarife für Ärzte, Zahnärzte und ihre Familienangehörigen im Rahmen einer Tarifaktualisierung eingestellt.

Sobald auf dem Markt wieder Beihilfearzttarife verfügbar sind, werden wir hier darüber berichten.

Krankenzusatzversicherung mit Zahnarzttarif

Bei manchen Gesellschaften können Zahnärzte und ihre Familienangehörigen auch Krankenzusatzversicherungen zu vergünstigten Arztkonditionen abschließen. Eine solche Krankenzusatzversicherung in einem Zahnarzttarif ist in verschiedenen Situationen sinnvoll, z.B.:

  1. Im Rahmen eines „Optionstarifs“, um sich den späteren Wechsel in eine private Krankenversicherung offen zu halten offen halten. Dieser wird sinnvollerweise kombiniert mit einer Zusatzversicherung, insbesondere für Krankenhausbehandlung. Damit wird der jetzige Gesundheitszustand sozusagen „eingefroren“ und später bei Antragstellung nicht mehr abgefragt. Mit einem Optionstarif legen Sie sich jetzt noch nicht schon auf einen späteren Anbieter fest. Im Fall zwischenzeitlicher gesundheitlicher Verschlechterungen garantiert der Anbieter des Optionstarifs jedoch eine Annahme ohne erneute Gesundheitsprüfung. Der Vorteil einer bestehenden Zusatzversicherung: Leistungsfreie Zeiten der Zusatzversicherung werden bei der Vollversicherung angerechnet. Bei einem leistungsfreien Jahr in der Zusatzversicherung bekommen Sie somit bei der Vollversicherung von Anfang an direkt einen Monatsbeitrag (z.B. 700 EUR) als Beitragsrückerstattung, bei 2 leistungsfreien Jahren 1,5 Monatsbeiträge usw. bis zu 3 Monatsbeiträgen. Alleine dadurch rechnet sich häufig schon die Kombination mit einer Zusatzversicherung, selbst wenn man sie nicht in Anspruch nimmt!
  2. Bei vorübergehender oder endgültiger Rückkehr in die GKV, z.B. bei einer Einkommensreduzierung. In einer solchen Zusatzversicherung können dann ggf. Alterungsrückstellungen der Vollversicherung bzw. die Einzahlungen in einen Altersbeitragsentlastungsbaustein „geparkt“ werden.
  3. Für Ärzte, die sich nicht privat krankenversichern möchten (was in den meisten Fällen ungewöhnlich wäre) bzw. sollten (z.B. bei sehr später Möglichkeit, sich privat krankenzuversichern und geringen Alterseinkünften – häufiger bei Ärztinnen mit Kindern der Fall) oder können (z.B. aufgrund geringen Einkommens bei dauerhaft reduzierter Arbeitszeit).
  4. Für weniger verdienende Familienmitglieder.

Zahnarzttarife Private Krankenversicherung – weshalb?

Für Ärzte und Zahnärzte (inkl. Ehepartnern und Kindern) bieten einige Krankenversicherungen in der privaten Krankenversicherung spezielle Ärztetarife bzw. Zahnärztetarife an. Diese sind im Beitrag oft günstiger kalkuliert, da Ärzte und Zahnärzte sich und ihre Familien häufig „selbst versorgen“, gesundheitsbewusster leben und ihre PKV statistisch weniger oft in Anspruch nehmen bzw. geringere Kosten verursachen als andere Berufe.

Früher war die Kostenersparnis zusätzlich darin begründet, dass Ärzte und Zahnärzte untereinander kollegialiter keine Rechnungen stellten. Diese Gepflogenheit ist inzwischen kaum noch verbreitet, wir als „Arztfamilie“ haben das nur noch bei dem sehr engagierten Kinderarzt unser Kinder erleben können. Daher bieten immer weniger Gesellschaften Arzttarife und Zahnarzttarife an.

Zahnarzttarife Private Krankenversicherung nutzen noch weitere Einsparmöglichkeiten: Zahnärzte können in diesen Tarifen meist entscheiden, ob sie auch für ihre Zähne einen umfassenden Schutz wünschen (z.B. 100% Erstattung für Zahnbehandlung / Zahnprophylaxe und 80, 85 oder 90% für Zahnersatz und Kieferorthopädie) oder ob nur die Material- und Laborkosten abgedeckt sein sollen. Sogar der vollständige Verzicht auf Zahnversicherungsschutz ist möglich, da dieser Leistungspunkt nicht zur gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtversicherung gehört.

Zahnarzttarife Private Krankenversicherung – Übersicht

Weiter unten finden Sie eine Auswahl spezieller Zahnarzttarife mit prozentualer Zielerreichung (d.h. wie viel Prozent der Anforderungen an eine gute PKV erfüllt der jeweilige Tarif) und dem für einen 32-jährigen Zahnarzt bzw. eine Zahnärztin zu zahlenden Beitrag.

Bei den Auswahlkriterien wurden hier zunächst standardmäßig Vorgaben verwendet, die wir für sinnvoll halten. Diese werden in der persönlichen Beratung an die individuellen Vorgaben des Kunden angepasst. Aufgeführt sind die jeweils leistungsstärksten Zahnarzttarife.

Manche Gesellschaften bieten zusätzlich noch einfachere Zahnärztetarife mit reduzierten Leistungen an (z.B. Barmenia und Axa-DBV). Bei Ihrer Gesundheit sollten Sie nicht sparen, solche einfacheren Tarife bieten bei unerwarteten Einkommensverlusten aber eine „fallback option“.

Die Allianz versichert Zahnärzte auch in deren Ärztetarifen Ärzte Best 100 und dem noch schwächeren Tarif Ärzte Plus 100.

In den neueren Auswertungen werden in dem verwendeten Beratungsprogramm neben der prozentualen Zielerreichung zusätzlich „Beratungsschwerpunkte“ (als Gewicht bzw. Koffer symbolisiert) angezeigt, d.h. Kriterien, die wir (bzw. Sie nach entsprechender Beratung) für besonders wichtig halten und die bei einer guten privaten Krankenversicherung nicht fehlen sollten.

Erklärungen zum Beitrag: Gesamtbeitrag = der insgesamt an die Gesellschaft zu zahlende Beitrag. AN Anteil = vom Arzt nach Abzug des Arbeitgeberzuschusses selbst zu tragen. SB = Selbstbeteiligung / Selbstbehalt (als Arbeitnehmer eher ungünstig). Der aussagekräftigste Wert für den direkten Vergleich von Tarifen mit unterschiedlichem Selbstbehalt ist der Effektivbeitrag in der letzten Spalte (AN Anteil plus 1/12 des SB). Dieser Betrag ist tatsächlich zu zahlen, wenn Leistungen umfassender in Anspruch genommen werden.

Der Beitrag relativiert sich durch Steuern und Alterungsrückstellungen

Worauf es ankommt

Letztlich geht es vor allem um Medizin und Gesundheit! Und sobald Sie (einmalig oder wiederholt) Leistungen aus eigener Tasche bezahlen müssen, die in einem leistungsschwächeren Tarif nicht enthalten sind (siehe „versteckte Selbstbehalte“), wird aus der vermeintlichen Beitragsersparnis schnell ein größerer Verlust! Zu beachten ist dabei auch, dass ein späterer Wechsel „nach unten“ immer möglich ist, eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes „nach oben“ jedoch i.d.R. nur mit erneuter Gesundheitsprüfung (sofern keine Optionsrechte greifen).

Besser mit Beratung!

Wir bieten Ihnen hier gerne hilfreiche Informationen zur ersten Orientierung, möchten Sie aber nicht dazu verführen, das Thema private Krankenversicherung auf eigene Faust zu lösen. Die folgenden Tarifvergleiche sind deshalb bewusst nicht immer ganz aktuell.

Bei der Tarifauswahl sind viele individuelle Kriterien zu berücksichtigen. Im Antragsprozess werden vor allem bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen häufig gravierende Fehler gemacht, die Sie später den Versicherungsschutz kosten können.

Damit sichern Sie sich auch unsere weitere Betreuung und Unterstützung im Leistungsfall, siehe dazu Beratung Krankenversicherung: Laufende Betreuung. Dank exzellenter Kontakte zu den Gesellschaften kombiniert mit juristischem Know-How können wir für unsere Kunden meistens einiges bewegen. Als Beispiel siehe unseren Beitrag „ein Leistungsfall mit Happy (B)E(r)nd(t)„.

Unsere Kunden empfehlen unsere Beratung in über 4.350 Bewertungen. Machen Sie sich den Weg zur Lösung Ihres Anliegens nicht unnötig schwer.

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Vergleich Zahnarzttarife Private Krankenversicherung (2/2023)

Hier eine Auswahl von speziellen Zahnarzttarifen mit Angabe der prozentualen Zielerreichung, d.h. wie viel Prozent der Anforderungen an eine gute private Krankenversicherung (= die gelb markierte Spalte mit den Prozentzahlen) und wie viele von besonders wichtigen „Beratungsschwerpunkten“ (die gelb markierte Spalte mit dem Gewicht) erfüllt jeder Tarif. Nach unten nimmt die Leistungsstärke ab, d.h. die leistungsstärksten Zahnärztetarife stehen oben. Dieses Mal gerechnet für einen 32-Jährigen Zahnarzt bzw. Zahnärztin mit einem im Jahr 2023 zum Einstieg in die PKV meistens passenden Krankentagegeld von 170 EUR. Achtung: In der GKV gibt’s maximal 116 EUR Krankengeld, bitte beim Vergleichen berücksichtigen! Bitte achten Sie wie oben beschrieben vor allem auf den sog. „Effektivbeitrag„.

Zahnarzttarife Private Krankenversicherung Levelnine 02.2023
Zahnarzttarife Private Krankenversicherung Levelnine 02.2023

Da Interessierte diese Grafik per Google nicht ohne weiteres finden können, hier noch einmal die Namen der Gesellschaften und Zahnarzttarife in Textform: Barmenia VZK2D+ mit Zahnbaustein VZD1+ bzw. VZD2+ (die auch weggelassen werden können), Axa-DBV VZ600-U mit Zahnbaustein Prem Zahn-U oder Zahn-U, Hallesche NK.select XL Bonus (kein Zahnarzttarif, jedoch mit besseren Preis-/Leistungsverhältnis, als der Arzttarif MAS, der auch für Zahnärzte gilt), Inter ZAK bzw. ZAK V mit Zahnbaustein ZAZ, Gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

Vergleich Zahnarzttarife Private Krankenversicherung – „historisch“

Vergleich Zahnarzttarife Private Krankenversicherung (9/2022)

Hier eine Auswahl von speziellen Zahnarzttarifen mit Angabe der prozentualen Zielerreichung, d.h. wie viel Prozent der Anforderungen an eine gute private Krankenversicherung (= die gelb markierte Spalte mit den Prozentzahlen) und wie viele von besonders wichtigen „Beratungsschwerpunkten“ (die gelb markierte Spalte mit dem Gewicht) erfüllt jeder Tarif. Nach unten nimmt die Leistungsstärke ab, d.h. die leistungsstärksten Zahnärztetarife stehen oben. Dieses Mal gerechnet für einen 32-Jährigen Zahnarzt bzw. Zahnärztin mit einem im Jahr 2022 zum Einstieg in die PKV meistens passenden Krankentagegeld von 150 EUR. Achtung: In der GKV gibt’s maximal 113 EUR Krankengeld, bitte beim Vergleichen berücksichtigen! Bitte achten Sie wie oben beschrieben vor allem auf den sog. „Effektivbeitrag„.

Zahnarzttarife private Krankenversicherung
Vergleich Zahnarzttarife erstellt mit Programm Levelnine, Stand 9/2022.

Da Interessierte diese Grafik per Google nicht ohne weiteres finden können, hier noch einmal die Namen der Gesellschaften und Zahnarzttarife in Textform: Barmenia VZK2D+ mit Zahnbaustein VZD1+ bzw. VZD2+ (die auch weggelassen werden können), Axa-DBV VZ600-U mit Zahnbaustein Prem Zahn-U oder Zahn-U, Hallesche MAS (Arzttarif, der auch für Zahnärzte gilt), Inter ZAK bzw. ZAK V mit Zahnbaustein ZAZ, Gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

Vergleich Zahnarzttarife Private Krankenversicherung (6/2016)

Hier eine Auswahl von speziellen Zahnarzttarifen (inkl. 140 EUR Krankentagegeld ab 43. Tag) mit Angabe der prozentualen Zielerreichung, d.h. wie viel Prozent der Anforderungen an eine gute private Krankenversicherung erfüllt jeder Tarif. Nach unten nimmt die Leistungsstärke ab, d.h. die leistungsstärksten Zahnarzttarife stehen oben.

Zahnarzttarife Liste
Vergleich erstellt mit Programm Levelnine, Stand 6/2016, berechnet für 32-jährigen Zahnarzt bzw. Zahnärztin (gleicher Beitrag seit Einführung sog. „Unisex-Tarife“ in 2012).

Da Interessierte diese Grafik per Google nicht ohne weiteres finden können, hier noch einmal die Namen der Gesellschaften und Zahnarzttarife in Textform: Barmenia VZK2D+ mit Zahnbaustein VZD1+ bzw. VZD2+ (bzw. ohne einen solchen Zahnbaustein), Axa-DBV VZ600-U mit Zahnbaustein Prem Zahn-U oder Zahn-U, Hallesche MAS (Arzttarif, der auch für Zahnärzte gilt), Inter ZAK bzw. ZAK V mit Zahnbaustein ZAZ.

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